Haus

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Haus (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Haus die Häuser
Genitiv des Hauses der Häuser
Dativ dem Haus
dem Hause
den Häusern
Akkusativ das Haus die Häuser
[1] ein Haus im modernen Baustil
[2] ein Haus in Fachwerkbauweise
[11] Haus einer Schnecke
[15] Draufsicht auf ein Haus
BW

Worttrennung:

Haus, Plural: Häu·ser

Aussprache:

IPA: [haʊ̯s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Haus (Info)
Reime: -aʊ̯s

Bedeutungen:

[1] zu einem bestimmten Zweck erbautes Gebäude
[2] zum Wohnen dienendes und genutztes Gebäude
[3] aus mehreren Räumen bestehender, abgetrennter Bereich innerhalb eines unter [2] beschriebenen Gebäudes, in dem sich eine oder mehrere Personen ständig aufhalten können, leben
[4] umgangssprachlich: Gesamtheit der Bewohner in dem unter [2] beschriebenen Gebäude
[5] Gesamtheit der Personen, die sich in einem bestimmten Amt, in einer bestimmten Stellung oder Tätigkeit in einem unter [1] beschriebenen Gebäude aufhalten oder dort einer Beschäftigung nachgehen
[6] gesetzgebende Körperschaft der Volksvertretung
[7] gehoben: im selben unter [2] beschriebenen Gebäude/im selben unter [3] beschriebenen Bereich lebende Gemeinschaft aus einem Elternpaar oder einem Elternteil samt mindestens einem Kind
[8] Hauswesen der unter [7] beschriebenen Gemeinschaft
[9] eine Reihe von adligen (angesehenen) Persönlichkeiten, Herrschern hervorgebrachtes Geschlecht
[10] umgangssprachlichscherzhaft: Mensch, Person
[11] umgangssprachlichveraltetfachsprachlichZoologie: bestimmte Tiere (vor allem Weichtiere wie Gastropoden) umgebende feste, panzerartige, schützende Umhüllung
[12] Astrologiefachsprachlich: Tierkreiszeichen in seiner Zuordnung zu einem Planeten[1]
[13] Astrologiefachsprachlich: einer der zwölf Abschnitte, in die der Tierkreis eingeteilt ist[1]
[14] Handwerkfachsprachlich: mittlerer Teil eines Hammerkopfes
[15] Curlingfachsprachlich: die drei konzentrischen Kreise, in denen Punkte erzielt werden können[2], die vom Kreis mit dem Radius von 6 umschlossene Fläche[3]

Herkunft:

Bei dem Wort handelt es sich um ein seit dem 8. Jahrhundert[4][5] bezeugtes Erbwort, dessen althochdeutsche Form hūs → goh[4][5] lautete und sowohl das ‚Gebäude[5], als auch die ‚Familie[5], das ‚Hauswesen[5] und das ‚Geschlecht[5] bezeichnete. Die entsprechende mittelhochdeutsche Form lautete ebenfalls hūs → gmh[4][5], bezeichnete jedoch neben ‚Gebäude[5], ‚Familie[5] und ‚Geschlecht[5] auch noch ‚Wohnung[5], ‚Hütte[5], ‚Schloss[5], ‚Rathaus[5] sowie ‚Haushaltung[5] (vergleiche mittelniederdeutsch hūs → gml[5], mittelniederländisch huus → dum[5]). Alle genannten Formen entstammen der (nicht belegten aber erschlossenen) germanischen Form *hūsa- n, der die Bedeutung ‚Haus‘ beigemessen wird.[4] Der gleichen Quelle sollen auch gotisches -hūs[4], das nur in  (gudhūs) → got[4][5]Gotteshaus[5], Tempel[4]‘ bezeugt ist – da ‚Haus‘ im Gotischen sonst als  (razn) → got bezeichnet wird[4], sowie altnordisches hūs → non[4][5], altsächsisches hūs → osx[4][5], altenglisches hús → ang[4][6]house; family[6] und altfriesisches hūs → ofs[4] entstammen. Die weitere Herkunft ist unklar:[4] Einerseits wird eine Verwandtschaft mit »Hütte« angenommen, so dass *hūsa- wohl mit Dentalschwund und Ersatzdehnung auf *hud-s-a- zurückgeht.[4] Außerdem sei ein Zusammenhang mit altgriechischem κεῦθος (DIN 31634: keūthos) → grc n[7][8]Versteck, Höhle, Tiefe‘ und seiner Verwandtschaft denkbar, aber nicht naheliegend.[4] Andererseits wird im Sinne von ‚Bedeckendes‘ ein Anschluss an die (nicht belegte aber erschlossene) indoeuropäische Wurzel *(s)keus- angenommen (wozu auch »Hose« und »Hort« gehören), bei der es sich ihrerseits um eine s-Erweiterung der weitverbreiteten (erschlossenen) indoeuropäischen Wurzelformen *(s)keu-, *(s)keu̯ə-, *(s)kū-bedecken, umhüllen‘ (siehe »Haut«, »Hode«, »Hütte«, »Scheune«, »Schuh«) handeln solle.[5]

Synonyme:

[1, 2] umgangssprachlich[9]: Winde
[1, 2] salopp, abwertend: Affenkasten[9][10], Kasten[9]
[2] Wohnhaus, Wohngebäude
[3] Heim, Wohnung, Zuhause
[2, 3] umgangssprachlich[9]: Tempel
[6] Kammer
[7] Familie
[7] umgangssprachlich[9]: Gepäck
[7] salopp, abwertend: Mischpoke
[8] Haushalt
[8] gehoben: Hausstand
[12] Astrologiefachsprachlich: Domizil

Sinnverwandte Wörter:

[1–3] abwertend: Spelunke
[2, 3] Bleibe, Klause, Logis, Quartier, Unterkunft
[2, 3] österreichisch: Unterstand
[2, 3] gehoben: Aufenthalt, Behausung, Wohnstätte; veraltet: Wohnstatt
[2, 3] bildungssprachlich, zumeist scherzhaft: Domizil
[2, 3] fachsprachlich, Amtssprache, sonst veraltend bis veraltet: Obdach
[2, 3] emotional: Nest
[2, 3] umgangssprachlich: Bude, Dach über dem Kopf, Unterbringung; abwertend: Affenstall, Hundeloch, Penne
[2, 3] landschaftlich sonst veraltet: Losament
[2, 3] veraltet: Logement
[4] Hausgemeinschaft, Hausgenossenschaft
[7] Anhang
[7] umgangssprachlich[9]: Kaninchenstall, Kinderei, Krawallhaufen, Paket, Seilschaft, die ganze Vanille
[7] abwertend: Bagage
[7] zumeist abwertend: Sippschaft
[7] zumeist ironisch: Clan
[7] zumeist scherzhaft oder abwertend: Sippe
[7] salopp, abwertend:' Blase
[9] Adelsgeschlecht, Dynastie, Fürstengeschlecht, Herrschergeschlecht, Königsgeschlecht
[10] Coquille/Muschel/Muschelschale, Gehäuse, Schale, Schulp
[11] fachsprachlichZoologie: Cochlea, Konchylie

Gegenwörter:

[14] Auge, Bahn, Finne/Pinne/Schmalbahn

Verkleinerungsformen:

[1, 2] Häuschen
[1, 2] alemannisch: Häusli; bairisch: Häusl; landschaftlich: Häusel; oberdeutsch: Häuslein; schwäbisch: Häusle

Oberbegriffe:

[1–3] Ort
[1, 2] Bau, Gebäude
[4–7] Personengruppe, Personenkreis
[6] Körperschaft
[7] Gemeinschaft
[9] Geschlecht
[10] Mensch, Person
[11] Hülle, Panzerhülle, Umhüllung
[12] Tierkreiszeichen
[14] Hammerkopf, Hammer
[15] Spielfeld, Ziel

Unterbegriffe:

[1] allgemein: Doppelhaus, Eckhaus, Einzelhaus, Haupthaus, Hinterhaus, Nebenhaus, Querhaus, Vorderhaus, Vorhaus,
[1] nach Bauart, Baustil: Atriumhaus, Backsteinhaus, Bauhaus, Baumhaus, Blockhaus, Dreiliterhaus, österreichisch: Durchhaus, Effizienzhaus, Elfliterhaus, Etagenhaus, Fachwerkhaus, Fertighaus, Giebelhaus, Glashaus, Hochhaus, Holzhaus, Kartenhaus, Langhaus, Lehmhaus, Massivhaus, Niedrigenergiehaus, Passivhaus, Pfefferkuchenhaus, Plusenergiehaus, Reihenhaus, schweizerisch: Riegelhaus, Rundhaus, Schweizerhaus, Steinhaus, Sternhaus, Turmhaus, Typenhaus, Vierliterhaus, Wikingerhaus, Zehnliterhaus, Ziegelmassivhaus, Zweiliterhaus
[1] nach Funktion, Verwendung, Zustand: Abbruchhaus, Abrisshaus, Affenhaus, Aktionshaus, Amerikahaus, Amtshaus, Apartmenthaus/Appartementhaus, Aquarienhaus, früher: Arbeitshaus, früher: Armenhaus, Auktionshaus, Autohaus, Badehaus, Ballhaus, Bankhaus, Bauernhaus, Beinhaus, schweizerisch: Berichthaus, Bethaus, Bienenhaus, Bootshaus, Brauhaus, schweizerisch: Brockenhaus, Brokerhaus, Bruderhaus, Brunnenhaus, Bühnenhaus, Bundeshaus, Bürgerhaus, Bürohaus, Caféhaus, Clubhaus, Dirnenhaus, Einparteienhaus, Einrichtungshaus, Elternhaus, Emissionshaus, Fährhaus, Farmhaus, Ferienhaus, Festspielhaus, Feuerwehrhaus, Finanzhaus, Forsthaus, Frauenhaus, Freudenhaus, Funkhaus, Futterhaus, Gartenhaus, Gästehaus, Gasthaus, Gebetshaus, Geburtshaus, österreichisch: Gefangenenhaus, österreichisch besonders fachsprachlich (Amtssprache): Gefangenhaus, Geisterhaus, Geldhaus, Gemeindehaus, Gemeinschaftshaus, Generationenhaus, Gerätehaus (→ Feuerwehrgerätehaus), Geschäftshaus, Gewächshaus, früher: Gewandhaus, Gewerkschaftshaus, Gildehaus, Gotteshaus, Gutshaus, Handelshaus, Heimathaus, Herrenhaus, Hexenhaus, Hochzeitshaus, Hurenhaus, Idealhaus, veraltet, sonst emotional: Irrenhaus, Jagdhaus, Jugendhaus, Kaffeehaus, fachsprachlich (Gartenbau): Kalthaus, Kaufhaus, Kavaliershaus, Kinderhaus, Klubhaus, Kolpinghaus, Komödienhaus, Konzerthaus, früher: Kornhaus, Krankenhaus, Kühlhaus, Kulturhaus, Kurhaus, Kurmittelhaus, Lagerhaus, Landhaus, Laufhaus, Leichenhaus, Leichenschauhaus, Leihhaus, veraltend: Lichtspielhaus, früher: Lusthaus, Männerhaus, Maschinenhaus, Medienhaus, Mehrgenerationenhaus, Mehrparteienhaus, Mietshaus, Missionshaus, Möbelhaus, Modehaus, Motorradhaus, Mutterhaus, Nachbarhaus, Nachbarschaftshaus, Narrenhaus, Naturfreundehaus, Opernhaus, Palmenhaus, Parkhaus, Patrizierhaus, veraltend: Pfandhaus, Pfarrhaus, Privathaus, Puppenhaus, Rasthaus, Rathaus, Reformhaus, Sanitätshaus, Schatzhaus, Schutzhaus, Schauspielhaus, derb: Scheißhaus, Schilderhaus, Schlachthaus, Schuhhaus, Schulhaus, Schützenhaus, Schwesternhaus, Siedlungshaus, Softwarehaus, Sommerhaus, Spielhaus, Stadthaus, Stammhaus, früher: Ständehaus, Steakhaus, Stiftungshaus, Strandhaus, Sudhaus, Systemhaus, Tanzhaus, Taubenhaus, Teehaus, Terrassenhaus, Theaterhaus, Tierschutzhaus, früher: Tollhaus, Townhaus, Traditionshaus, Trauerhaus, Traumhaus, Treibhaus, Turbinenhaus, gehoben: Vaterhaus, Verbindungshaus, Vereinshaus, Verlagshaus, Versandhaus, österreichisch, veraltet: Versorgungshaus, Versteigerungshaus, Vogelhaus, besonders österreichisch, schweizerisch: Volkshaus, Vorratshaus, Wächterhaus, früher: Waisenhaus, Warenhaus, fachsprachlich (Gartenbau): Warmhaus, Wärterhaus, Waschhaus, Weinhaus, Weißes Haus, Wertpapierhaus, Wirtshaus, Wochenendhaus, Wohnhaus, Wunschhaus, Zechhaus, Zeughaus, besonders österreichisch, schweizerisch: Zinshaus, Zollhaus, früher, sonst noch schweizerisch: Zuchthaus, bairisch: Zuhaus, Zunfthaus
[1] in Analogie zur Ausgangsbedeutung: Fahrerhaus/Führerhaus, fachsprachlich (Seemannssprache): Kartenhaus, Kernhaus, fachsprachlich (Seemannssprache): Ruderhaus, bairisch, österreichisch: Stiegenhaus, Treppenhaus
[1] übertragen: Radhaus
[1, 2] Familienhaus
[2] Apartmenthaus/Appartementhaus, Bauernhaus, Cottage, Elternhaus, Farmhaus, Gästehaus, Gutshaus, Herrenhaus, Mietshaus, Wohnhaus
[2, 3] Hochzeitshaus
[3] Zuhause
[6] Abgeordnetenhaus, Hohes Haus, Oberhaus, Repräsentantenhaus, Unterhaus
[7] Hochzeitshaus
[9] Adelshaus, Erzhaus, Fürstenhaus, Herrscherhaus, Kaiserhaus, Königshaus
[11] Gastropodenhaus[11], Schneckenhaus
[12] Fische, Jungfrau, Krebs, Löwe, Schütze, Skorpion, Steinbock, Stier, Waage, Wassermann, Widder, Zwillinge
[13] Erstes Haus, Zweites Haus, Drittes Haus, Viertes Haus, Fünftes Haus, Sechstes Haus, Siebentes Haus, Achtes Haus, Neuntes Haus, Zehntes Haus, Elftes Haus, Zwölftes Haus

Beispiele:

[1] „‚Wir dürften in München die größte Auswahl haben‘, sind sie überzeugt und auch davon, dass ihr Haus besten Service bietet.“[12]
[1] „Was macht denn so ein IOC-Mitglied? Es besucht kandidierende Möchtegern-Olympiastädte. Kostenloses Reisen, Beherbergung in den nobelsten Häusern, festliche Anlässe, piekfeine Verpflegung, Geschenke (keine Bestechung versteht sich) entgegennehmen und schlussendlich eine fast unkündbare Anstellung auf Lebzeiten geniessen… Keine Frage, wer es in dieses Gremium schafft, hat ausgesorgt.“[13]
[1] „Bei Bedarf bekommen sie eine Brille angepasst - auf Kosten des Hauses.[14]
[1] „Wer noch mehr Anwendungen will, dem stehen zusätzliche Kuren, Massagen und Spezialitäten des Hauses zur Auswahl.“[15]
[1] „»[…] Ich bedauere, er ist zurzeit nicht im Haus, und ich kann Ihnen leider nicht sagen, wann er wieder zurück sein wird.« »Das verstehe ich nicht. Sie wissen nicht, wo Ihr Chef ist und wann er wieder im Büro sein wird?«“[16]
[1, 2] Das Haus steht seit 1898.
[2] „Für Wochen schloss er sich in seinem Zimmer ein und wagte kaum einen Schritt vors Haus.[17]
[2] „Der Neu-Multimillionär will seinen Job behalten, aber mit der Familie (Frau, 2 Kinder) aus der kleinen Mietwohnung in ein Haus im Grünen umziehen.“[18]
[2, 3] Mein Haus wird gerade renoviert.
[3] Kommst du mit nach Hause?
[3] „Das ganze Haus war auf den Kopf gestellt, die Betten ungemacht, auf dem Tisch stand eine halbgegessene Mahlzeit.“[19]
[3] „Ich sagte nadelspitz: »Siehst du, das hast du nun davon: ich komme nicht mit nach Haus …«“[20]
[3] „Das Haus ist vollständig eingerichtet, im Wohnzimmer gibt es diesen riesig großen Schreibtisch aus dunkelbraunem Holz mit einer grünen Ledereinlage auf der Oberfläche.“[21]
[4] „Unser Haus versammelte sich im Betsale.“[22]
[5] Er ist durchaus in der Lage, ein großes Haus zu leiten.
[5] „Befürchtete etwa Thomas Mann, daß der Schwiegersohn und Nachfolger Samuel Fischers, der seit 1928 als Geschäftsführer des berühmten Verlages tätige Gottfried Bermann Fischer ihn, den in den Jahren der Emigration (und natürlich auch später) prominentesten Autor des Hauses schlechterdings übervorteilen wollte? Aber sicher.“[23]
[5] „Angeblich wurde sie vom Geheimdienst MIT geführt, beteiligt waren nach Angaben des türkischen Außenministers Mevlüt auch sein Haus sowie die türkische Armee.“[24]
[6] „Binnen weniger Stunden entschärften beide Häuser des Parlaments einen umstrittenen Artikel und stärkten so die Demokratie.“[25]
[7] Dies ist ein ehrenwertes Haus.
[7] Sie kam aus gutem Hause.
[7] „Ein höherer Kanzleibeamter des Hauses Hochstätter tritt ein, eine würdige Erscheinung, der Zuverlässigkeit mit Gewandtheit verbindet. Er wendet sich zwar respektvoll, aber doch bestimmt an den Sohn des Hauses: Der Herr Vater läßt zur Unterschrift bitten, Herr Felix.“[26]
[7] „»Den Gang einer Mutter« nannte sie etwas pathetisch ihren Besuch, der den Nebenzweck hatte, Ulrich wieder für ihr Haus zu gewinnen, nachdem er in der Parallelaktion, wie man hörte, so große Erfolge hatte.“[27]
[8] „Als sie die schmale Kost verzehrt hatten, legten sie sich zu Bett: aber am Morgen trieb er sie schon ganz früh heraus, weil sie das Haus besorgen sollte.“[28]
[8] „Sie brachte eine schöne Mitgift ins Haus und hinterließ ihrem Mann, kaum dass 1793 der einzige Sohn Karl August geboren war, bei ihrem frühen Tod Anno 1794 ein reiches Vermögen.“[29]
[9] Man sieht es ihm nicht an, aber er kommt aus einem königlichen Haus.
[9] „Ist er wirklich der Prinz aus regierendem Hause, den ruchlose Verwandte in der Wildnis ausgesetzt haben?“[30]
[10] „Eigentlich wollen sie nur zeigen, was für gelehrte, gescheite Häuser, für geistreiche Köpfe, für enorme Könner sie sind.“[31]
[10] „Es war ein hochgelehrtes Haus, berühmt als Orgelspieler und stets etwas stutzerhaft gekleidet mit Cut und gestreifter Hose.“[32]
[10] „Herr Müller-Andreä jedoch lebt, er ist sogar obenauf, ein flottes Haus, eine fidele Nummer.“[33]
[10] „Sonst war der Koch ja ein patentes Haus.[34]
[10] „Die ältere Tochter vom Hauptmann, sie war wohl fast dreißig, war ein lustiges Haus.[35]
[10] „Sie, die sonst ein fideles Haus war, haderte mit allen Menschen, die es eigentlich gut mit ihr meinten.“[36]
[11] Die Schnecke trägt ihr Haus mit sich.
[11] „Zur ersten Stufe gehörte die Kauri, Cypraea moneta; zur zweiten Stufe ein rund geschliffenes, durchbohrtes Muschelkügelchen; zur dritten Stufe zylinderförmiger Purpurwampum und das langgezogene Gehäuse des Cerithium muscarium, und zur vierten das ebenfalls gewundene Haus der Vivipara georgiana, einer Süßwasserschnecke, dazu kleine Hirschhornstücke, die halb rot halb grün gefärbt sind.“[37]
[11] „Für die Beschäftigung Jonathan Leverkühns mit der Naturwissenschaft werden im Roman zwölf Beispiele gegeben: das Blaulicht auf den Falterflügeln mit der Frage, ob das Himmelblau Trug sei, der Glasflügler Haetera Esmeralda, der Blattschmetterling, der sich seiner Umgebeung anpaßt und daher nicht sichtbar ist, der Schmetterling, der durch Schönheit und Ungenießbarkeit gekennzeichnet ist, die Nachahmung dessen durch einen weiteren Schmetterling, der den Betrachter täuscht, das Haus der Schnecken und Muscheln, die schöne, aber giftige Kegelschnecke, die Strich-Ornamentik auf den Schneckenhäusern, die sichtbare Musik, die Eisblumen, der fressende Tropfen und die toten Gewächse der Kristalle.“[38]
[11] „Die Häuser der Meeresschnecken wurden bei wichtigen Zeremonien wie Fanfaren eingesetzt.“[39]
[12] „ Es bestehen systematische Analogien zwischen Planeten, Zeichen, Häusern und Winkelbeziehungen: Jedes Haus ist beispielsweise einem Tierkreiszeichen zugeordnet.“[40]
[13] Jedes der zwölf astrologischen Häuser entspricht einem bestimmten Bereich des alltäglichen Lebens, auf denen die Energie eines Planeten zum Ausdruck kommt.
[13] „Ausgehend vom Aszendenten und den zwei Hauptachsen, werden nun die zwölf astrologischen Häuser berechnet.“[41]
[14] „Hammer mit verbreiterter, stumpfer Finne, hohem, unregelmäßig ausgewölbtem Haus und schlankem Hammerteil mit gestauchter Bahn.“[42]
[14] „Der alte Nagelstock, an dem die Nägel nicht wie üblich mit dem Haus des Hammers eingeschlagen werden, sondern zur Erschwernis mit der Finne, also mit der schmalen Seite des Hammers, war bereits voll mit Nägeln.“[43]
[15] „Pro Stein, der näher zur Mitte des Hauses liegt als der Stein des Gegners, gibt es einen Punkt.“[44]
[15] „Während beim Curling in ein Haus gespielt wird, visiert der Eisstockschütze die so genannte Daube an, die aus Gummi besteht und deren Durchmesser knapp acht Zentimeter beträgt.“[45]
[15] „Im Curling gilt es, den Stein ins Haus zu schieben – deshalb gelten erfolgreiche Curler als «häusliche Typen».“[46]
[15] „Viertes End im Finale der 18. Internationalen Herb-Lackhoff-Trophy: Der letzte rote Stein von Skip Uwe Saile passt, bleibt wie berechnet im Haus liegen und bringt den Curling Club Mannheim gegenüber dem Team Solothurn I mit 4:3 in Führung.“[47]
[15] „Da Curling immer abwechselnd von einer auf die andere Seite gespielt wird, gibt es pro Rink zwei Häuser.[48]

Redewendungen:

[1] auf jemanden Häuser bauen können
[1] das europäische Haus/das gemeinsame Haus Europa
[1] Einfälle haben wie ein altes Haus
[1] erstes Haus am Platz/erstes Haus am Platze
[1] etwas auf den Tisch des Hauses legen
[1] Haus auf Rädern
[1] Haus der offenen Tür
[1] Haus des Herrn, Haus Gottes
[1] Häuser auf jemanden bauen
[1] euphemistisch: öffentliches Haus; umgangssprachlich[9]: Haus der barmherzigen Schwestern, Haus der Bewegung, Haus der Freuden, Haus der roten Laterne, Haus der sieben Sünden
[1] bar auf den Tisch des Hauses
[1] ein Rausch wie ein Haus[9]
[1] österreichisch: sich über die Häuser hauen
[1] um die Häuser ziehen
[1] Haus der fünfhundert Schlafzimmer[9]
[1] Haus der tausend Betten[9]
[1, 2] umgangssprachlich[9]: Haus von der Stange
[1–3] umgangssprachlich seltener: Holz vor dem Haus haben
[2] Haus und Hof
[2] jemandem ins Haus stehen
[2] etwas steht auf dem kurzen Weg ins Haus[9]/etwas steht übern kurzen Weg ins Haus[9]
[2] Haus am Haken[9], Haus im Schlepp[9], rollendes Haus[9]
[2, 3] jemanden das Haus verbieten
[2, 3] mit der Tür ins Haus fallen
[2, 3] alles aus dem Haus tragen
[2, 3] jemandem etwas (Brief) ins Haus flattern
[2, 3, 7, 8] Haus ohne Hüter
[3] aus dem Haus sein
[3] das Haus hüten
[3] fachsprachlich, Kaufmannssprache: frei Haus
[3] für jemanden zu Haus sein/für jemanden zu Hause sein
[3] komm du nur nach Haus!/komm du nur nach Hause!
[3] mein Haus, meine Welt!
[3] noch zu Haus sein/noch zu Hause sein/noch zu Haus wohnen/noch zu Hause wohnen
[3] sich zu Haus fühlen/sich zu Hause fühlen/sich wie zu Haus fühlen/sich wie zu Hause fühlen
[3] auf etwas (einem bestimmten Gebiet) zu Hause sein/in etwas (einem bestimmten Fach) zu Hause sein
[3] da werden nachts die Häuser reingeholt[9]/da werden nachts die Häuser durchs Fenster reingeholt[9]
[3] etwas zu Hause lassen[9]
[3] etwas nach Haus schicken/etwas nach Hause schicken
[3] jemandem das Haus einlaufen/jemandem das Haus einrennen
[3] jemanden ins Haus geplatzt kommen/jemandem ins Haus platzen/jemandem ins Haus geschneit kommen/jemandem ins Haus schneien; umgangssprachlich[9]: jemandem ins Haus fallen
[3] jemandem nach Hause leuchten[9]
[3] mit etwas zu Hause bleiben
[3] nie zu Hause sein[9]
[3] Postkarte genügt, komme ins Haus!
[3] wenn er hinfällt, ist er zu Haus[9]/wenn er zweimal hinfällt, ist er zu Haus[9]
[3] einen nach Hause bringen
[3] kein Haus ohne Maus
[7] der Herr im Haus sein/der Herr im Hause sein
[7] in den ersten Häusern verkehren/in den ersten Häusern der Stadt verkehren
[7] von Haus aus/von Hause aus
[8] gehoben: das Haus bestellen/sein Haus bestellen
[8] ein großes Haus führen/ein offenes Haus führen
[8] veraltet: ein (großes) Haus machen
[8] Haus und Herd
[8] Haus halten
[10] familiär: altes Haus
[10] bemoostes Haus
[10] fesches Haus
[10] zünftiges Haus
[*] umgangssprachlich[9]: Fall Haus

Sprichwörter:

[1] ein Haus ist leichter angezündet als gelöscht
[1] Narren bauen Häuser und Weise kaufen sie
[1–3] wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse/wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch
[1–3] es ist kein Haus ohn’ eine Maus
[2, 3] das Haus verliert nichts[9]
[2, 3] mein Haus ist meine Burg
[2, 3, 7, 9] ein Haus kann nicht zwei Hunde nähren
[3] lässt du einen ins Haus kommen, er kommt dir bald in die Stube
[3] Nord, Ost, Süd, West, zu Haus ist’s am best
[3] was du hast in deinem Haus, das plaudre nicht vor Herren aus

Geflügelte Worte:

[1] ironisch: da speit das doppelt geöffnete Haus zwei Leoparden auf einmal aus
[1] willst du, dass wir mit hinein in das Haus dich bauen
[1–3] die Axt im Haus erspart den Zimmermann
[1–3] so leb denn wohl, du stilles Haus
[1–3, 7, 9] ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen
[2, 3] scherzhaft: auf dass das Haus voll werde
[2, 3] umgangssprachlich scherzhaft: die Axt im Haus ersetzt den Scheidungsrichter
[2, 3] wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr
[9] Dank vom Haus Östreich
[9] wenn das Haus eines Großen zusammenbricht, werden viele Kleine erschlagen

Charakteristische Wortkombinationen:

[1, 2] ein Haus abbrechen, abreißen, anstreichen, (wieder) aufbauen, aufstocken, bauen, eindecken, einreißen, einrüsten, errichten, instand halten/in Stand halten, niederreißen, unterkellern, verputzen; ein abbruchreifes, baufälliges, einsturzgefährdetes Haus; ein abgelegenes, (ganz) frei stehendes Haus; ein einstöckiges, zweistöckiges, dreistöckiges und so weiter, mehrstöckiges, festes, großes, kleines, schmales unterkellertes Haus; ein Haus steht leer, kommt zum Verkauf/steht zum Verkauf
[1–3] ein altes, marodes, neues, schönes, verkommenes, verwahrlostes Haus; ein einsames, unheimliches Haus; ein benachbartes Haus (Lautsprecherbild Audio (Info)); ein günstiges, preiswertes, überteuertes, unerschwingliches Haus (Lautsprecherbild Audio (Info)); ein Haus isolieren, modernisieren, renovieren, restaurieren, sanieren, streichen, umbauen; ein Haus besichtigen, besitzen, beziehen, erben, kaufen, mieten, verkaufen, vermieten, verwalten; ein (leer stehendes) Haus besetzen, Jargon: instand besetzen/in Stand besetzen; in ein Haus eindringen; in das Haus gehen, treten; sich ein Haus ansehen, aussuchen
[2] ein eigenes Haus (am Meer, Strand; an der See; auf dem Land; im Grünen; im Wald; in den Bergen; in der Stadt) besitzen, bewohnen; ein alt eingeführtes, gutgeführtes Haus; das elterliche (mütterliche, väterliche) Haus erben, vererben, vererbt bekommen; einen Schritt vors Haus gehen, tun; (noch) keinen Schritt vors Haus getan haben
[2, 3] ein armseliges, (geschmacklos, geschmackvoll) eingerichtetes, möbliertes (halbmöbliertes, unmöbliertes), stilvolles Haus; aus dem/einem Haus ausziehen; in das/ein Haus einziehen, ziehen; jemand (Kind) fegt, flitzt, jagt, prescht, rennt, saust, tigert, wieselt durchs Haus; jemandem das/sein Haus öffnen, verbieten; jemanden (Gäste) durch das (ganze) Haus führen; Haus an Haus wohnen; von Haus zu Haus gehen, laufen, ziehen; (täglich) (um x Uhr) aus dem Haus gehen, müssen; das Haus (immer/stets, regelmäßig) (um x Uhr) verlassen
[3] ein heimeliges, hellhöriges, verwinkeltes, wohnliches Haus; jemand kommt einem nicht ins Haus; jemanden/niemanden ins Haus holen, lassen; nach, zu Haus/Hause; nach Haus/nach Hause (auch: nachhause) eilen, fahren, fliegen, gehen, kommen; (etwas, jemanden) nach Haus/nach Hause (auch: nachhause) bringen, schaffen; jemanden nach Haus/nach Hause (auch: nachhause) begleiten, bringen, geleiten; etwas (Brief, Päckchen, Paket) nach Haus/nach Hause (auch: nachhause) schicken; etwas (Brief, Grüße, ein paar Zeilen) nach Haus/nach Hause (auch: nachhause) schreiben; zu Haus/zu Hause (auch: zuhause) bleiben, sein; den Urlaub zu Haus/zu Hause (auch: zuhause) verbringen; in Berlin, Jaffa, Montréal, Deutschland, Israel, Kanada zu Haus/zu Hause (auch: zuhause) sein; sich in Brasilien, Lima (wie) zu Haus/zu Hause (auch: zuhause) fühlen; (auf unbestimmte Zeit, für einige, kurze Zeit, für immer/veraltet: auf immer von zu Haus/zu Hause (auch: zuhause) abhauen, Abschied nehmen, fort sein, fortbleiben, weggehen
[4] ein lautes, ruhiges, stilles Haus; das (ganze) Haus ist verreist, kam zusammen, lief auf die Straße, war vollzählig anwesend, erschienen, versammelt
[5] das Haus applaudierte, lachte, spendete (minutenlang) Beifall, tobte; vor ausverkauftem, leerem Haus auftreten, spielen; vor vollem Haus sprechen
[6] die beiden Häuser des Parlaments; das Haus ist beschlussfähig, tritt in die Tagesordnung ein, tritt zusammen
[7] ein angesehenes, bürgerliches, gastliches, liberales, offenes Haus; der Herr/die Dame, der Sohn/die Tochter des Hauses; ein Bekannter/eine Bekannte, ein (guter, langjähriger) Freund/eine (gute, langjährige) Freundin, ein (enger) Vertrauter/eine (enge) Vertraute des Hauses; aus bestem, betuchtem, gutem, reichem, vermögendem, vornehmem, wohlhabendem Hause kommen, sein, stammen; jemanden ins Haus aufnehmen/nehmen, bekommen; Grüße von Haus zu Haus senden; zum Hause gehören
[8] ein gastfreies, gastliches, offenes Haus führen, haben; das Haus besorgen; eine schöne Mitgift ins Haus bringen
[9] das Haus Habsburg, Hohenzollern, Wettin; die regierenden Häuser Europas; einem kaiserlichen, königlichen, herzoglichen, fürstlichen Haus/Hause entstammen; Christentum, Judentum: das Haus Davids, das Haus des Herrn, das Haus Israel; Islam: das Haus der Abbasiden, das Haus Mohammeds, das Haus des Propheten
[10] ein (ganz) begabtes, fideles, frommes, flottes, gelehrtes (hochgelehrtes), gemütliches, gescheites, gutes, kluges, komisches, lustiges, patentes, tolles, verrücktes, witziges Haus sein
[11] aus dem, ins Haus kriechen
[15] die Steine ins Haus schieben

Wortbildungen:

Adjektive samt gängigster Ableitungen: aushäusig, dreihäusig, einhäusig, hausbacken, hauseigen, hausgemacht, haushoch, hausintern, schweizerisch: hauslich, häuslich (→ Häuslichkeit), hausschlachten, zweihäusig
Adverbien/adverbiale Ausdrücke nebst gängigster Ableitungen: außer Haus/außer Hause, frei Haus (→ Freihauslieferung), nach Haus/nach Hause/nachhause (→ Nachhauseweg), zu Haus/zu Hause/zuhause (→ Zuhause)
Substantive nebst gängigster Ableitungen: Dreimäderlhaus (Singspiel), Gehäuse, Hausadresse, Hausaltar, Hausandacht, Hausangestellte/Hausangestellter, Hausanschluss, Hausanstrich, Hausanzug, Hausapotheke, Hausarbeit, Hausarrest, Hausarzt, Hausaufgabe, Hausaufsatz, Hausball, Hausbank, Hausbar, Hausbau, Hausberg, Hausbesetzer, Hausbesitzer, Hausbesorger, Hausbesuch, Hausbewohner, Hausbibliothek, Hausbock, Hausboot, Hausbrand (→ Hausbrandkohle), Hausbriefkasten, Hausbuch, Hausbursche, Hausdach, Hausdame, Hausdiener, Hausdrachen, Hausdurchsuchung, Hausecke, Hausehre, Hauseigentümer, Hauseingang, Hauseinweihung, Häuserblock, Häuserflucht, Häuserfront, Häuserkampf, Häusermakler, Häusermeer, Häuserreihe, Häuserzeile, Hausfassade, Hausflur, Hausfrau, Hausfreund, Hausfriede/Hausfrieden, Hausfront, Hausgang, Hausgarten, Hausgast, Hausgebrauch, Hausgeburt, Hausgehilfe, Hausgemeinschaft, Hausgenosse (→ Hausgenossenschaft), Hausgerät, Hausgesetz (→ hausgesetzlich), Hausgesinde, Hausglocke, Hausgrille, Haus-Haus-Verkehr, Hausherr, Haushofmeister, Haushuhn, Haushund, Haushüter, Hausjacke, Hauskapelle, Hauskaplan, Hauskatze, Hauskauf, Hauskleid, Hauskorrektur, Hauskrankenpflege, Hauskreis, Hauslehrer, Häusler, Hausleute, Hauslieferdienst, Hauslieferung, Hausmacher- (→ Hausmacherart, Hausmacherkost, Hausmacherwurst), Hausmacht, Hausmädchen, Hausmann, Hausmantel, Hausmärchen, Hausmarder, Hausmarke, Hausmaus, Hausmeier, Hausmeister, Hausmiete, Hausmittel, Hausmüll, Hausmusik, Hausmutter, Hausname, Hausnetz, Hausnummer, Hausorden, Hausordnung, Hauspartei, Hauspersonal, Hauspflege (→ Hauspflegedienst), Hauspost, Hausputz, Hausrat, Hausrecht, Hausrohrpost, Haussammlung, Hausschaf, Hausschlüssel, Hausschneider, Hausschuh, Hausschwalbe, Hausschwamm, Hausschwein, Haussegen, Hausspatz, Haussperling, Hausspinne, Hausstand, Hausstaub, Hausstrecke, Haussuchung, Haustarif, Haustaube, Haustechnik, Haustier, Haustiger, Haustochter, Haustor, Haustrauung, Haustür, Haustyrann, Hausübung, Hausumgebung, Hausunterricht, Hausurne, Hausvater, Hausverbot, Hausverkauf, Hausverkäufer, Hausverputz, Hausverstand, Hausverwalter, Hausverwaltung, Hausvorstand, Hauswand, Hauswart, Hauswesen, Hauswirt, Hauswirtschaft (→ hauswirtschaftlich), Hauswurz, Hauszeichen, Hauszelt, Hauszierde, Hauszins, Hauszustellung
Verben/verbale Ausdrücke nebst gängigster Ableitungen: behausen (→ behaust, Behausung, unbehaust), hausen (→ bayrisch, westösterreichisch: Hauser, Hauserin/Häuserin), Haus halten/haushalten (→ Haushalt, Haushalter/Haushälter, haushälterisch), hausieren (→ Hausierer), hausschlachten (→ Hausschlachtung)

Übersetzungen[Bearbeiten]

 
Dialektausdrücke:

Westmitteldeutsch:

Ostmitteldeutsch:

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3, 6, 9, 13–15] Wikipedia-Artikel „Haus (Begriffsklärung)
[1–11] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Haus
[*] canoo.net „Haus
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Haus
[1–5, 7–9] The Free Dictionary „Haus
[1–5, 7–10, 12, 13] Duden online „Haus
[1–5, 7–10, 12, 13] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. In zehn Bänden. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. 4. Band Gele–Impr, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1999, ISBN 3-411-04773-9, DNB 965408256, Seite 1694–1695.
[1–5, 7–10, 12, 13] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 768–769.
[1–5, 7–13] Renate Wahrig-Burfeind: Brockhaus Wahrig Deutsches Wörterbuch. Mit einem Lexikon der Sprachlehre. In: Digitale Bibliothek. 9., vollständig neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. wissenmedia in der inmedia ONE GmbH, Gütersloh/München 2012, ISBN 978-3-577-07595-4 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Haus«.
[1–10, 13] wissen.de – Wörterbuch „Haus
[1] wissen.de – Lexikon „Haus
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHaus
[1–5, 7–12, 14] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Haus“.

Quellen:

  1. 1,0 1,1 Duden online „Haus
  2. Englischer Wikipedia-Artikel „Glossary of curling“ (Stabilversion)
  3. Deutscher Wikipedia-Artikel „Curling“ (Stabilversion)
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort »Haus«, Seite 397.
  5. 5,00 5,01 5,02 5,03 5,04 5,05 5,06 5,07 5,08 5,09 5,10 5,11 5,12 5,13 5,14 5,15 5,16 5,17 5,18 5,19 5,20 5,21 Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „Haus“.
  6. 6,0 6,1 Bosworth-Toller Anglo-Saxon Dictionary: „hús
  7. Wilhelm Pape, bearbeitet von Max Sengebusch: Handwörterbuch der griechischen Sprache. Griechisch-deutsches Handwörterbuch. Band 1: Α–Κ, Band 2: Λ–Ω. 3. Auflage, 6. Abdruck, Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914. Stichwort „κεῦθος“.
  8. Henry George Liddell, Robert Scott, revised and augmented throughout by Sir Henry Stuart Jones with assistance of Roderick McKenzie: A Greek-English Lexicon. Clarendon Press, Oxford 1940. Stichwort „κεῦθος“.
  9. 9,00 9,01 9,02 9,03 9,04 9,05 9,06 9,07 9,08 9,09 9,10 9,11 9,12 9,13 9,14 9,15 9,16 9,17 9,18 9,19 9,20 9,21 9,22 9,23 9,24 9,25 9,26 9,27 9,28 Alle nach Heinz Küpper: Illustriertes Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In 8 Bänden. Klett, Stuttgart 1982–1984, DNB 550923802 sowie Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7.
  10. Birgit Eickhoff und Dudenredaktion: Duden, Das Synonymwörterbuch. Ein Wörterbuch sinnverwandter Wörter. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 8, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04084-1 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Behausung«.
  11. Siehe zum Beispiel Dr. Otto Pesta: Ⅱ. Mitteilungen aus Museen, Instituten, usw. Notizen über die Fauna der Adria bei Rivigno. In: J. Victor Carus (Begründer); Prof. Eugen Korschelt (Herausgeber): Zoologischer Anzeiger. ⅩⅬⅢ. Band, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig und Berlin 1914, ISSN 0044-5231, Seite 93 (Internet Archive).
  12. Die Spezialisten: (26) Espressoladen. In: Süddeutsche Zeitung. 24. Februar 2001, ISSN 0174-4917, Seite 61.
  13. Ogi soll doch über Nichtwahl froh sein. In: Neue Luzerner Zeitung. 23. Juli 2001, Seite 8.
  14. Der Start in einen neuen Lebensabschnitt. In: Allgemeine Zeitung. 1. August 2005.
  15. Eintauchen und auftanken. In: Basler Zeitung. Ausgabe 284, 5. Dezember 2006, Seite 10.
  16. Wolfgang Teltscher; Susanne Mischke (Herausgeber): Über den Deister. Kriminalroman. Klampen Verlag, Springe 2010, ISBN 978-3-86674-070-9, Seite ‹ohne Seitenangabe› (E-Book; zitiert nach Google Books).
  17. Zur Resozialisierung von ehemaligen politischen Gefangenen aus Palästina. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. April 2002, ISSN 0376-6829, Seite 87.
  18. TELEGRAMM. In: Hamburger Morgenpost. 31. Dezember 2007, Seite 39.
  19. Chaika Grossman; aus dem Amerikanischen und mit einem Vorwort von Ingrid Strobl: Die Untergrundarmee. Der jüdische Widerstand in Białystok. Ein autobiografischer Bericht. Deutsche Erstausgabe, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1993 (Fischer Taschenbücher, 11598: Die Frau in der Gesellschaft) (Originaltitel: אנשי המחתרת), ISBN 3-596-11598-1, Seite 35 (Zitiert nach Google Books).
  20. Brigitte Reimann; Withold Bonner (Herausgeber): Das Mädchen auf der Lotosblume. Zwei unvollendete Romane. 1. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin 2003, ISBN 978-3-351-02982-1, Seite 97 (Zitiert nach Google Books).
  21. Eva-Maria Neubauer: Tagebuch eines Toten. Roman. Books on Demand, Norderstedt 2012, ISBN 978-3-8482-1493-8, Seite 43–44 (Zitiert nach Google Books).
  22. Johann H. Pestalozzi: 4147. An Johannes von Muralt [Januar 1816]. In: Emanuel Dejung, Hans Stettbacher (Bearbeiter); herausgegeben vom Pestalozzianum und von der Zentralbibliothek in Zürich (Herausgeber): Sämtliche Briefe. Kritische Ausgabe. Band 10: Briefe aus den Jahren 1816 bis 1817 (Nr. 4147–4866), Verlag Neue Zürcher Zeitung/de Gruyter, Zürich/Berlin 1968, Seite 2 (Zitiert nach Google Books).
  23. Marcel Reich-Ranicki: Vor einer Renaissance?: Thomas Mann im Alltag. Zu dem Briefwechsel mit seinem Verleger Gottfried Bermann Fischer. In: Die Zeit. Nummer 27, 29. Juni 1973, ISSN 0044-2070 (DIE ZEIT Archiv, abgerufen am 23. Oktober 2015).
  24. Peter Maxwill (mxw)/Reuters: Türkei und „Islamischer Staat“: Erdogan deutet Gefangenenaustausch mit IS an. In: Spiegel Online. 23. September 2014, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 23. Oktober 2015).
  25. Martin Fritz: Demokratische Revolution. Pakistans Parlament entmachtet den Präsidenten. In: Zürcher Tagesanzeiger. Nummer 9, 2. April 1997, Seite 3.
  26. Christa Wolf; herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Sonja Hilzinger (Herausgeber): Werke. [In dreizehn Bänden]. Teil 3: Erzählungen 1960–1980, Luchterhand, München 1999, ISBN 3-630-87048-1, Seite 254 (Zitiert nach Google Books).
  27. Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Roman. [1930]. In: Adolf Frisé (Herausgeber): Robert Musil, Gesammelte Werke in Einzelausgaben. 12–16 Tausend, Rowohlt Verlag, Hamburg 1957, Seite 316 (Zitiert nach Internet Archive).
  28. König Drosselbart. In: Kinder- und Hausmärchen gesammelt durch die Brüder Grimm. Kleine Ausgabe. Achte Auflage. Franz Duncker, Berlin 1850, Seite 175–176 (Zitiert nach Google Books).
  29. Hans Weckesser: Der Kunstliebhaber, der mit dem Kurfürsten wetteiferte. In: Mannheimer Morgen. 24. Dezember 2001.
  30. Klaus Mann: Der Wendepunkt. Ein Lebensbericht. S. Fischer, [Frankfurt am Main] 1952 (Originaltitel: The Turning Point: Thirty-Five Years in this Century), Seite 134.
  31. Otto Schultze: Anleitung zur Menschenkenntnis. Verlag von Quelle & Meyer, Leipzig 1923 (Bildung und Wissenschaft; Nummer 189), Seite 159 (Zitiert nach Google Books).
  32. Edda Prochownik; mit Zeichnungen von Werner Müller-Rilon: So lebten wir einst in Berlin. arani Verlags-GmbH, Berlin-Grunewald 1963, Seite 22 (Zitiert nach Google Books).
  33. Klaus Mann; mit einer Einleitung von Berthold Spangenberg und der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts: Mephisto. Roman einer Karriere. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, Seite 285 (Lizenz der Edition Spangenberg, München; zitiert nach Google Books).
  34. Joseph Breitbach: Die Wandlung der Susanne Dasseldorf. Roman. In: Alexandra Plettenberg-Serban, Wolfgang Mettmann (Herausgeber): Werke in Einzelausgaben, Joseph Breitbach. 1. Auflage. Wallstein, Göttingen 2006, ISBN 978-3-89244-930-0, Seite 262 (Zitiert nach Google Books).
  35. Helmut Willi Forster: Und sie führten ihn in Versuchung. Roman. Förster Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-00-022178-1, Seite 147 (Zitiert nach Google Books).
  36. Wolf Ling: Meine Tante und der Mandrill. In: Attacken mit Finten. Storys zwischen Realität und Fiktion. 1. Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-1255-7, Seite 110 (Zitiert nach Google Books).
  37. Werner Müller: Die blaue Hütte. Zum Sinnbild der Perle bei nordamerikischen Indianern. Steiner, Wiesbaden 1954 (Studien zur Kulturkunde; Band 12), Seite 43 (Zitiert nach Google Books).
  38. Anja Miltenberger: Verborgene Strukturen in erzählenden Texten von 1900–1950. Herbert Utz Verlag, München 2000 (Münchner Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft), ISBN 3-89675-746-6, Seite 50–51 (Zitiert nach Google Books).
  39. Wolfgang Gockel: Mexiko. Das zentrale Hochland und Yucatán – Von den Stätten der Maya und Azteken zu barocken Kirchen und Konventen. 5., aktualisierte Auflage. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7701-4410-5, Seite 125 (Zitiert nach Google Books).
  40. Spielarten der Astrologie: Gibt der Blick in die Sterne Aufschluss über das Schicksal? In: Neue Zürcher Zeitung. 29. Januar 2000, ISSN 0376-6829, Seite 99.
  41. Wie die Sterne Charakter & Seele bestimmen. In: NEWS. 12. Dezember 2002, Seite 128.
  42. Martin Pietsch: Die römischen Eisenwerkzeuge von Saalburg, Feldberg und Zugmantel. In: Heinrich Jacobi (Herausgeber): Saalburg-Jahrbuch. Band 39, 1983, Seite 91 (Zitiert nach Google Books).
  43. Nageln etwas anders. In: Niederösterreichische Nachrichten. 4. Januar 2010, Seite 25.
  44. Curling. In: Berner Zeitung. 22. Februar 2002, Seite 40.
  45. Auch ohne Besen nach Olympia. In: Frankfurter Rundschau. 26. Februar 2002, ISSN 0940-6980, Seite 39.
  46. A. Ruedisueli: Curler sind häusliche Typen. In: St. Galler Tagblatt. Nummer 302, 27. Dezember 2008, Seite 25.
  47. Sibylle Dornseiff: Stein im Haus – CCM aus dem Häuschen. In: Mannheimer Morgen. 24. März 2011, Seite 14 (Stadtausgabe).
  48. Schach auf dem Eis: Curling verlangt Präzision - eine Spielanleitung. In: Badische Zeitung. 29. März 2012, Seite 18.
  49. Otto Jastrow: Laut- und Formenlehre des neuaramäischen Dialekts von Mīdin im Ṭūr ʿAbdīn. 4., unveränderte Auflage. Harrassowitz, Wiesbaden 1993 (Semitica viva; Band 9; ISSN 0931-2811), ISBN 3-447-03334-7, Seite 15, 53.
  50. Rudolf Macuch: Grammatik des samaritanischen Aramäisch. de Gruyter, Berlin/New York 1982 (Studia Samaritana; Band 4), ISBN 3-11-008376-0, Seite 118, 293.
  51. 51,0 51,1 51,2 51,3 Rheinisches Wörterbuch „Haus Ⅱ
    Die Teuthonista-Transkription wurde an die in diesem Projekt übliche des IPA angeglichen.
  52. Online-Wörterbuch der Akademie för uns kölsche Sproch, Stichwort »Huus« (URL, abgerufen am 23. Oktober 2015).
  53. 53,0 53,1 Maria Besse: Britter Wörterbuch. Moselfränkischer Dialekt am „Tor zum Hochwald“, Britten — Gemeinde Losheim am See (Saarland). Verein für Heimatkunde in der Gemeinde Losheim am See e. V., Losheim am See 2004, ISBN 3-00-014131-6, Stichwort »Haus«, Seite 148.
  54. Cléo Vilson Altenhofen: Hunsrückisch in Rio Grande do Sul. Ein Beitrag zur Beschreibung einer deutschbrasilianischen Dialektvarietät im Kontakt mit dem Portugiesischen. Steiner, Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06776-0, DNB 946457603, Seite 139, 234, 235, 255, 341.
  55. Ebenda, Seite 129, 222, 227, 247, 255, 295.
  56. Ebenda, Seite 222.
  57. Ebenda, Seite 222, 247, 295.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Levenshtein-Abstand von 1: Ahaus, aus, Baus, Daus, Gaus, Hais, Hals, Hans, hau, Haue, haust, Haut, Heus, HUS, Laus, Maus, raus, Saus, Taus
Levenshtein-Abstand von 2: hausen, Haussa, Hausse, House
Levenshtein-Abstand von 3: haußen