voll

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[Bearbeiten] voll (Deutsch)

[Bearbeiten] Adjektiv; Präposition, auch Postposition (8)

Positiv Komparativ Superlativ
voll voller am vollsten

Silbentrennung:

voll, vol·ler, am volls·ten

Aussprache:

IPA: [fɔl], ['fɔlɐ], [am 'fɔlstən]
Hörbeispiele: (Österr.) ?

Bedeutungen:

[1] vollständig, vollkommen, gänzlich gefüllt
[2] umgangssprachlich: betrunken
[3] angefüllt mit, erfüllt von
[4] kräftig, würzig
[5] dicklich, rundlich
[6] ganz, uneingeschränkt
[7] umgangssprachlich: sehr
[8] (als Präposition, seltener Postposition, mit dem Genitiv) angefüllt mit

Abkürzungen:

v.

Herkunft:

Synonyme:

[1] ausgebucht, belegt, besetzt, gefüllt
[2] abgefüllt, besoffen, breit, hacke, zu

Gegenwörter:

[1] leer
[2] nüchtern

Oberbegriffe:

Unterbegriffe:

[1, 2] randvoll
[2] sternhagelvoll

Beispiele:

[1] Ein voller Bus hält nicht mehr. Ich habe alle Hände voll zu tun.
[2] Einer von uns beiden scheint voll zu sein.
[3] Ich habe den Kopf voll.
[4] Die Suppe hat einen vollen Geschmack.
[5] Der Kleine hat aber volle Backen.
[6] Das ist mein voller Ernst. Im Frühjahr steht der Garten immer in voller Blüte.
[7] Voll geil, Alter!
[8] Des jungen Weines voll wurden sie sehr schnell streitlustig.

Redewendungen:

[1] das Maß ist voll; voll und ganz;
[2] voll wie eine (Strand-)Haubitze, Radehacke usw.
[3] Mach dich bloß nicht voll!

Charakteristische Wortkombinationen:

gedankenvoll, randvoll, verantwortungsvoll, vollauf, vollkommen, Vollrausch, Volltrunkenheit

Abgeleitete Begriffe:

Fülle, füllen, volljährig, vollkommen, vollmundig, vollständig, Völle, Völlegefühl, vollzählig

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:


? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „voll
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „voll
[1] canoo.net „voll
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonvoll

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