Herkunft

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Herkunft (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Herkunft die Herkünfte
Genitiv der Herkunft der Herkünfte
Dativ der Herkunft den Herkünften
Akkusativ die Herkunft die Herkünfte

Worttrennung:

Her·kunft, Plural: Her·künf·te

Aussprache:

IPA: [ˈheːɐ̯ˌkʊnft], Plural: [ˈheːɐ̯ˌkʏnftə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] allgemein: woher etwas oder jemand kommt
[2] woher jemandes Familie stammt
[3] Ursprung eines Wortes

Herkunft:

von herkommen. Belegt seit dem 16. Jahrhundert.[1]

Synonyme:

[1] Ursprung
[2] Abstammung, Abkunft
[3] Etymologie, Abkunft

Beispiele:

[1] Die Herkunft dieser Äpfel ist nirgends verzeichnet.
[1] „Die persönlichen Gegenstände waren es, die den Archäologen schließlich die entscheidenden Hinweise auf die Herkunft der Angreifer gaben.“[2]
[2] Ein Großteil der in Deutschland lebenden Migranten ist türkischer Herkunft.
[2] „Meine Herkunft, meine Familiengeschichte sind keine Tabuthemen.“[3]
[3] Die Herkunft dieses Wortes liegt im Unklaren.

Wortbildungen:

Herkunftsangabe, Herkunftsbezeichnung, Herkunftsland, Herkunftsnachweis, Herkunftsname

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Wikipedia-Artikel „Herkunft
[1–3] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Herkunft
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Herkunft
[*] canoo.net „Herkunft
[1–3] The Free Dictionary „Herkunft

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Herkunft“, Seite 408.
  2. Angelika Franz: Reicher Bauer, großer Stall. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 41-52, Zitat Seite 42.
  3. Alice Bota, Khuê Pham, Özlem Topçu: Wir neuen Deutschen. Wer wir sind, was wir wollen. Rowohlt Verlag, Reinbek 2012, ISBN 978-3-498-00673-0, Seite 32.