-rich

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-rich (Deutsch)[Bearbeiten]

Suffix, m[Bearbeiten]

Worttrennung:

-rich, Plural: -ri·che

Aussprache:

IPA: [-ʀɪç], Plural: [-ˌʀɪçə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Wortbildungelement für maskuline Substantive, bezeichnet allgemein eine Person, ein Lebewesen mit den durch das Bestimmungswort gegebenen Eigenschaften
[2] Wortbildungelement für maskuline Substantive, bezeichnet umgangssprachlich an ein weibliches Substantiv angefügt die männliche Variante

Herkunft:

von -rich als häufigem Bestandteil männlicher Vornamen

Synonyme:

[1] -ling

Gegenwörter:

[2] -in

Beispiele:

[1] Die Wiese steht voller Spitzwegerich
[1] Gelegenheitsbildung: ’s war so’n richt’jer kleener Krummelankerich (Fredy Sieg)
[2] Während die Mäusemutter die Jungen aufzieht, geht Mäuserich bereits wieder eigene Wege.

Wortbildungen:

[1] Dingrich, Fähnrich, Hederich, Knöterich, Schöterich, Wegerich, Weiderich, Wüterich
[2] Enterich, Gänserich, Mäuserich, Täuberich

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1]

Ortsnamengrundwort, Suffix[Bearbeiten]

Worttrennung:

-rich

Aussprache:

IPA: [-ʀɪç]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Ortsnamengrundwort für Bereich, Reich, Gebiet, Gegend
[2] ein kollektivierendes Suffix bei Toponymen für „reich an …“

Herkunft:

[1] von althochdeutschrīhhi‘, mittelhochdeutschrīch, rīche‘ „Bereich, Reich“ — oder Übersetzung von altsächsisch rīki, rīke (gleicher Bedeutung)
[2] von althochdeutschrīhhi‘, mittelhochdeutschrīch, rīche‘ „reich (an)“ — oder Übersetzung von altsächsischrīki, rīke‘ (gleicher Bedeutung)

Wortbildungen:

Emmerich, Lengerich, Pennrich, Schweinrich

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „-rich
[1] Belegstelle: Ernst Eichler, Hans Walther, Städtenamenbuch der DDR, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Leipzig 1986, ISBN 3-323-00007-2