Unterbringung

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Unterbringung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Unterbringung die Unterbringungen
Genitiv der Unterbringung der Unterbringungen
Dativ der Unterbringung den Unterbringungen
Akkusativ die Unterbringung die Unterbringungen

Worttrennung:

Un·ter·brin·gung, Plural: Un·ter·brin·gun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈʊntɐˌbʁɪŋʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Unterbringung (Info)

Bedeutungen:

[1] das Organisieren einer Unterkunft
[2] Unterkunft als Ort des zeitweiligen Aufenthaltes zum Wohnen und Schlafen
[3] Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik gegen den Willen des Betroffenen

Synonyme:

[2] siehe auch: Verzeichnis:Deutsch/Wohnhaus
[3] Zwangseinweisung, Zwangsunterbringung

Beispiele:

[1] Wer viele Gäste einlädt, muss sich auch um deren Unterbringung kümmern.
[1] Wenn die Krankenpflege zu Hause nicht gewährleistet ist, bleibt nur eine Unterbringung in einem Pflegeheim.
[1] Der Reiseveranstalter sorgte wegen Überbuchung des Hotels für die Unterbringung in einer billigen Absteige.
[1, 2] „Mit honigsüßen Worten sagte er mir, Seine Excellenz habe höchstselbst dem Haushofmeister Weisungen bezüglich meiner Unterbringung im Palazzo gegeben.“[1]
[2] Die Unterkunft war zwar einfach, aber geschmackvoll eingerichtet.
[2] „Wer eine gepflegtere Unterbringung vorzieht und es nicht liebt, sich während seines Skiurlaubs über Nacht im Schnee zusammenzurollen, dem ist zu raten, seine Urlaubstermine etwa auf Lebenszeit vorauszuplanen.“[2]
[3] Der Psychiater ordnet die Unterbringung des Patienten in einer geschlossenen Einrichtung an.
[3] „Für eine Unterbringung in der Psychiatrie sah der Gutachter durchaus Voraussetzungen gegeben – sie erschien ihm aber nicht zwingend.“[3]

Wortbildungen:

Unterbringungsmöglichkeit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[3] Wikipedia-Artikel „Unterbringung
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unterbringung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalUnterbringung

Quellen:

  1. Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band 1. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 313f.
  2. Loriot (Verfasser); Susanne von Bülow, Peter Geyer, OA Krimmel (Herausgeber): Der ganz offene Brief. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-40514-9, Seite 189.
  3. Ingrid Eißele, Isabel Stettin: Wer tut so etwas - und warum?. In: Stern. Nummer Heft 7, 2017, Seite 96-98, Zitat Seite 98.