zäh
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zäh (Deutsch) [Bearbeiten]
Adjektiv [Bearbeiten]
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| zäh | zäher | am zähsten am zähesten |
| Alle weiteren Formen: zäh (Deklination) | ||
Alternative Schreibweisen:
- (selten) zähe
Worttrennung:
- zäh, Komparativ: zä·her, Superlativ: am zähs·ten, zä·hes·ten
Aussprache:
- IPA: [ʦɛː], Komparativ: [ˈʦɛːɐ], Superlativ: [ˈʦɛːstn̩], [ˈʦɛːəstn̩]
- Hörbeispiele: —, Komparativ: —, Superlativ: —
- Reime: -ɛː
Bedeutungen:
- [1] langsam, schwerfällig fließend
- [2] wenig dehnbar und dabei relativ reißfest
- [3] ausdauernd; auch bildlich unnachgiebig, widerstandsfähig
- [4] mühsam verlaufend
Herkunft:
- bezeugt im Mittelhochdeutschen zæh(e), das seinerseits dem Althochdeutschen zāh entstammt, welches wiederum auf das Westgermanische *tāhu-, oder älter *tanhu-, zurückgeht; die genaue Herkunft dieser westgermanischen Formen bleibt unklar; etymologische Verwandtschaften bestehen mit dem Altenglischen tōh (neuenglisch tough) und getenge „nahe befindlich, verwandt“ sowie dem Altsächsischen bitengi „drückend“, außerdem noch mit dem Mittelniederländischen taey (neuniederländisch taai)[1]
Synonyme:
Oberbegriffe:
Unterbegriffe:
Beispiele:
- [1] Der Teig ist zu zäh.
- [2] Das Material ist recht zäh.
- [3] Er ist ein zäher Kämpfer.
- [4] Das ist ein zäher Eintrag.
- [4] Die Verhandlungen verliefen recht zäh.
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „zäh“ Z. Zt. nicht erreichbar.
- [1-4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zäh“
- [1, 3] canoo.net „zäh“
- [1-4] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „zäh“
- [1-4] The Free Dictionary „zäh“
Quellen:
- ↑ vergleiche Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 1002
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