dys-

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dys-, Dys- (Deutsch)[Bearbeiten]

Gebundenes Lexem[Bearbeiten]

Worttrennung:
dys-

Aussprache:
IPA: [dʏs]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] vorangestelltes Wortbildungselement mit der Bedeutung: vom Normalen/von einer Norm in schlechter, krankhafter Weise abweichend

Herkunft:
von griechisch δύς (dys) → grc schlecht[1]

Sinnverwandte Wörter:
[1] fehl-, mal-, miss-

Beispiele:
[1] Eine Dysfunktion des Nierengewebes beschreibt eine gestörte Funktion.

Wortbildungen:
dysfunktional, dysmel, dystopisch
Dysästhesie, Dysarthrose, Dysenterie, Dysfunktion, Dysgrammatismus, Dyskalkulie, Dyslexie, Dysrhythmie, Dystopie

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „DYS
[1] Duden online „dys-
[1] wissen.de – Wörterbuch „dys-dys
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „dys-dys“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „dys
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „dys-
[1] canoonet „dys

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: dies


dys- (Latein)[Bearbeiten]

Gebundenes Lexem[Bearbeiten]

Worttrennung:
dys-

Bedeutungen:
[1] neulateinisch: gebundenes Lexem mit der Bedeutung „Miss-“ oder „Fehlerscheinung“

Beispiele:
[1]

Wortbildungen:
dysfunctio, dystonia, dysphagia

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Hans Meier: Medizinisches Wörterbuch Deutsch–Latein. 1. Auflage. Roderer Verlag, Regensburg 2004, ISBN 3-89783-435-9, Seite 18, Eintrag „Miß-“ oder „Fehlerscheinung“, lateinisch wiedergegeben mit „dys-“
  1. Wikipedia-Artikel „Liste griechischer Wortstämme in deutschen Fremdwörtern