Druck

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Druck (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ der Druck die Drücke die Drucke
Genitiv des Drucks der Drücke der Drucke
Dativ dem Druck den Drücken den Drucken
Akkusativ den Druck die Drücke die Drucke

Worttrennung:

Druck, Plural 1: Drü·cke, Plural 2: Dru·cke
Alte Rechtschreibung: Druck, Plural 1: Drük·ke, Plural 2: Druk·ke

Aussprache:

IPA: [dʀʊk], Plural 1: [ˈdʀʏkə], Plural 2: [ˈdʀʊkə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Druck (österreichisch) (Info), Plural: Lautsprecherbild Drücke (österreichisch) (Info)
Reime: -ʊk

Bedeutungen:

[1] Physik, nur Plural 1: Kraft pro Fläche
[2] kein Plural: Reproduktionsverfahren
[3] nur Plural 2: Ergebnis des Reproduktionsverfahrens [2]
[4] kein Plural: psychische (Stress) oder physische Belastung in beziehungsweise vor Leistungssituationen
[5] Vorgang des Drückens

Abkürzungen:

[1] physikalisches Symbol: p

Herkunft:

Substantiv zu drücken ([1, 4–5]) oder drucken ([2–3]), schon althochdeutsch als druc

Gegenwörter:

[5] Zug

Unterbegriffe:

[1] Augeninnendruck, Berstdruck, Blutdruck, Dampfdruck, Gasdruck, Gleichdruck, Hochdruck, Luftdruck, Nenndruck, Partialdruck, Prüfdruck, Schalldruck, Standarddruck, Staudruck, Unterdruck, Überdruck, Wasserdruck
[2] Buchdruck, Digitaldruck, Durchdruck, Flachdruck, Flexodruck, Hochdruck, Offsetdruck, Prägedruck, Schablonendruck, Siebdruck, Steindruck, Stempeldruck, Tampondruck, Thermodruck, Tiefdruck, Transferdruck
[2] Letterset
[3] Frühdruck, Kunstdruck, Nachdruck, Radierung, Sonderdruck, Stich
[4] Entscheidungsdruck, Erfolgsdruck, Hochdruck, Konkurrenzdruck, Leistungsdruck, Termindruck, Zeitdruck
[5] Knopfdruck, Tastendruck

Beispiele:

[1] Die Gleichheit des hydrostatischen Drucks auf gleicher Höhe wird bei dem Prinzip der kommunizierenden Röhren genutzt.
[2] Der Druck erlaubt die günstige Vervielfältigung von Text und Bildern; er wurde in Asien um 770 n. Chr. entwickelt und seitdem weltweit verbessert.
[2] „Nach dem Druck kann diese Schicht vom Zylinder entfernt werden und ermöglicht nach erneuter Galvanisierung dessen Wiederverwendung.“[1]
[3] Ein guter Druck ist meist kaum vom Original zu unterscheiden.
[4] Vor dem Abitur stehen viele Schüler unter Druck.
[5] Ein gelegentlicher Druck auf die Umschalttaste würde dem Schriftbild guttun.

Redewendungen:

[2, 3] in den Druck geben, in Druck geben
[5] wenn Druck und Zug zusammenkommen = wenn Kräfte zusammen in dieselbe Richtung wirken

Charakteristische Wortkombinationen:

[4] Druck machen; unter Druck stehen

Wortbildungen:

Abdruck, Andruck, Aufdruck, Ausdruck, Dellendrücken, Druckbleistift, Druckbild, Druckbuchstabe, Drucker, Druckerei, Druckform, Druckkörper, Druckmaschine, Druckmessung, Druckmessgerät, Druckplatte, Druckpresse, Druckschrift, Druckspannung, Druckverband, Druckverfahren, Eindruck, Nachdruck, Überdruck, Unterdruck, Vordruck

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–4] Wikipedia-Artikel „Druck
[1] Wikipedia-Artikel „Druck (Physik)
[2] Wikipedia-Artikel „Druck (Reproduktionstechnik)
[1–4] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Druck
[1, 4] Goethe-Wörterbuch „Druck
[2, 3] Goethe-Wörterbuch „Druck
[1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Druck
[1–4] canoo.net „Druck
[1–4] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDruck
[1, 4–5] Duden online „Druck
[2, 3] Duden online „Druck

Quellen:

  1. Deutsche Post (Herausgeber): Druckverfahren deutscher Briefmarken. ohne Verlagsangabe, ohne Ortsangabe 2011, Seite 18.

Ähnliche Wörter:

Truck, Dreck