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regional

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

regional (Deutsch)

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Positiv Komparativ Superlativ
regional
Alle weiteren Formen: Flexion:regional

Worttrennung:

re·gi·o·nal, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ʁeɡi̯oˈnaːl]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild regional (Info)
Reime: -aːl

Bedeutungen:

[1] auf eine Region bezogen, Bezug nehmend

Abkürzungen:

[1] reg.

Herkunft:

Ableitung zu Region mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -al
von spätlateinisch regiōnālis → la „zu einer Landschaft gehörig“; seit dem 19. Jahrhundert gebräuchlich[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] auf ein Gebiet begrenzt, beschränkt; gebietsweise, landschaftlich, räumlich, lokal

Gegenwörter:

[1] global, international, national, überregional

Beispiele:

[1] Der Bau dieser kleinen Straße hat nur regional eine Bedeutung.
[1] „Zu ungleich seien die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse, als dass das tunesische Beispiel auf einen regionalen Flächenbrand hindeutete.“[2]
[1] „Hinsichtlich der regionalen Faktoren sei die Nachbarschaft zum deutschen Sprachgebiet (Deutschland, Österreich) von Bedeutung, während bezüglich der ethnischen Faktoren die Situation des Deutschen als Minderheitensprache in Ungarn zu berücksichtigen sei.“[3]
[1] „Die in der regionalen Geographie verwendete Grenzgürtelmethode hat bei formaler Handhabung jedoch meist wenig Aussagekraft.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] regional unterschiedlich, regionale Unterschiede

Wortbildungen:

Adjektive: regionalspezifisch
Substantive: Regionalbahn, Regionaldirektor, Regionalexpress, Regionalfernsehen, Regionalflughafen, Regionalgeschichte, Regionalismus, Regionalität, Regionalliga, Regionalmacht, Regionalnachrichten, Regionalplanung, Regionalprogramm, Regionalsprache, Regionalverkehr, Regionalzeitung
Verben: regionalisieren

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „regional
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „regional
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalregional
[1] The Free Dictionary „regional

Quellen:

  1. Günther Drosdowski (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-20907-0, Seite 580
  2. Clemens Höges, Bernhard Zand, Helene Zuber: Auf dem Vulkan. In: DER SPIEGEL 4, 2011, Seite 84-87, Zitat: Seite 87.
  3. Frank Kostrzewa: Die Situation der deutschen Sprache in Ungarn. In: Sprachdienst. Nummer Heft 2, 2012, Seite 66-70, Zitat Seite 69.
  4. In Verbindung mit der Verlagsredaktion herausgegeben von Professor Dr. Ernst Neef (Herausgeber): Das Gesicht der Erde Band 2. VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1970, ISBN ohne, Seite 618

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Geraniol