saufen

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[Bearbeiten] saufen (Deutsch)

[Bearbeiten] Verb, unregelmäßig

  Person Wortform
Präsens ich saufe [ˈzaʊ̯fə]
du säufst [zɔɪ̯fst]
er, sie, es säuft [zɔɪ̯ft]
Präteritum ich soff
Partizip II   gesoffen
Konjunktiv II ich söffe [ˈzœfə]
Imperativ Singular sauf [zaʊ̯f]
Plural sauft [ˈzaʊ̯ft]
Hilfsverb   haben
Alle weiteren Formen: saufen (Konjugation)

Worttrennung:

sau·fen, Präteritum: soff, Partizip II: ge·sof·fen

Aussprache:

IPA: [ˈzaʊ̯fn̩], [ˈzaʊ̯fm̩], Präteritum: [zɔf], Partizip II: [ɡəˈzɔfn̩], [ɡəˈzɔfm̩]
Hörbeispiele: —, —, Präteritum: —, Partizip II: —, —

Bedeutungen:

[1] transitiv, von Tieren: trinken
[2] intransitiv, umgangssprachlich: meist alkoholische Getränke in großen Mengen konsumieren

Herkunft:

von dem althochdeutschen Wort "sūfan", welches dem Protogermanischen "*sūpanan" entstamm. Derselben Wurzel entstammen auch das niederländische "zuipen", das schwedische "supa" und das englische "sup".

Synonyme:

[1, 2] trinken

Gegenwörter:

[1] fressen

Beispiele:

[1] Die Kühe soffen aus dem Graben.
[2] Weißt du was: Der Meyer säuft!

Redewendungen:

[2] saufen wie ein Loch
[2] jemanden unter den Tisch saufen

Abgeleitete Begriffe:

[1] absaufen, ersaufen
[2] sich besaufen, Säufer, Saufnase, Suff, versaufen
[2] Saufloch, Saufmaschine

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Berlinerisch:
  • Elsässisch:
  • Kölsch: [1] suffe
  • Schwäbisch: [1] saufe
  • Wienerisch: [1] tschechern
  • Westfälisch: [1] bambern
  • Kärtnerisch: [1] bechern

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „saufen
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „saufen
[2] canoo.net „saufen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonsaufen
[1, 2] The Free Dictionary „saufen
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