Trick

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Trick (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Trick die Tricks
Genitiv des Tricks der Tricks
Dativ dem Trick den Tricks
Akkusativ den Trick die Tricks

Worttrennung:

Trick, Plural: Tricks

Aussprache:

IPA: [tʀɪk], Plural: [tʀɪks]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɪk

Bedeutungen:

[1] ein Kunststück, Streich, ein Kunstgriff, dessen Funktionsweise für Nichteingeweihte nicht offensichtlich ist; eine Überraschung, Staunen oder Entsetzen hervorrufende, unerwartete, schwer vorhersagbare oder berechenbare Handlung
[2] ein Kunstgriff am Rande von Sitte, Rechtschaffenheit und Legalität
[3] ein auffälliger Wurf eines Jongleurs
[4] Kartenspiel: ein gemachter Stich in Kartenspielen wie Whist und Bridge

Herkunft:

im 19. Jahrhundert von englisch trick → en (Ausdruck des Kartenspiels) entlehnt, das seinerseits vom französischen trique → fr „Betrug, Kniff“ stammt; weitere Herkunft unklar[1]

Unterbegriffe:

[1] Filmtrick, Kartentrick, Zaubertrick
[2] Steuertrick

Beispiele:

[1] Den Trick kenne ich schon!
[2] Den miesen Tricks der Finanzberater muss ein Ende bereitet werden.
[2] Mit diesem Trick hat er schon viele hereingelegt.
[2] „Doch solche Tricks waren eine kleine Erleichterung für römische Leser, die sich ja dann im zweiten, regional gegliederten Teil des Büchleins durch einen Wust bizarrer Stammes- und Ortsnamen kämpfen mussten.“[2]

Wortbildungen:

[2] tricksen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 3, 4] Wikipedia-Artikel „Trick
[2, (3)] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Trick
[2] canoo.net „Trick
[?] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTrick“ z. Zt. nicht erreichbar
[1–4] The Free Dictionary „Trick

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Trick“, Seite 929.
  2. Johannes Saltzwedel: Land der Biertrinker. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 135-146, Zitat Seite 140.