Wasser

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Wasser (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ das Wasser die Wasser die Wässer
Genitiv des Wassers der Wasser der Wässer
Dativ dem Wasser den Wassern den Wässern
Akkusativ das Wasser die Wasser die Wässer
[1] Einschlag eines Wassertropfens in einem Glas
[1] Wasser in drei Aggregatzuständen: fest (Eisberg); flüssig (Meer) und gasförmig (Wolken)

Worttrennung:

Was·ser, Plural 1: Was·ser, Plural 2: Wäs·ser

Aussprache:

IPA: [ˈvasɐ], Plural 1: [ˈvasɐ], Plural 2: [ˈvɛsɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Wasser (Info) Lautsprecherbild Wasser (Bairisch) (Info), Plural: Lautsprecherbild Wässer (Info)
Reime: -asɐ

Bedeutungen:

[1] kein Plural: die chemische Verbindung (Diwasserstoffoxid), der Stoff H2O in flüssigem Aggregatzustand, die aus Wasserstoff und Sauerstoff zusammengesetzt ist
[2] auch Plural möglich: siehe Plural 1, poetisch, gehoben: für Gewässer
[3] beide Pluralformen, übertragen, umgangssprachlich, zum Teil synonym: für sehr viele Flüssigkeiten, Lösungen, Emulsionen, die in ihrer Konsistenz dem Wasser ähneln sowie Gewässer und Wässer, die ihrer Herkunft nach, ihrem Vorkommen nach, ihrem Verwendungszweck nach und Ähnlichem benannt werden
[4] nur im Plural 2 üblich oder umgangssprachlich Wässerchen: ein alkoholisches Getränk, welches aus vergorenen Früchten oder anderen Teilen der Pflanze gebrannt wurde
[5] kein Plural:ein Reinheitsmaß für Diamanten
[6] Medizin: krankhafte Ansammlung von Körperflüssigkeiten im Gewebe
[7] umgangssprachlich, kurz für Mineralwasser, Tafelwasser

Abkürzungen:

[1] H2O
[2] Wa, Wa.

Herkunft:

Von Mittelhochdeutsch wazzer (vgl. Jiddisch וואַסער → yi), von Althochdeutsch wazzar, von Urwestgermanisch *watar (vgl. Altenglisch wæter → ang (zu Mittelenglisch water → enm, zu Englisch water → en und Scots wattir → sco), Altfriesisch weter → ofs (vgl. Westfriesisch wetter → fy, Nordfriesisch weeter → frr und Saterfriesisch Woater → stq), Altsächsisch watar → osx (zu Mittelniederdeutsch wāter → gml, zu Niederdeutsch Water → nds), Altfränkisch watar → frk (zu Altniederländisch watar, zu Mittelniederländisch water → dum, zu Niederländisch water → nl, etc.)), von Urgermanisch *watōr (vgl. Altnordisch vatn → non (zu Isländisch vatn → is, Färöisch vatn → fo, Neunorwegisch vatn → nn, Bokmål vann → nb), Gotisch 𐍅𐌰𐍄𐍉 → got, etc.), von Urindogermanisch wédōr, Kollektivum zu wódr̥
Es wird angenommen, dass es im Urindogermanischen fünf Wortstämme für Wasser gab:
  • *h₂epø bezog sich auf das Wasser als eine „lebende“ Naturkraft
    • *h₂epis (Lateinisch)
    • *h₂eperós (Griechisch, Germanisch)
    • *h₂eph₃ōnø (Keltisch)
  • *wódr̥ bezeichnete die seelenlose Substanz, die Flüssigkeit
    • *wédōr (Germanisch, Anatolisch, Griechisch, Tocharisch)
  • *h₂ekʷeh₂ø
Die erste Wurzel ist im sanskritischen „āpaḥ“ sowie bis heute im persischen „āb“ erhalten geblieben, indes von der zweiten unter anderem die folgenden Wortgruppen stammen:
Des Weiteren stammt von der Wurzel *wódr̥ auch das lateinische unda (Welle) ab — von dem, wiederum, das spanische,italienische und katalanische onda → es, französisch onde → fr, sowie der deutsche Name Undine stammen.
Somit sind im Deutschen die folgenden Wörter entfernt mit dem Wort „Wasser“ verwandt:
Die Bezeichnung „von reinstem Wasser“ in Bezug auf Edelsteine geht, aller Wahrscheinlichkeit nach, auf einen Fehler bei der Übersetzung aus dem Arabischen zurück, in dem das Wort ماء (māʔ) nicht nur „Wasser“, sondern auch „Glanz“, „Pracht“, „Ruhm“ bedeutet.[Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] das feuchte Element, das nasse Element, Nass, H2O, Wasserstoffoxid, scherzhaft für Wasser zum Trinken: Gänsewein, scherzhaft: Dihydrogenmonoxid
[2] Gewässer
[3] Schweiß, Harn, Urin; Tränen, Zähren, Duftwasser
[4] Obstbrand, Obstler
[6] Ödem

Verkleinerungsformen:

Wässerchen, Wässerlein

Oberbegriffe:

[1] Flüssigkeit
[2] Landschaft
[3] Flüssigkeit, Lösung, Emulsion
[4] Schnaps, Spirituose, alkoholisches Getränk
[5] Reinheitsmaß

Unterbegriffe:

bewässern, entwässern, verwässern
Abwasser, Alpenwasser, Altwasser, Badewasser, Ballastwasser, Bergwasser, Betriebswasser, Bewässerung, Bewässerungssystem, Bewässerungswasser, Bilgenwasser, Bodenwasser, Borwasser, Brackwasser, Brauchwasser, Brauwasser, Brunnenwasser, Chlorwasser, Eigenwasser, Eiswasser, Essigwasser, Fahrwasser, Fischwasser, Flachwasser, Fleckenwasser, Fließwasser, Flusswasser, Flutwasser, Fremdwasser, Frischwasser, Gebirgswasser, Gletscherwasser, Goldwasser, Grauwasser, Grubenwasser, Grundwasser, Hafenwasser, Haushaltswasser, Heilwasser, Heißwasser, Heizungswasser, Hirnwasser, Hochwasser, Kaffeewasser, Kalkwasser, Kaltwasser, Kammerwasser, Kanalwasser, Kielwasser, Klärwasser, Kochwasser, Kondenswasser, Königswasser, Kühlwasser, Leichtwasser, Leitungswasser, Löschwasser, Lötwasser, Meerwasser, Mineralwasser, Mischwasser, Niederschlagswasser, Niedrigwasser, Nutzwasser, Oberflächenwasser, Oberwasser, Osterwasser, Porenwasser, Putzwasser, Quellwasser, Rasierwasser, Regenwasser, Reinigungswasser, Reinwasser, Restwasser, Rohwasser, Rosenwasser, Salzwasser, Scheidewasser, Schmelzwasser, Schmutzwasser, Schneewasser, Schwerwasser, Schwitzwasser, Seewasser, Seifenwasser, Seihwasser, Selterswasser, Sickerwasser, Sodawasser, Sperrwasser, Spritzwasser, Sprudelwasser, Spülwasser, Stillwasser, Sumpfwasser, Süßwasser, Tafelwasser, Talsperrenwasser, Taufwasser, Tauwasser, Teewasser, Teichwasser, Thermalwasser, Tiefenwasser, Trinkwasser, Uferwasser, Warmwasser, Waschwasser
[2] Fluss, Bach, Strom, Teich, Weiher, See, Lagune, Meer
[3] Augenwasser, Birkenwasser, Duftwasser, Fruchtwasser, Gesichtswasser, Haarwasser, Hirnwasser, Kölnischwasser, Mundwasser, Nasenwasser, Tränenwasser
[4] Alsterwasser, Dirndlbrand, Feuerwasser, Kirschwasser, Lebenswasser, Slivovitz, Wodka,Zielwasser
[?] Schwarzwasser, Weihwasser, Wildwasser, Wunderwasser, Zitronenwasser, Zuckerwasser
Zudem kann der Name eines jeden Flusses, eines jeden Meeres, eines jeden Sees vor -„wasser“ gesetzt werden, z. B.: das Rheinwasser, das Mittelmeerwasser, das Bodenseewasser. Manchmal entfällt das End-e des Eigennamens vor -„wasser“, z.B. bei dem Fluss „Elbe“: Elbwasser

Beispiele:

[1] Wenn es heiß ist, trinke ich gern Wasser.
[1] Auch sie sprang ins Wasser.
[2] Er ging hinunter ans Wasser.
[2] Mein Vater ließ das Boot zu Wasser.
[2] Große Wasser, Berg und Tal / Anzuschauen überall - (Zeile aus dem Volkslied: „Auf, du junger Wandersmann“)
[2] Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll - (Gedichtanfang von Goethes Ballade: „Der Fischer“)
[3] Beim Fällen des Baums lief ihm das Wasser nur so herunter.
[3] Er stellte sich an den Baum, um sein Wasser abzuschlagen.
[3] Vor lauter Rührung stand ihr das Wasser in den Augen.
[3] Sie mischte wohlriechende Wässer.
[4] Im Gegensatz zu Geisten stammt bei Wässern der Alkohol aus der Gärung der Früchte.
[5] Das Wasser des Diamanten entscheidet über den Preis.
[6] Meine Oma sagt, sie habe Wasser in den Beinen.

Redewendungen:

an jemandem ablaufen wie das Wasser am Entenflügel (an der Gans, am Pudel)
alle Wasser auf jemandes Mühle leiten
auch nur mit Wasser kochen
auf beiden Schultern Wasser tragen
auf meinen Hof Wasser trinken kommen, auf mein Klosett Wasser trinken kommen, auf meine Toilette Wasser trinken kommen
bei Wasser und Brot sitzen
bis dahin fließt noch viel Wasser den Berg hinunter, bis dahin fließt noch viel Wasser den Bach hinunter (die Elbe, den Rhein und so weiter)
Blut ist dicker als Wasser
Blut und Wasser schwitzen
dem Wasser seinen Lauf lassen
Das kann alles Wasser im Meer nicht abwaschen
eine Stange Wasser in die Ecke stellen
ein Gegensatz wie Feuer und Wasser sein
ein stilles Wasser sein
ein Schlag ins Wasser sein
ein Sprung ins kalte Wasser
etwas unter Wasser setzen
gesund wie ein Fisch im Wasser sein, munter wie ein Fisch im Wasser sein
ins kalte Wasser springen, ins kalte Wasser geworfen werden
ins Wasser fallen
ins Wasser gehen
jemand bekommt Wasser auf die Mühle
jemandem das Wasser abgraben
jemandem das Wasser nicht reichen, jemandem das Wasser nicht reichen können
jemandem läuft das Wasser im Munde zusammen
jemandem nicht das Wasser reichen können
jemandem schießt das Wasser in die Augen
jemandem schlägt das Wasser über dem Kopf zusammen
jemandem steht das Wasser bis zum Hals/jemandem steht das Wasser bis zur Kehle
jemandem Wasser in den Wein gießen (in den Wein der Begeisterung, schütten)
jemandem Wasser und Feuer verweigern
jemanden schleifen, bis ihm das Wasser im Arsch kocht
jemandes Strümpfe ziehen Wasser
kein Wässerchen trüben können
mit allen Wassern gewaschen sein
mit kaltem Wasser verbrüht sein
nahe am Wasser gebaut haben
nur mit Wasser kochen, auch nur mit Wasser kochen, (überall, da wird, es wird gekocht)
reinsten Wassers sein, von reinstem Wasser sein
Rotz und Wasser heulen
sein Wasser abschlagen
sich das Wasser abschlagen
sich über Wasser halten, jemandem über Wasser halten, sich kaum noch über Wasser halten (können)
über das große Wasser fahren
von reinstem Wasser sein, (reinsten Wassers)
Wasser abschlagen
Wasser hat keine Balken, Wasser hat keinen Balken
Wasser ins Meer gießen, Wasser ins Meer schütten, Wasser ins Meer tragen, (in die See, in den Brunnen, in den Bach, in andere bekannte Gewässer wie Nordsee, Elbe, Rhein)
Wasser in den Ohren haben (im Vergaser)
Wasser marsch!
Wasser mit einem Sieb schöpfen, :(mit einem Siebe, tragen, holen),
Wasser predigen und Wein trinken
Wasser treten
Wasser und Feuer zugleich tragen
wie aus dem Wasser gezogen sein
wie Feuer und Wasser sein, wie Wasser und Feuer sein
wie mit kaltem Wasser übergossen sind (begossen)
zu dumm sein, einen Eimer Wasser umzustoßen, zu blöd sein, einen Eimer Wasser umzustoßen (umzuschmeißen, umzuwerfen)
zu Wasser werden (machen)

Sprichwörter:

[1]

Alle Wasser laufen ins Meer.
Alle kleinen Wasser laufen in die großen.
An der Quelle ist das Wasser am reinsten.
Aus einer bitteren Quelle läuft kein süßes Wasser.
Aus Schnee wird nichts als Wasser.
Das Schiff gehört aufs Wasser.
Das Wasser fließt fort, auch wenn der Müller schläft.
Das Wasser geht mit dem Strom.
Das Wasser läuft nicht den Berg hinauf.
Das Wasser muss seinen Lauf haben.
Das Wasser nimmt alles weg.
Das Wasser sucht sich seinen Weg.
Der hat gut schwimmen, den man über Wasser hält.
Der Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht. (vergleiche …zum Brunnen…)
Die Ufer halten das Wasser.
Durst macht aus Wasser Wein.
Einer reinlichen Frau fehlt es nie an Wasser.
Einer will Feuer, der andere Wasser.
Ein großes Schiff braucht viel Wasser.
Ein kleiner Regen gibt auch Wasser.
Ein nasser Pudel scheut das Wasser nicht.
Ein Sieb hält kein Wasser.
Entferntes Wasser löscht keinen nahen Brand.
Es wird überall nur mit Wasser gekocht.
Feuer verzehrt, Wasser ernährt.
Fließendes Wasser hält sich rein.
Gestohlenes Wasser ist Wein.
Große Schiffe, große Wasser.
Hat man kein Wasser, so löscht man mit Mist.
In der Fremde läuft das Wasser bergauf.
In einem Sumpfe muss man kein klares Wasser suchen.
In großen Wassern fängt man große Fische.
In schönen Wassern kann man auch ertrinken.
In trüben Wassern ist gut fischen.
Ist das Wasser faul, so mag es kein Gaul.
Jeder leitet das Wasser auf seine Mühle.
Je mehr Fische, je trüber das Wasser.
Kein Feuer so heiß, ein Wasser kann es löschen.
Mancher lobt das Wasser und bleibt auf dem Lande.
Mancher nimmt das nächste Wasser zum Löschen.
Ohne Wasser ist nicht gut segeln.
Stehendes Wasser wird faul.
stille Wasser sind tief
stille Wasser gründen tief
Trau keinem stillen Wasser und keinem stillen Mann.
Trübes Wasser treibt die Mühle auch.
Vom Wasser verdirbt der beste Wein.
Wasser bei der Hand löscht den Brand.
Wasser in Frieden ist besser als Wein in Zank.
Wasser stillt wohl den Durst, aber singen lehrt es nicht.
Wasser und Feuer werden nicht Freunde.
Wem das Wasser ins Maul läuft, der lernt wohl schwimmen.
Wem das Wasser nicht schmeckt, der hat keinen Durst.
Wenn das Herz brennt, muss der Kopf Wasser holen.
Wenn das Wasser fließt, so geht die Mühle.
Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.
Wenn der Strom anschwillt, ist das Wasser trübe.
Wenn des Nachbars Haus brennt, so trägt man Wasser zu eigenen.
Wenn die Gans das Wasser sieht, so zappelt ihr der Steiß.
Wenn die Ziege Wasser sieht, muss sie saufen.
Wer an der Quelle trinkt, hat das Wasser rein.
Wer aus Scherz ins Wasser springt, kann leicht darin ertrinken.
Wer das Wasser fürchtet, lernt nie schwimmen.
Wer das Wasser scheut, muss sich nicht baden.
Wer des Wassers bedarf, sucht es im Brunnen.
Wer dumm ist, muss Wasser saufen.
Wer ins Wasser fällt, braucht den Regen nicht zu fürchten.
Wer keinen Geschmack hat, trinkt Wasser für Wein.
Wer keinen Wein hat, muss Wasser trinken.
Wer kein Wasser hat, lösch mit Dreck.
Wer nicht schwimmen kann, muss nicht ins Wasser springen.
Wer sich ertränken will, findet überall Wasser.
Wer Wasser trinkt, hat keinen Wein zu bezahlen.
Wer zum Meer will, gehe den Wassern nach.
Wie die Quelle, so das Wasser.
Wo Frösche sind, da ist auch Wasser.
Wo kein Wasser ist, kann kein Kalb trinken.
Wo Wasser wegfließt, da fließt es auch wieder hin.
Wo Weiden sind, da ist auch Wasser.
Zufrieden sein macht Wasser zu Wein.
Zuviel Wasser ertränkt den Müller.

Charakteristische Wortkombinationen:

abgestandenes Wasser, destilliertes Wasser, enthärtetes Wasser, heißes Wasser, kalkhaltiges Wasser, kaltes Wasser, klares Wasser, kohlensäurehaltiges Wasser, mineralhaltiges Wasser, lauwarmes Wasser, reines Wasser, salziges Wasser, stilles Wasser, trübes Wasser, warmes Wasser, weiches Wasser; Wasser saufen Wasser, trinken; einen Eimer Wasser, eine Flasche Wasser, ein Glas Wasser, eine Kanne Wasser holen; Wasser in die Badewanne einlassen, Wasser laufen lassen; sich mit kaltem Wasser, warmem Wasser die Haare Wasser, die Hände waschen; Wasser gefriert Wasser, kocht Wasser, siedet Wasser, verdunstet Wasser, wallt auf; das Wasser fließt Wasser, tropft aus dem Hahn; Wasser für Kaffee, Tee aufsetzen; Wasser aufbereiten, Wasser destillieren, Wasser filtern, Wasser holen, Wasser (mit den Händen, mit einer Kelle) schöpfen; die Blumen brauchen (mal wieder) Wasser; die Blumen ins Wasser stellen; seinen Durst mit Wasser löschen; etwas unter Wasser setzen; mit Wasser sich die Lippen benetzen, brackiges Wasser, eisfreies Wasser, fauliges Wasser, flaches Wasser, fließendes Wasser, offenes Wasser, schmutziges Wasser, stehendes Wasser, tiefes Wasser; ablaufendes Wasser, auflaufendes Wasser; nach Wasser bohren Wasser, suchen; das Wasser ist an dieser Stelle (sehr) flach Wasser, seicht Wasser, tief; auf Wasser stoßen; das Wasser durchbricht die Dämme Wasser, fließt Wasser, gurgelt Wasser, plätschert Wasser, rauscht Wasser, rinnt Wasser, steigt an Wasser, strömt Wasser, tritt über die Ufer Wasser, überschwemmt das Land Wasser, verläuft sich Wasser, versickert; der Keller steht unter Wasser; das Haus steht am Wasser, der Garten Wasser, die Straße liegt (direkt) am Wasser; etwas schwimmt im Wasser, treibt auf dem Wasser; ins Wasser fallen Wasser, (mit einem Köpper) springen Wasser, ins Wasser stürzen; die Kinder tummeln sich im Wasser, plantschen im Wasser; den Kopf im Wasser, den Körper unter Wasser drücken Wasser, unter Wasser halten; etwas spiegelt sich im Wasser; ins Wasser tauchen; etwas Wasser, sich ins Wasser werfen; sich über Wasser halten; unter Wasser schwimmen; Boote werden zu Wasser gelassen; etwas zu Wasser und Wasser, oder zu Land erreichen; das Wasser treibt die Turbine an, Wasser in den Beinen Wasser, im Bauch haben, das Wasser läuft nur so von der Stirn Wasser, am Körper herunter, sein Wasser abschlagen; Wasser lassen; das Wasser nicht halten können, das Wasser steht vor Rührung in den Augen; der Schmerz treibt Wasser, die Schmerzen treiben (regelrecht) Wasser in die Augen, hochprozentiges Wasser brennen Wasser, trinken; das Wasser macht besoffen Wasser, betrunken, duftende Wasser, wohlriechende Wasser; sich mit Kölnisch(em) Wasser besprühen; die Wasser duften
Gas- und Wasser-Installateur,

Wortbildungen:

wasserabstoßend, wasserabweisend, wasserarm, wasserartig, wasserbeschädigt, wasserbindend, wasserblau, wasserblütig, wasserdicht, wasserdurchlässig, wasserentziehend, wasserfrei, wassern, wasserfest, wassergebunden, wassergekühlt, wasserlöslich, wasserrechtlich, wasserreich, wasserscheu, wasserundurchlässig, wasserwirtschaftlich
wässerig, wässern, wässrig
Substantive: Wasserabfluss, Wasserabgabe, Wasserablass, Wasserableitung, Wasserabort, Wasserabschlag, Wasserabweiser, Wasserader, Wasserampfer, Wasseramsel, Wasseranlage, Wasseranschluss, Wasserarmut, Wasseraufbereitung, Wasseraufnahme, Wasseraustritt, Wasserbad, Wasserball, Wasserbau, Wasserbaukunst, Wasserbaumeister, Wasserbaumtechniker, Wasserbecken, Wasserbedarf, Wasserbehälter, Wasserbereithaltung, Wasserbereitstellung, Wasserbeschaffenheit, Wasserbett, Wasserbewohner, Wasserbett, Wasserblase, Wasserblattern, Wasserblei, Wasserblume, Wasserbombe, Wasserborn, Wasserbrei, Wasserbrotwurzel, Wasserbruch, Wasserbüffel, Wasserdamm, Wasserdampf, Wasserdargebot, Wasserdichte, Wasserdichtigkeit, Wasserdost, Wasserdruck, Wasserdrucklehre, Wasserdunst, Wassereidechse, Wassereimer, Wassereinbruch, Wasserentnahme, Wasserentnahmestelle,Wasserentzug, Wassererschließung, Wasserfahrt, Wasserfahrzeug, Wasserfall, Wasserfarbe, Wasserfass, Wasserfassung, Wasserfernleitung, Wasserfläche, Wasserflasche, Wasserfloh, Wasserflugzeug, Wasserflut, Wasserförderung, Wasserfrosch, Wasserfüllung, Wassergeburt, Wassergefäss, Wassergeflügel, Wassergehalt, Wassergeist, Wassergesetz, Wassergewinnung, Wasserglas, Wassergott, Wassergraben, Wassergrube, Wasserhahn, Wasserhaushalt, Wasserhygiene, Wasseruhr, Wasserhärte, Wasserhaushalt, Wasserheilkunde, Wasserhan, Wasserhose, Wasserhuhn, Wasserhydrant, Wasserjungfer, Wasserkammer, Wasserkanne, Wasserkarte, Wasserkessel, Wasserklosett, Wasserkocher, Wasserkopf, Wasserkraft, Wasserkreislauf, Wasserkrug, Wasserkühlung, Wasserkur, Wasserlandung, Wasserlauf, Wasserleitung, Wasserlilie, Wasserlinie, Wasserlinse, Wassermangel, Wassermann, Wassermelone, Wassermenge, Wassermolch, Wassermolekül, Wassermotorrad, Wassermühle, Wassermusik, Wassernutzung, Wasserung, Wässerung, Wassernase, Wassernetz, Wassernixe, Wassernot, Wassernutzung, Wassernymphe, Wasseroberfläche, Wasserökologie, Wasserpalme, Wasserpest, Wasserpfeffer, Wasserpfeife, Wasserpflanze, Wasserpistole, Wasserpolnisch, Wasserprimel, Wasserprobe, Wasserpumpe, Wasserpumpenzange, Wasserquelle, Wasserrad, Wasserralle, Wasserratte, Wasserrecht, Wasserreinigung, Wasserreserve, Wasserrohr, Wasserrohrleitung, Wasserrose, Wassersack, Wassersäule, Wasserschaden, Wasserschale, Wasserscheide, Wasserschlange, Wasserschloss, Wasserschöpfer, Wasserschutz, Wassersicherstellung, Wasserski, Wasserspeicher, Wasserspeicherung, Wasserspeier, Wasserspender, Wasserspiegel, Wasserspiel, Wassersport, Wasserspülung, Wasserstand, Wasserstaub, Wasserstiefel, Wasserstoff, Wasserstrahl, Wasserstraße, Wasserstrom, Wasserstrudel, Wassersucht, Wassersuppe, Wassertank, Wassertarif, Wassertemperatur, Wassertiefe, Wassertier, Wassertonne, Wasserträger, Wassertransport, Wassertropfen, Wasserturm, Wasseruhr, Wasseruntersuchung, Wasserventiel, Wasserverbindungsweg, Wasserverbrauch, Wasserverdrängung, Wasserverlust, Wasserversorgung, Wasserverteilung, Wasserverwendung, Wasservogel, Wasservolumen, Wasservorkommen, Wasservorrat, Wasserwaage, Wasserweg, Wasserweihe, Wasserwelle, Wasserwerfer, Wasserwerk, Wasserewesen, Wasserwirtschaft, Wasserwissenschaft, Wasserzähler, Wasserzapfstelle, Wasserzeichen


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Wasser
[1, 4] Wikipedia-Artikel „Wasser (Begriffsklärung)
[6] Wikipedia-Artikel „Wassersucht
[?] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „wasser, n.
[1–7] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wasser
[1, 7] canoo.net „Wasser
[1, 7] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWasser
[1–3, 6–7] The Free Dictionary „Wasser

Quellen:

  1. alle nach: Horst und Annelies Beyer; Horst Beyer (Herausgeber): Sprichwörterlexikon. Sprichwörter und sprichwörtliche Ausdrücke aus deutschen Sammlungen vom 16. Jh. bis zur Gegenwart. 3. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1987, ISBN 3-323-00120-6, DNB 880137533

Ähnliche Wörter:

Hasser, nasser, Vase, was, Wasa, Waffe, Wrasen