-trop

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-trop (Deutsch)[Bearbeiten]

Gebundenes Lexem[Bearbeiten]

Worttrennung:

-trop

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: Lautsprecherbild -trop (Info)

Bedeutungen:

[1] nachgestelltes Wortbildungselement in Fremdwörtern aus dem Griechischen mit der Bedeutung: Wendung

Herkunft:

von griechisch τροπή (tropḗ) → grcWendung, Drehung[1][2]

Beispiele:

[1] Die phototropen Gläser einer Brille tönen sich selbst.

Wortbildungen:

allotrop, anatrop, ätiotrop, biotrop, dermotrop, enantiotrop, ergotrop, eutrop, fototrop, gamotrop, geotrop, glandotrop, gonadotrop, heliotrop, isotrop

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Liste griechischer Wortstämme in deutschen Fremdwörtern
[1] Canoo das Neoklassische Formativ trop

Quellen:

  1. Wilhelm Pape, bearbeitet von Max Sengebusch: Handwörterbuch der griechischen Sprache. Griechisch-deutsches Handwörterbuch. Band 1: Α–Κ, Band 2: Λ–Ω. 3. Auflage, 6. Abdruck, Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914. Stichwort „τροπή“.
  2. Wikipedia-Artikel „Liste griechischer Wortstämme in deutschen Fremdwörtern


Ortsnamengrundwort[Bearbeiten]

Worttrennung:

-trop

Aussprache:

IPA: [-tʁɔp], regional [-tʁɔp]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild -trop (Info)

Bedeutungen:

[1] Ortsnamengrundwort für Dorf

Herkunft:

von mittelniederdeutschdorp’, altsächsischthorp’, germanisch*þurpa’ - „Dorf“ mit r-Umstellung (r-Metathese)

Synonyme:

[1] -trup

Beispiele:

[1] Bottrop leitet sich aus dem mittelalterlichen Namen Borthorpe her, was so viel wie „Dorf am Hügel“ bedeutet.

Wortbildungen:

Bottrop, Finnentrop, Suttrop, Uentrop

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Ernst Eichler, Hans Walther: Städtenamenbuch der DDR, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Leipzig 1986, ISBN 3-323-00007-2
[1] Wikipedia-Artikel „Ortsname