Urgermanisch
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Urgermanisch (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, n [Bearbeiten]
| Kasus | Singular 1 | Singular 2 | Plural |
|---|---|---|---|
| Nominativ | (das) Urgermanisch | das Urgermanische |
|
| Genitiv | (des) Urgermanischs | des Urgermanischen |
|
| Dativ | (dem) Urgermanisch | dem Urgermanischen |
|
| Akkusativ | (das) Urgermanisch | das Urgermanische |
|
Worttrennung:
- Ur·ger·ma·nisch, Singular 2: das Ur·ger·ma·ni·sche, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈuːɐ̯ɡɛʁˌmaːnɪʃ], Singular 2: [ˈuːɐ̯ɡɛʁˌmaːnɪʃə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] die hypothetische Vorläufersprache aller germanischen Sprachen
Abkürzungen:
- [1] ISO 693-2: allgemein für die germanischen Sprachen: gem
Synonyme:
- [1] Protogermanisch
Beispiele:
- [1] „Wenn das Gotische einen Parameter haben muß, weil das Urgermanische ihn besaß, so sind Gotisch und Urgermanisch bezüglich ihrer Phonetik gleich.“[1]
- [1] „Die Rekonstruktion des Urgermanischen erfolgt einerseits anhand der frühestbezeugten altgermanischen Einzelsprachen Gotisch, Althochdeutsch, Altenglisch, Altsächsisch, Altnordisch, Altniederländisch und Altfriesisch, andererseits durch den Vergleich mit den übrigen Zweigen der indogermanischen Sprachfamilie.“[2]
- [1] „Die älteren gehören dem Urgermanischen (Urnordischen), die jüngeren dem Altnordischen mit seinen verschiedenen Dialekten an.“[3]
Übersetzungen [Bearbeiten]
|
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Urgermanisch“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Urgermanisch“
- [1] „Grundzüge deutscher Sprachgeschichte: Einführung, Genealogie, Konstanten“, Seite 67, Stefan Sonderegger, Walter de Gruyter, 1979, ISBN 3110035707
Quellen:
- ↑ „Kurzer Grundriss der germanischen Philologie bis 1500“, Seite 110, Ludwig Erich Schmitt, Walter de Gruyter, 1970, ISBN 3110002604
- ↑ Wikipedia-Artikel „Urgermanisch“, abgerufen am 05.12.2010
- ↑ Friedrich Schlette: Germanen zwischen Thorsberg und Ravenna. 2. Auflage. Urania-Verlag, Leipzig/Jena/Berlin 1974, S. 198.