hellhörig

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hellhörig (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
hellhörig hellhöriger am hellhörigsten
Alle weiteren Formen: Flexion:hellhörig

Worttrennung:

hell·hö·rig, Komparativ: hell·hö·ri·ger, Superlativ: am hell·hö·rigs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈhɛlˌhøːʁɪç]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] sehr gutes Gehör habend
[2] misstrauisch, nur in:
[a] hellhörig werden: misstrauisch werden und auf Weiteres besonders achten
[b] jemanden hellhörig machen: jemanden misstrauisch machen, so dass er auf Weiteres besonders achtet
[3] von Gebäuden, Wänden, Räumen und Ähnlichem: schalldurchlässig

Synonyme:

[3] schweizerisch: ringhörig

Beispiele:

[1] „Wer einen tönenden Ton hört, ist taub, wer dagegen einen nichttönenden hört, ist hellhörig. Wer weder taub noch hellhörig ist, steht mit dem Geist in Verbindung.“[1]
[2a] „Sogar der Gesetzgeber wurde hier hellhörig und hat eigens das Strafgesetzbuch um einige Tatbestände erweitert.“[2]
[2b] „Das Evangelium macht allerdings, nach reformatorischer Lehre, auch für das Gesetz neu hellhörig.“[3]
[3] „Ferner ist der Raum, wahrscheinlich auch durch seine Größe, etwas hellhörig.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Duden online „hellhörig
[1–3] wissen.de – Wörterbuch „hellhörig
[2, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „hellhörig
[2, 3] The Free Dictionary „hellhörig
[*] canoo.net „hellhörig
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonhellhörig

Quellen:

  1. Alfred Forke: Geschichte der mittelalterlichen chinesischen Philosophie. Zweite, unveränderte Auflage, Hamburg 1964, Seite 34.
  2. Karl August Euler: Interne Kontrollen im Unternehmen: Konzepte zur Vermögenssicherung und Effizienzsteigerung. Zweite, völlig neu bearbeitete Auflage, Erich Schmidt, Berlin 1992, Seite 120. ISBN 3-503-03382-3
  3. Eberhard Jüngel (Herausgeber): Verifikationen. Festschrift für Gerhard Ebeling zum 70. Geburtstag. Tübingen 1982, Seite 438. ISBN 3-16-144553-8
  4. Eva-Erika Beiter: Streßabbau durch Autogenes Training als Beispiel für Gesundheitsförderung. Diplomarbeit, Diplomica Verlag, München 1996, Seite 79.