quasi-

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quasi-, Quasi- (Deutsch)[Bearbeiten]

Präfixoid[Bearbeiten]

Worttrennung:

qua·si-

Aussprache:

IPA: [ˈkvaːzi]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich, manchmal scherzhaft: Wortbildungselement mit der Bedeutung „in minderem Grade, aber nahezu“
[2] Wortbildungselement mit der Bedeutung „nur scheinbar, nur vorgetäuscht“

Sinnverwandte Wörter:

[1] ähnlich wie, fast, nicht ganz
[2] schein-, als ob

Beispiele:

[1] Eine quasiöffentliche Information ist eine, die so gut wie öffentlich ist.
[2] Ein Quasidichter ist nicht wirklich ein Dichter.

Wortbildungen:

quasiautomatisch, quasikompakt, quasilegal, quasimondän, quasioffiziell, quasiöffentlich, quasioptisch, quasistationär, quasistatisch, quasistellar
Quasiadel, Quasidichter, Quasigruppe, Quasikristall, Quasineutralität, Quasiordnung, Quasisouveränität, Quasistern, Quasisynonym

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 „quasi-, Quasi-“, Seite 1342
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0 „quasi..., Quasi...“, Seite 1133
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „quasi“.
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „quasi-“, [1] in der Etymologie
[*] The Free Dictionary „quasi-
[1] Duden online „quasi-