dick

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dick (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
dick dicker am dicksten
Alle weiteren Formen: dick (Deklination)

Worttrennung:

dick, Komparativ: di·cker (alte Rechtschreibung: dik·ker), Superlativ: am dicks·ten

Aussprache:

IPA: [dɪk], Komparativ: [ˈdɪkɐ], Superlativ: [ˈdɪkstən], [ˈdɪkstn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild dick (Info)
Reime: -ɪk

Bedeutungen:

[1] vom Umfang her bedeutend, besonders auch von großem Umfang
[2] beträchtlich, in der Körperfülle einer Personen oder auch in Masse und Umfang eines Dings
[3] zähflüssig
[4] (an)geschwollen
[5] dicht, gut isoliert, warm haltend
[6] von Freundschaften, übertragen für: eng, alt, intim
[7] besonders in Redewendungen: sehr
[8] jugendsprachlich: hervorragend, super, gut

Herkunft:

Das altgermanische Adjektiv (mhd. dic[ke], ahd. dicki) war ursprünglich sowohl für dicht als auch für dick gebräuchlich. Die erste Bedeutung findet sich heute vor allem noch in Redewendungen wie dicke Luft oder durch dick und dünn gehen (s.u.) oder in Wortverbindungen wie Dickicht.

Synonyme:

[1] groß, breit
[2] etwas über das Normalgewicht (oft scherzhaft gebraucht): behäbig, beleibt, dickbäuchig, dicklich, drall, ein paar kg / Kilos/ Pfunde / etwas zu viel auf den Rippen haben, ein paar kg / Kilos/ Pfunde / etwas zu viel auf die Waage bringen, fleischig, füllig, gewichtig, (ganz) gut bei Schick, (ganz) gut genährt, gut gepolstert, in die Breite gegangen (sein), knubbelig, kompakt, korpulent, kugelrund, mollig, moppelig, mopsig, pummelig, rundlich, stämmig, stark (gebaut), stramm, vollschlank, wohlbeleibt, wohlgenährt, Übergewicht haben, (etwas) voller / fülliger geworden, (etwas) zugenommen haben,
äußerst dick: ausladend, blad, breit, dickleibig, feiß, feist, fest, fett, fettleibig, mächtig, massig, plump, schmerbäuchig, schwabbelig, übergewichtig, untersetzt, vollleibig, wuchtig
besonders bei Männern: bullig, dickwanstig, einen Bierbauch / (kleinen) Bauchansatz haben, ein (kleines) Bäuchlein haben, vierschrötig
medizinisch: adipös, Adipositas (per magna) haben, dick durch Wasseransammlung im Körpergewebe ödematös
[2] aufgeblasen, bauchig, gedrungen, gewaltig, kugelig, prall, rund, umfangreich, unförmig, üppig, voll, voluminös, von Tieren: bullig, gemästet
[3] angedickt, breiartig, breiig, dickflüssig, dicklich, gallertartig, geronnen, glumsig, klumpig, sämig, seimig, schleimig, schwerflüssig, teigig, zäh, zähflüssig, besonders in der Chemie: viskös, viskos, viszid
[4] angeschwollen, aufgebläht, aufgedunsen, aufgeschwemmt, aufgeschwollen, aufgetrieben, bamstig, dostig, geschwollen, ödematös, pastös, schwammig, schwulstig, verquollen, verschwollen
[5] dicht, undurchdringlich, voll
[6] alt, eng, gut, intim, langjährig, unzertrennlich, vertraut

Gegenwörter:

[1] klein, eng
[2] abgemagert, abgemergelt, abgezehrt, alle Rippen zählen können, ausgehungert, ausgemergelt, ausgezehrt, bloß / nur noch Haut und Knochen sein, ein Fliegengewicht sein, dünn, dürr, eingefallen, gertenschlank, hager, hohlwangig, kachektisch, klapprig, klapperdürr, knochig, mager, magersüchtig, nichts auf den Rippen haben, nudeldick, nur noch ein Schatten ihrer / seiner selbst sein, (rank und) schlank, schlankwüchsig, schmächtig, schmal, schütter, spindeldürr, spillerig, spitz, unterernährt, untergewichtig, verfallen, vom Fleisch gefallen sein, wie eine Bohnenstange / ein Hering / ein Strich in der Landschaft / ein wandelndes Gerippe sein, zaundürr
[3] dünnflüssig, verwässert, wässrig, wie Wasser, schlabberig

Beispiele:

[1] Die Wand ist aber dick.
[1] Die Bretter sind 5 mm dick.
[1] Und dann bekamen wir endlich einen dicken Auftrag.
[2] Schau dir mal das dicke Kind an!
[2] Ich habe keinen dicken Bauch, das sieht nur so aus.
[2] Das ist aber ein dicker Pott (Schiff)!
[3] Mann, ist das eine dicke Suppe, man kann ja kaum die Hand vor Augen sehen.
[4] Er ging mit einer ganz dicken Backe / Wange zum Zahnarzt.
[5] Nimm den dicken Schal mit, denn es ist sehr kalt!
[5] Ich werde schon nicht erfrieren, der Mantel ist dick gefüttert.
[6] Wir sind ganz dicke Freunde.
[7]

Redewendungen:

ach du dicker Vater; ach du dickes Ei; ach du dicke Wurst; Blut ist dicker als Tinte / Blut ist dicker als Wasser (Sprichwort); dick auftragen, das ist doch klar wie dicke Tinte; das ist (ja) ein dicker Hund; den dicken Wilhelm spielen; dicke Backen machen; dicke Eier haben; dicke Strümpfe anhaben; dicke Suppe (dichter Nebel); dicker Onkel; dick im Geschäft sein, die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln; ein dicker Fisch; ein dickes Fell bekommen, haben; ein dickes Portemonnaie haben; eine dicke Lippe riskieren; einen auf dicken Max machen; einen dicken Schädel haben; jetzt kommt es dicke; es dicke haben; es herrscht / ist dicke Luft; dicke Freunde; eine dicke(, fette) Lüge; du dickes Rohr; mit jemandem durch dick und dünn gehen, jetzt kommts aber dicke

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein dicker Baumstamm / Brocken; ein dickes Buch; eine dicke Zigarre; das Brett / die Mauer ist ... cm / mm dick;
[2a] dick sein / werden; dick und doof / gefräßig / rund / fett; dicke Arme / Beine; dicker Arsch, deutsche Bezeichnung des US-Komikerduos Stan Laurel und Oliver Hardy: Dick und Doof
[2b] im übertragenen Sinn: ein dickes Auto fahren / haben; ein dickes Gehalt beziehen / haben; einen dicken Fehler machen; ein dickes Lob ernten / kassieren; einen dicken Kuss geben;
[3] dicker Brei / Leim; dicke Milch; den Saft dick einkochen
[4] eine dicke Backe / Lippe; dicke Arme / Beine / Mandeln haben;
[5] dick gefüttert / gepolstert; dicker Stoff; eine (... cm) dicke Eisdecke; eine dicke Staubschicht; dickes Gestrüpp; im dicksten Verkehr fahren; dicker Qualm, dicke Staubwolken
[6] dicke Freunde sein

Wortbildungen:

[1] Dickblatt, Dickdarm, Dicke, Dickhäuter, Dickte, dickwandig, Dickwurz
im übertragenen Sinn: dickfellig, dickhäutig, dickköpfig, Dickkopf, dicketun, Dickschädel, Dicktuer, dicktun, faustdick
[2a] dickbäuchig, dickbusig, dickfleischig, dicklich, dickleibig, Dickmacher, dickschenklig, Dicksein, Dickwanst
[2b] dickbauchig, Dicke Bertha, Dickenwachstum, Dickschiff
[3] dicken, andicken, eindicken, Dickmacher, Dickmilch, Dickungsmittel
[5] Dickicht, Dickung
[6] Anrede / Spitzname: Dicker, (mein) Dickerchen, Dickerle

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „dick
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „dick
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „dick
[1] canoo.net „dick
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikondick
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dick (Englisch)[Bearbeiten]

Substantiv[Bearbeiten]

Singular Plural
the dick the dicks

Worttrennung:

dick, Plural: dicks

Aussprache:

IPA: [], Plural: []
Hörbeispiele: Lautsprecherbild dick (amerikanisch) (Info), Plural:

Bedeutungen:

[1] familiär Detektiv
[2] vulgär: Penis, Pimmel
[3] vulgär: Balg, Penner

Synonyme:

[1] private eye
[2] vulgär: cock, prick
[3] vulgär: dickhead, jerk, asshole

Beispiele:

[1] He works as a dick in the evening.
[2] I need to go see the doctor: there's something wrong with my dick.
[3] My neighbour is a real dick!


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Englischer Wikipedia-Artikel „dick
[1] LEO Englisch-Deutsch, Stichwort: „dick
[1] PONS Englisch-Deutsch, Stichwort: „dick
[1] Merriam-Webster Online Dictionary „dick
[1] Merriam-Webster Online Thesaurus „dick
[1] Dictionary.com Englisch-Englisches Wörterbuch, Thesaurus und Enzyklopädie „dick
[1] dict.cc Englisch-Deutsch, Stichwort: „dick
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Ähnliche Wörter:

Deck, dich, Dirk, Dixie, Dock, Fick, hick, Kick, kick, Nick, Pick, Rick, Tick, tick, Trick