Feder
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Feder (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Feder | die Federn |
| Genitiv | der Feder | der Federn |
| Dativ | der Feder | den Federn |
| Akkusativ | die Feder | die Federn |
Worttrennung:
- Fe·der, Plural: Fe·dern
Aussprache:
- IPA: [ˈfeːdɐ], Plural: [ˈfeːdɐn]
- Hörbeispiele:
Feder (österreichisch) (Info), Plural:
Federn (österreichisch) (Info)
Bedeutungen:
- [1] Biologie: Keratingebilde auf der Haut von Vögeln
- [2] aus [1] hergestelltes Schreibwerkzeug
- [3] Technik: Bauteil, das durch elastische Verformung mechanische Energie speichert und wieder abgibt
- [4] die (eingesteckte oder einzusteckende) Spitze eines Federhalters oder Füllfederhalters
- [5] Kurzform von Füllfederhalter
- [6] Gerät zum Anfertigen von Federzeichnungen oder Tuschezeichnungen
- [7] Tischlerei: (dünne) Leiste, die an (dickerem) einem Brett übersteht oder angefügt wird, um in eine rinnenartige Vertiefung eines anderen Brettes (die Nut) zur Schaffung einer Verbindung eingepasst zu werden
- [8] Tischlerei: Leiste, die in rinnenartige Vertiefungen zweier benachbarter Bretter hineingeschoben wird
- [9] Jägersprache, zumeist im Plural: Borste, die Wildschweine auf dem Rücken haben
- [10] Jägersprache: Rippe vom Rotwild
Herkunft:
- [1] Im 10. Jahrhundert gab es das althochdeutsche Wort fedara, in der Folge entstanden unter anderem das mittelhochdeutsche veder oder vedere und das altsächsische feðera, welche allesamt auf die indoeuropäische Wurzel *pet(ǝ)- (fliegen, fallen, auf etwas losstürzen) zurückgehen.[1]
- [3] Dass Vogelfedern äußerst elastisch sind, dürfte im 17. Jahrhundert der Grund für die Benennung der technischen Bauteile gewesen sein.[2]
- [4] Die Bezeichnung des angeschnittenen Federkiels als Schreibgerät ging um 1800 auf das aus Metall gefertigte Schreibutensil über.[3]
Synonyme:
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
- [1] Epithel
- [2] Schreibwerkzeug
- [3] Bauteil, Maschinenelement
- [4] Zeichenwerkzeug
Unterbegriffe:
- [1] Daune, Dune, Entenfeder, Gänsefeder, Halsfeder, Hühnerfeder, Schwanzfeder, Schwungfeder, Straußenfeder
- [2] übertragen: Edelfeder
- [3] Blattfeder, Druckfeder, Lamellenfeder, Schraubenfeder, Spiralfeder, Stahlfeder, Torsionsfeder, Uhrfeder, Zugfeder
- [4] Durchschreibefeder, Goldfeder
Beispiele:
- [1] In der Mauser wechseln Vögel ihre Federn.
- [2] Wenn man heute versuchen möchte, mit einer Feder zu schreiben, sollte man darauf achten, dass Linkshänder die Federn des rechten Flügels erstehen und Rechtshänder die Federn des linken Flügels.[4]
- [3] Mechanische Uhren haben eine Feder, die man spannt, wenn man die Uhr aufzieht.
- [4] Die erste Titelgeschichte über Adenauer in der Wochenzeitung „Der Spiegel“ stammt aus der Feder von Rudolf Augstein.
- [4, 5] Meine Feder schreibt nicht mehr, ich fürchte, ihre Feder ist kaputt.
- [8] Durch das Einhängen der Feder in die Nut verhindert man, dass sich zwei nebeneinanderliegene Bretter verschieben können.[5]
Redewendungen:
Charakteristische Wortkombinationen:
Wortbildungen:
- [1] Federball, Federbett, Federgewicht, Federkiel, Federkleid, Federschaft, Gefieder, federleicht
- [2] Federfuchser, Federhalter, Federmäppchen, Federpennal
- [3] Federkraft, federn, Federung, Bettfedern
- [4] Federzeichnung
Übersetzungen [Bearbeiten]
Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Feder“
- [3] Wikipedia-Artikel „Feder (Technik)“
- [4] Wikipedia-Artikel „Schreibfeder“
- [5] Wikipedia-Artikel „Nut- und Federverbindung“
- [1, 2, 3, 7] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Feder“
- [1, 2, 4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Feder“
- [1] canoo.net „Feder“
- [1–4, 7] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Feder“
- [1, 3–5, 7–10] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „Feder“, S. 525
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, „Feder“, Seite 330
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, „Feder“, Seite 330
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, „Feder“, Seite 330
- ↑ Wikipedia-Artikel „Federkiel“
- ↑ Wikipedia-Artikel „Nut-Feder-Verbindung“
Ähnliche Wörter: