-al

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-al (Deutsch)[Bearbeiten]

Suffix[Bearbeiten]

Nebenformen:

[1] -ell; -ial, -ual

Worttrennung:

-al

Aussprache:

IPA: [ˈaːl]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] bei Adjektiven: wie etwas; auf eine bestimmte Weise; sich beziehend auf etwas; in Hinblick auf etwas
[2] Chemie, bei Substantiven: eine Aldehydgruppe besitzend[1]

Herkunft:

[1] von lateinisch -alis

Beispiele:

[2] „Zur systematischen Benennung von Aldehyden erhalten die Namen der zugrunde liegenden Kohlenwasserstoffe die Endung -al; […]“[2]
[2] „Die Namensgebung der aliphatischen Aldehyde ist recht einfach: Man hängt einfach die Endigung "al" an den Namen des entsprechenden Alkans an. So leitet sich vom Methan das Methanal ab (der Formaldehyd), vom Ethan das Ethanal […], vom Propan das Propanal und so weiter.“[3]
[2] „Die verbleibende freie Valenz (Bindungsmöglichkeit) kann einen beliebigen Kohlenwasserstoffrest tragen. Stammt der Rest von den Alkanen ab, dann bezeichnet man das entsprechende Aldehyd auch als Alkanal. Dabei steht die Endung -al für die Aldehydgruppe. Der systematische Name ergibt sich dann aus der Bezeichnung des Kohlenwasserstoffes mit der Endung -al[4]
[2] „Die Benennung der Aldehyde erfolgt erstens durch Trivialnamen […] oder zweitens systematisch, indem man an das zugrunde liegende Alkan einfach die Endung -al anhängt (Methanal, Ethanal usw.).“[5]
[2] „Der Name der aliphatischen Aldehyde leitet sich vom jeweiligen Stammkohlenwasserstoff durch Anhängen der Endung -al ab, z.B. Methan → Methanal.“[6]

Sinnverwandte Wörter:

[1] -isch

Wortbildungen:

[1] anal, dental, internal, inertial, katastrophal, mental, monumental, oral, orbital, rational
[2] Alkanal, Ethanal, Methanal, Propanal

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] canoo.net „das Suffix -al

Quellen:

  1. Grundwissen Chemie 10. Jahrgangsstufe. Humboldt-Gymnasium Vaterstetten, Seite 4, abgerufen am 8. Juli 2015 (pdf).
  2. Charles E. Mortimer, Ulrich Müller: Chemie. Das Basiswissen der Chemie. 126 Tabellen. 9., überarbeitete Auflage. Thieme, Stuttgart 2007 (Originaltitel: Chemistry), ISBN 978-3-13-484309-5, 31.5. Carbonyl-Verbindungen, Seite 553, DNB 984208119 (Google Books, abgerufen am 8. Juli 2015)
  3. Ulrich Helmich: Alkanale bzw. Aldehyde. In: Ulrich Helmichs Homepage. Abgerufen am 18. Oktober 2015 (Autor ist Lehrer für Chemie, Biologie und Informatik am Söderblom-Gymnasium in Espelkamp).
  4. Aldehyde und Ketone. In: Basiswissen Schule Chemie Abitur. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim und DUDEN PAETEC GmbH, Berlin, 2015, abgerufen am 8. Juli 2015.
  5. Dagmar Wiechoczek: Was sind Aldehyde?. In: Prof. Blumes Bildungsserver für Chemie. Cornelsen Schulverlage GmbH, 30. August 2006, abgerufen am 8. Juli 2015.
  6. Roland Benedix: Bauchemie für das Bachelor-Studium. Modern – Kompetent – Kompakt. Springer Vieweg, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-8348-1349-7, Aldehyde und Ketone, Seite 223, DNB 1028407637, DOI: 10.1007/978-3-8348-2093-8 (Google Books, abgerufen am 22. Oktober 2015)