Dickicht

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Dickicht (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Dickicht die Dickichte
Genitiv des Dickichts der Dickichte
Dativ dem Dickicht
dem Dickichte
den Dickichten
Akkusativ das Dickicht die Dickichte

Worttrennung:

Neue Rechtschreibung: Di·ckicht, Plural: Di·ckich·te
Alte Rechtschreibung: Dik·kicht, Plural: Dik·kich·te

Aussprache:

IPA: [ˈdɪkɪçt], Plural: [ˈdɪkɪçtə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] dichtes Gestrüpp, Buschwerk, Unterholz oder dichter junger Wald

Herkunft:

Substantivierung des frühneuhochdeutschen Adjektivs dickicht „dicht, undurchdringlich“, abgeleitet aus dick mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -icht; seit dem 17. Jahrhundert belegt[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Gestrüpp, Jägersprache: Dickung

Beispiele:

[1] Die Wildschweine brachen durchs Dickicht.
[1] „Eben wollte ich einen neuen Versuch machen, mit Abed ins Gespräch zu kommen, als eine plötzliche Gewehrsalve aus dem Dickicht wie ein Donnerschlag die Stille zerriß.“[2]
[1] übertragen: Man verläuft sich im Dickicht der Vorschriften.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Dickicht
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „dickich, n.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dickicht
[*] canoo.net „Dickicht
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDickicht
[1] The Free Dictionary „Dickicht
[1] Duden online „Dickicht

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Dickicht“, Seite 198.
  2. John Goldsmith: Die Rückkehr zur Schatzinsel. vgs verlagsgesellschaft, Köln 1987, ISBN 3-8025-5046-3, Seite 133. Englisches Original „Return to Treasure Island“ 1985.

Ähnliche Wörter:

dicklich