Winde

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Winde (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Winde die Winden
Genitiv der Winde der Winden
Dativ der Winde den Winden
Akkusativ die Winde die Winden

Worttrennung:

Win·de, Plural: Win·den

Aussprache:

IPA: [ˈvɪndə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Winde (Info), Lautsprecherbild Winde (Info), Lautsprecherbild Winde (Österreich) (Info)
Reime: -ɪndə

Bedeutungen:

[1] Technik: Vorrichtung, mit der man Lasten heben, senken oder heranziehen kann
[2] Botanik: Vertreter der Pflanzengattung Convolvulus
[3] schweizerisch (besonders Region Zürich): Dachboden

Herkunft:

[1, 2] Ableitung von winden im Sinne von ‚aufwickeln‘ (Bedeutung 1) und ‚sich um etwas schlingen‘ (Bedeutung 2).[1]
[3] Übertragung von Bedeutung 1 auf den Raum, indem diese Vorrichtung steht beziehungsweise stand.[2]

Oberbegriffe:

[1] Hebezeug
[2] Windengewächs, Pflanze

Unterbegriffe:

[1] Rettungswinde, Seilwinde, Zahnstangenwinde
[2] Ackerwinde

Beispiele:

[1] Wir brauchen eine Winde, um das Auto aus dem Graben zu holen.
[1] „Martin hielt die Winde an, leerte die Falle, warf einen verrotteten Gotteslachs hinein, verschloss sie und schmiss sie aufs Deck.“[3]
[1] „Die Donau belebte sich jetzt, eine Menge Barkassen und Kaiks manövrierten dort, begleitet von vielstimmigen Rufen, vom Knarren der Taue und Winden.[4]
[2] Winden klettern mit dem gesamten Stängel an anderen Pflanzen empor.
[3] Holst du bitte den Weihnachtsschmuck von der Winde herunter.
[3] Sollen wir die Winde zu einem geräumigen Zimmer ausbauen?

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Winde (Mechanik)
[2] Wikipedia-Artikel „Winden (Gattung)
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Winde
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWinde
[1, 2] The Free Dictionary „Winde
[1–3] Duden online „Winde
[3] Kurt Meyer: Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz. Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2006, ISBN 978-3-7193-1382-1, Seite 292.
[3] Schweizerisches Idiotikon, Band XVI. Huber, Frauenfeld 2012, ISBN 3-7193-1586-3, Spalten 545–547, Artikel Winden II, Bedeutung 4a (Digitalisat).

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-022364-4, DNB 1012311937, Seite 989, Eintrag „Winde“.
  2. Peter Ott [Leitung] et al.: Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Gesammelt auf Veranstaltung der ANTIQUARISCHEN GESELLSCHAFT IN ZÜRICH unter Beihülfe aus allen Kreisen des Schweizervolkes. 16. Band: W-n bis W-z, X, Huber, Frauenfeld 2012, ISBN 3-7193-8202-8, DNB 978089685 (Digitalisat), Spalte 545, Artikel Winden II, Bedeutung 4a (Digitalisat).
  3. Huldar Breiðfjörð: Schafe im Schnee. Ein Färöer-Roman. Aufbau, Berlin 2013, ISBN 978-3-351-03534-1, Seite 145f. Isländisches Original 2009.
  4. Eugen Uricaru: Scheiterhaufen und Flamme. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1984, ISBN 3-88680-500-X, Seite 136

Deklinierte Form[Bearbeiten]

Worttrennung:

Win·de

Aussprache:

IPA: [ˈvɪndə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Winde (Info), Lautsprecherbild Winde (Info), Lautsprecherbild Winde (Österreich) (Info)
Reime: -ɪndə

Grammatische Merkmale:

  • Variante für den Dativ Singular des Substantivs Wind
  • Nominativ Plural des Substantivs Wind
  • Genitiv Plural des Substantivs Wind
  • Akkusativ Plural des Substantivs Wind
Winde ist eine flektierte Form von Wind.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag Wind.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: finde, Finte, Gewinde, Windel