Niederdeutsch

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Niederdeutsch (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ (das) Niederdeutsch das Niederdeutsche
Genitiv (des) Niederdeutsch
(des) Niederdeutschs
des Niederdeutschen
Dativ (dem) Niederdeutsch dem Niederdeutschen
Akkusativ (das) Niederdeutsch das Niederdeutsche

Worttrennung:

Nie·der·deutsch, Singular 2: das Nie·der·deut·sche, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈniːdɐdɔɪ̯tʃ]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Linguistik: germanische Sprache, die sich aus dem Altsächsischen entwickelte

Herkunft:

Determinativkompositum aus nieder und Deutsch

Synonyme:

[1] niederdeutsche Sprache, Plattdeutsch, plattdeutsche Sprache, Platt

Oberbegriffe:

[1] westgermanische Sprache

Unterbegriffe:

[1] Märkisch Mecklenburgisch, Niederfränkisch, Niedersächsisch, Nordniedersächsisch, Ostfälisch, Pommersch, Westfälisch,[1] ostfriesisches Platt (Ostfriesisch (mehrdeutig))

Beispiele:

[1] Niederdeutsch bezeichnet die Dialekte, die nördlich einer Linie gesprochen werden, die grob von Aachen über Kassel und Wittenberg reicht.
[1] „Strüber hat ihre Einschätzung der Lage des Niederdeutschen in einem Text auf blass-gelbem Papier zusammengefasst: »Das Plattdeutsche ist heute in seiner Existenz bedroht, wie so vieles Schöne und Wesentliche in unserer Umwelt.«.“[2]

Wortbildungen:

Ostniederdeutsch, Westniederdeutsch

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Niederdeutsch
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Niederdeutsch
[1] canoo.net „Niederdeutsch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonNiederdeutsch

Quellen:

  1. Hermann Niebaum, Jürgen Macha: Einführung in die Dialektologie des Deutschen. Niemeyer, Tübingen 1999, Seite 193. ISBN 3-484-25137-9
  2. Erik Westermann: Patient Plattdeutsch, ein Papiertiger und der schleichende Tod. In: Eichsfelder Tageblatt. Nummer 192, 18.8.2011, Seite 10f., Zitat S. 10.