Esel

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Esel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Esel die Esel
Genitiv des Esels der Esel
Dativ dem Esel den Eseln
Akkusativ den Esel die Esel
[1] auf einer Wiese bei Clovelly grasender Esel (Equus asinus asinus);
Aufnahme von Benutzer Adrian Pingstone am 12. Juli 2004
[1] zwei Esel (Equus hemionus khur) im Dhrangadhra-Wildreservat;
Aufnahme von Benutzer Sballal am 13. Oktober 2007
[1] ein Esel (Equus africanus somaliensis) im San Diego Zoo Safari Park;
Aufnahme von Benutzer Eric Johnston am 16. Januar 2012
[4] ein an einer Bordsteinkante gelehnter schwarzer Esel in Mexiko-Stadt;
Aufnahme (GFDL 1.2) von Benutzer Ralf Roletschek am 12. Juli 2015
[5] aufgebockter restaurierter Esel;
Aufnahme von Benutzer Andreas Mehlhorn am 1. Juni 1998
[5] ein aufgebockter knallroter italienischer Esel der Marke Benelli vor einer Gebäudewand in Modigliana;
Aufnahme von Benutzer Mac9 am 11. September 2011
[7] Skizze eines mittelalterlichen Esels frei nach Heinz Soell;
angefertigt von Sonja Kübelbeck, aufgenommen und hochgeladen von Benutzer Armin Kübelbeck am 17. Mai 2008

Worttrennung:

Esel, Plural: Esel

Aussprache:

IPA: standardsprachlich (gemeindeutsch): [ˈeːzl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Esel (Info), Lautsprecherbild der Esel (Österreich) (Info)
Reime: -eːzl̩
IPA: standardsprachlich (Schweiz): [ˈeːz̥əl][1]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Zoologie: zur Gattung der Pferde gehörendes (männliches) Huftier, das ein (je nach Art / Unterart) graues bis braunes, fahlgelbes bis ockerfarbenes oder rötliches bis rotbraunes Fell mit dunklem Aalstrich, eine kurze, aufrecht stehende Nackenmähne, lange Ohren und einen Quastenschwanz besitzt, und dessen domestizierte Vertreter als Nutz-, Last- und Reittier dienen (Asinus)
[2] salopp, oft als Schimpfwort: jemand, der dumm, einfältig, unbeholfen, ungeschickt sowie, mitunter, störrisch ist oder ähnliche für das unter [1] beschriebene Tier typisch geltende Eigenschaften besitzt; jemand, der (aus Unvermögen Menschen oder Umstände richtig einzuschätzen) töricht handelt
[3] schülersprachlich veraltend: schlechtester Schüler einer Klasse
[4] umgangssprachlich veraltend scherzhaft: durch das Treten von Pedalen angetriebenes Fahrzeug mit zwei in einer Spur hintereinander angebrachten Rädern
[5] umgangssprachlich veraltend scherzhaft: durch einen Motor angetriebenes Fahrzeug mit zwei in einer Spur hintereinander angebrachten Rädern; zweirädriges Kraftfahrzeug
[6] umgangssprachlich veraltend: Gebäude oder Anstalt, in dem Personen, die vom Gericht zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt wurden, unter Verschluss gehalten werden; Ort des Arrests, Ort der Haft
[7] veraltet: der Bestrafung (besonders beim Militär und in Schulen) dienendes nach oben hin spitzwinklig zulaufendes Gestell (in Form eines stilisierten Eselsrückens), auf das sich die zu Strafenden setzen mussten

Herkunft:

[1] Die Bezeichnung geht über mittelhochdeutsches esel → gmh[2][3][4] auf das seit dem 9. Jahrhundert[2][3] belegte althochdeutsche esil → goh[2][3][4] zurück und beruht wie altsächsisches esil → osx,[2][3] mittelniederdeutsches ēsel → gml,[2] mittelniederländisches ēsel → dum,[2] niederländisches ezel → nl,[2][4] altenglisches esol → ang[2][3] / eosol → ang[2][3][4] und gotisches 𐌰𐍃𐌹𐌻𐌿𐍃 (asilus) → got[2][3][4] auf einer sehr frühen Entlehnung[2][4] aus dem lateinischen asinus → la,[2][3][4] die im Germanischen mit Ersatz des Suffixes[3] zu der (nicht belegten aber angenommenen) Lehnform *asiluz[2] geführt haben müsse. Eine Entlehnung aus der spätlateinischen[3] Verkleinerungsform asellus → la[2][3][4] kann nicht ausgeschlossen werden,[4] ist jedoch wohl kaum wahrscheinlich.[2][3] (Dagegen gehen altenglisches assa → ang und englisches ass → en über keltische,[2] und altnordisches asni → non über altfranzösische Vermittlung auf lateinisches asinus → la zurück.[2][3])
      Die lateinische Bezeichnung des Tieres ist selbst ein Lehnwort[4] und dürfte ebenso wie die altgriechische, ὄνος (DIN 31634: onos) → grc,[2][3] und die armenische, էշ (DIN 32706: êš) → hy, (wenn auch unabhängig voneinander) aus einer Substratsprache,[3] vermutlich einer kleinasiatischen Sprache aus der südlich des Schwarzen Meeres gelegenen Region,[2][4] stammen und von dort durch thrakisch-illyrische Vermittlung in die anderen Sprachen gelangt sein.[2]
[2] Der Gebrauch als Scheltwort ist bereits für das lateinische asinus → la[4] und das mittelhochdeutsche esel → gmh[4][5] belegt. Er fußt auf dem Sinnbild, nach dem der Esel als störrisch, dumm und faul gilt.[5]
[3] Diese Bedeutung ist schülersprachlich ab 1930 bezeugt.[5]
[4] Es handelt sich um eine ab 1920 bezeugte umgangssprachliche Kürzung entweder aus Drahtesel oder Tretesel.[5]
[5] Diese umgangssprachliche Bedeutung ist ab 1955 bezeugt und ist wohl ursprünglich eine Bildung aus der Schülersprache.[5]
[6] Die ab 1900 bezeugte umgangssprachliche Bedeutungsübertragung bezieht sich auf den Strafesel (Bedeutung 7) der mittelalterlichen Klosterschulen, auf den sich Schüler zur Strafe setzen mussten.[5]
[7] Diese Bedeutung ist bereits im Mittelhochdeutschen belegt.[6]

Synonyme:

[1] volkstümlich: Gevatter Langohr, großes Langohr, Hans Langohr
[1] umgangssprachlich scherzhaft: dem lieben Gott sein Reittier,[7] Grautier
[1] Namibia auch: Donkey / Donky, Donkie / Donki
[1] Südafrika (KwaZulu-Natal) auch: Donkey
[1] sondersprachlich (Rotwelsch): Chammer
[1, 2] scherzhaft: Langohr
[1, 2] umgangssprachlich scherzhaft: Grauchen, Grauer
[1, 2] kindersprachlich: Ia[7]
[1, 2] Brasilien (Rio Grande do Sul): Burro
[2] jüdisch familiär: Chammer
[3] Klassenschlechtester
[4] Fahrrad
[5] Kraftrad
[6] Haftanstalt, Strafanstalt
[7] Strafesel

Sinnverwandte Wörter:

[2] Blödhammel, Dummkopf, Dumpfbacke, Einfaltspinsel, Hornochse, Kamel, Ochse, Rhinozeros, Rindvieh, Simpel, Tölpel, Tor, Trottel
[5] Mofa, Moped, Motorrad
[7] Spanischer Bock

Weibliche Wortformen:

[1] Eselin, Eselstute

Verkleinerungsformen:

[1] Eselchen, Eselein

Oberbegriffe:

[1] Huftier, Unpaarhufer
[2] Mensch, Person
[4, 5] Fahrzeug, Zweirad
[6] Ort
[7] Strafsitz

Unterbegriffe:

[1] nach Art und Unterart:
Wildesel (Asinus):
Afrikanischer Esel / Echter Esel (Equus asinus)
Hausesel (Equus asinus asinus)
Asiatischer Esel / Halbesel / Pferdeesel (Equus hemionus)
Syrischer Halbesel / Syrischer Wildesel / Syrischer Onager / Hemippe (Equus hemionus hemippus)
Kiang / Tibet-Wildesel (Equus kiang)
   Europäischer Wildesel (Equus hydruntinus)
[1] nach Rasse: siehe w:Liste von Eselrassen
[1] nach Nutzung: Lastesel, Packesel, Reitesel
[1] Jungtier: Eselfohlen, Eselfüllen
[1] Männchen: Eselhengst; kastriert: Eselwallach, Macker
[1] Weibchen: Eselstute
[2] Quadratesel, Waldesel[7]
[4] Drahtesel, Gummiesel,[7] Stahlesel,[7] Tretesel[7]
[5] Benzinesel[7]

Beispiele:

[1] Wir ritten auf Eseln zur Wartburg hinauf.
[1] „Das Wiehern eines Esels in der Nacht: Wie der erste Versuch auf einem Cello! findet Sabeth, ich finde: Wie eine ungeschmierte Bremse! Sonst Totenstille; die Hunde sind endlich verstummt, seit sie unsere Schritte nicht mehr hören.“[8]
[1] „Oder es waren halbzerfallene Katen, in denen ich höchstens meine Esel und Ziegen unterbringen könnte.“[9]
[1] „Die Türkei hat jetzt schon die höchsten [Energiepreise] Europas. […] So kommt es, dass einige Türken gleich den Traktor stehen lassen und auf den Esel umsatteln. 2008 stieg der anatolische Esel sogar zum türkischen Luxusgut auf. Denn innerhalb eines Jahres kletterte der Preis für das störrische Nutztier von umgerechnet 26 auf bis zu 180 Euro, wie die türkische Tageszeitung Zaman berichtete.“[10]
[1] „Dabei ist das Umfeld der biblischen Kleinfamilie ganz schön bunt: Da sind einige Hirten mit ihren Hirtenjungen und Schafen dabei, Ochse und Esel und dann noch drei Männer, Astronomen, Sterndeuter, die von weit her kommen.“[11]
[1] „Esel, Pferde und Hunde halten engste Gemeinschaft mit den Menschen.“[12]
[2] Mein Nachbar ist ein störrischer Esel.
[2] „Sage mir, du Eſel! Was faͤllt dir ein, daß du mir hier ſo zur Unzeit uͤber den Hals kommſt!“[13]
[2] „[…]; ein rothaariges Fräulein aus Griechenland, ein anderes unbekannter Herkunft mit dem Geſicht eines Tapirs, der gefräßige Junge mit den dicken Brillengläſern, ein weiterer fünfzehn- oder ſechzehnjähriger Junge, der ein Monokel eingeklemmt hatte und beim Hüſteln den lang gewachſenen, ſalzlöffelähnlichen Nagel ſeines kleinen Fingers zum Munde führte, ein kapitaler Eſel offenbar – und noch andere mehr.“[14]
[2] „Die Götter wählen keinen Esel zum Schiedsrichter.“[15]
[2] „Elke gab ihrem Bruder sofort eine saftige Ohrfeige und schimpfte zurück: ‚Mach das ruhig, du dummer Esel!‘“[16]
[3] „In der Schule war Anton Wegener immer der dumme Esel, der faule Junge. Einer, der in der Klasse in der hintersten Reihe saß, den die Lehrer als hoffnungsloser Fall bezeichneten.“[17]
[4] „Und ich war bei den Lehrern endgültig unten durch, als ich mir von meiner Gage – ich bekam damals 1500 Mark – für 250 Mark ein knallrotes Rennrad mit zwölf Gängen gekauft habe. Und mit dem bin ich in die Schule geradelt, während die Lehrer noch mit ihren schwarzen Eseln gefahren sind – und die waren ganz schön neidisch und haben mir prompt schlechtere Noten gegeben.“[18]
[5] „‚Dann ist es ja erledigt‘, nickt Doktor Trostmann, ‚und dieses gräßliche Motorrad verschwindet endlich aus Heidenholz. Ich strecke Ihnen vor, was Sie brauchen.‘ Der kleine Uebermut verfliegt aus Ullos Augen … nie hat Trostmann ein Wort davon erwähnt, daß ihm der knatternde Esel zuwider war, es wäre ja in seiner Macht gewesen, ihn ihr zu verbieten.“[19]
[6]
[7]  „Der Ahne sprach am Angerbaum
zu uns von alten Zeiten.
Auf hölzernem Esel ließ der Vogt
den Greis zu Tode reiten.“[20]

Redewendungen:

[1] alter Esel[7]
[1] dastehen wie Buridans Esel
[1] den Esel zu Grabe läuten[7]
[1] der Esel bricht durch[7] / der Esel fährt raus[7] / der Esel guckt raus[7]
[1] ein Esel in der Löwenhaut
[1] ein geduldiger Esel sein
[1] es schmeckt wie ein Tritt vom Esel[7]
[1] jemandem den Esel machen[7]
[1] jemanden hat der Esel an die Wand gefurzt[7]
[1] jemanden hat der Esel aus der Wand geschlagen[7]
[1] jemanden hat der Esel im Galopp verloren / jemanden hat wohl der Esel im Galopp verloren / jemanden hat der Esel im Trab verloren[7]
[1] jemanden hat der Esel beim Scheißen verloren[7]
[1] störrisch wie ein Esel
[1] stur wie ein Esel[7]
[1] vom Pferd auf den Esel kommen[7]
[1] wie der Esel zum Lautenschlagen passen[7]
[1] wie der Esel am Berg / wie der Esel vor dem Berg
[2] ausgewachsener Esel[7]
[2] trojanischer Esel[7]
[5] leichter Esel[7]
[5] schwerer Esel[7]

Sprichwörter:

[1] der Esel geht voran
[1] der Esel schimpft das Maultier Langohr
[1] man schlägt den Sack und meint den Esel / den Sack schlägt man, den Esel meint man
[1] was von mir ein Esel spricht
[1] wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis / wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis und bricht sich ein Bein / wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis tanzen, wenns dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis / wenns dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis tanzen
[1] wenn man den Esel nennt / wenn man den Esel nennt, kommt er angerennt / wenn man den Esel nennt, kommt er gerennt
[2] der Esel nennt sich selbst zuerst / der Esel nennt sich zuerst

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein bockiger, störrischer, sturer Esel
[1] ein Esel brüllt, iaht, schreit, wiehert
[1] Esel grasen, weiden
[1] Esel füttern, tränken
[1] Esel äpfeln, koten
[1] den Esel antreiben, treiben
[1] auf einem Esel reiten
[1] bildlich: beladen, bepackt wie ein Esel sein
[2] so ein alter, dummer Esel
[2] interjektiv: du Esel!
[4] mit dem Esel davonradeln, radeln, losradeln, wegradeln
[4, 5] auf einen Esel fahren; den Esel fahren
[4, 5] mit dem Esel davonfahren, fahren, losfahren, wegfahren
[5] ein knatternder, ratternder, stotternder, tuckernder Esel
[6] jemandem droht der Esel, mit dem Esel drohen
[7] jemanden auf den Esel bringen, setzen
[7] auf dem Esel sitzen
[7] den Esel reiten

Wortbildungen:

[1] Adjektive: eselartig, eselgrau
übertragen: eselslang[7]
[1] Substantive: Eselein, Eselfuhrwerk / Eselsfuhrwerk, Eselfüllen, Eselhengst, Eselhuf, Eselin, Eselkarren / Eselskarren, Eselsfell, Eselsgeschrei, Eselsmilch, Eselsohr, Eselsrücken, Eselsschrei, Eselstall, Eselstreiber / Eseltreiber, Eselstute, Eselwallach
übertragen: Eselsbogen, Eselsohr, Eselsrücken, Eselstritt
sprichwörtlich: Dukatenesel, Goldesel
hybride Tierart: Maulesel
[1] Verb: ereseln,[7] umeseln[7]
[2] Adjektive: eselhaft, eselig
[2] Substantive: Eselei, Eselsbank, Eselsbrücke, Eselsschule, Eselswiese / Eselwiese
[*] Eselsdistel, Eselsgurke, Eselshaupt, Eselspinguin

Entlehnungen:

Luxemburgisch: Iesel
Nauruisch: esel

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Esel
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Esel
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Esel
[1, 2] The Free Dictionary „Esel
[1, 2] Duden online „Esel
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Esel
[1, 2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Esel
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalEsel
[1, 2, 7] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „ESEL“, Band 3, Spalte 1143–1147.
[1, 2, 7] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. Neubearbeitung (A–F), 9. Bände. Göttingen/Berlin 1980–2016 „¹ESEL“ (digitalisierte Fassung), Band 8, Spalte 2385–2386.
[1] Meyers Lexikonredaktion (Herausgeber): Duden, Das Neue Lexikon in zehn Bänden, mit rund 100 000 Stichwörtern und über 7 500 meist farbigen Abbildungen, Spezialkarten, Tabellen und Übersichten im Text. 3. Auflage. Band 3: Drah – Gebh, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1996, ISBN 3-411-04333-4, Stichwort »Esel«, Seite 936.
[1, 2, 4, 5] Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »Esel«.
[2–6] Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »Esel«.
[1, 2] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 9. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-411-05509-8, Stichwort »Esel«, Seite 563.

Quellen:

  1. Nach Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders et al.: Deutsches Aussprachewörterbuch. Mit Beiträgen von Walter Haas, Ingrid Hove, Peter Wiesinger. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, DNB 999593021, Stichpunkt »2.3.3 s-Laute«, Seite 265.
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „Esel
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-022364-4, DNB 1012311937, Stichwort »Esel«, Seite 258.
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 5., neu bearbeitete Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort »Esel«, Seite 242.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »Esel«.
  6. Siehe erstes, auf um 1230 datiertes Beispiel der 3. Bedeutung in Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. Neubearbeitung (A–F), 9. Bände. Göttingen/Berlin 1980–2016 „¹ESEL“ (digitalisierte Fassung), Band 8, Spalte 2385–2386.
  7. 7,00 7,01 7,02 7,03 7,04 7,05 7,06 7,07 7,08 7,09 7,10 7,11 7,12 7,13 7,14 7,15 7,16 7,17 7,18 7,19 7,20 7,21 7,22 7,23 7,24 7,25 7,26 7,27 Alle nach Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7.
  8. Max Frisch: Homo faber. Ein Bericht. 161.–180. Tausend [9. Auflage], Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1966, Seite 185 (Erstveröffentlichung 1957).
  9. Angelika Schrobsdorff: Jericho. Eine Liebesgeschichte. Dritte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1998, ISBN 3-423-12317-6, Seite 39.
  10. Michaela Führer: In der Türkei steht der Wind günstig. In: Deutsche Welle. 1. November 2011 (URL, abgerufen am 3. Januar 2016).
  11. Petra Schulze: Heilige Familie. In: Deutsche Welle. 21. Dezember 2013 (URL, abgerufen am 3. Januar 2016).
  12. Knut Hamsun: Im Märchenland. 1. Auflage. Rütten & Loening, Berlin 1990 (Originaltitel: I Æventyrland. Oplevet og drømt i Kaukasien, übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 183 (norwegische Originalausgabe 1903).
  13. Louis-Benoît Picard: Der Paraſit oder Die Kunſt ſein Gluͤck zu machen. Ein Luſtſpiel. In: Friedrich Schiller (Herausgeber): Theater. Zweyter Band, in der J. G. Cotta’ſchen Buchhandlung, Tuͤbingen 1806 (Originaltitel: Médiocre et rampant, ou le Moyen de parvenir, übersetzt von Friedrich Schiller nach dem Franzoͤſiſchen [Nachdichtung]), Seite 588 (Zitiert nach Google Books).
  14. Thomas Mann: Der Zauberberg. Roman. Erstausgabe, S. Fischer Verlag, Berlin 1924, Seite 188 (Zitiert nach Google Books).
  15. Rudolf Hagelstange: Spielball der Götter. Aufzeichnungen eines trojanischen Prinzen. Roman. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin/Darmstadt/Wien 1967, Seite 37 (Zitiert nach Google Books).
  16. Katharina Müller-Wagner, Katja Hönisch-Krieg, Beate Bosse (Herausgeber): Der Esel Emil. In: Buchstabenwerkstatt. Lese- und Schreiblehrgang zur Einführung – Grundband –. 6. Auflage. Persen Verlag GmbH, Buxtehude 2009, ISBN 978-3-8344-3840-5 (Zitiert nach Google Books).
  17. Analphabetismus – ein verschwiegenes Problem. In: Süddeutsche Zeitung. 4. April 2002, ISSN 0174-4917, Seite 39.
  18. Michael Defrancesco (Interviewer), Peter Kraus (Interviewter): Sugar Sugar Peter. In: Rhein-Zeitung. 5. Juli 2014, Seite 7.
  19. Ima Rev: Das Weserlied. Glück und Leid auf Schloss Heidenholz. Roman (35. Fortsetzung). In: Langener Zeitung. Heimatblatt für die Stadt Langen und den Dreieichgau. Nummer 74, Jahrgang 8/56, 21. September 1956, Seite 7 (Zitiert nach URL: PDF 11 MB, abgerufen am 7. April 2021).
  20. Agnes Miegel: Schöne Bärbel. In: Frühe Geſichte. J. G. Cotta’ſche Buchhandlung, Nachf[olger]., Stuttgart 1939, Seite 145 (Zitiert nach Google Books).
  21. 21,0 21,1 21,2 21,3 21,4 21,5 21,6 21,7 Adolf Erman, Hermann Grapow (Herausgeber): Wörterbuch der Aegyptischen Sprache. Dritter Band, Akademie-Verlag, Berlin 1971, Seite 165 (Unveränderter Nachdruck).
  22. 22,0 22,1 22,2 22,3 22,4 22,5 Sir Ernest A[lbert]. Wallis Budge: An Egyptian Hieroglyphic Dictionary. With an Index of English Words, King List and Geographical List with Indexes, List of Hieroglyphic Characters, Coptic and Semitic Alphabets. Volume Ⅰ, Cosimo Classics, New York 2010, ISBN 978-1-61640-461-1, Seite 109 (Zitiert nach Google Books; Erstausgabe 1920).
  23. 23,0 23,1 Raymond O. Faulkner: A Concise Dictionary of Middle Egyptian. Printed for the Griffith Institute at the University Press by Vivian Ridler, Oxford 1976, ISBN 0-900416-32-7, Seite 38 (Reprint der Ausgabe von 1962).
  24. Janet H. Johnson (Herausgeber): The Demotic Dictionary of the Oriental Institute of the University of Chicago. Band 4: c, The Oriental Institute of the University of Chicago, Chicago (Illinois) ©2001, Seite 31 (URL: PDF 2,65 MB, abgerufen am 7. April 2021).
  25. 25,0 25,1 25,2 25,3 25,4 25,5 25,6 25,7 W[alter]. E[wing]. Crum, compiled with the help of many scholars: A Coptic Dictionary. Oxford University Press, Oxford/New York 1990, ISBN 0-19-864404-3, Seite 75 (Sechsbändige Erstausgabe in der Clarendon Press, Oxford 1929–1939).
  26. 26,0 26,1 26,2 Wilhelm Spiegelberg: Koptisches Handwörterbuch. Carl Winters Universitätsbuchhandlung, Heidelberg 1921, Seite 22.
  27. Jean-Paul Deschler: Kleines Wörterbuch der kirchenslavischen Sprache. Wortschatz der gebräuchlichsten liturgischen Texte mit deutscher Übersetzung[,] Tabelle des kyrillischen Alphabets[,] mit Angabe der Aussprache[,] Namenverzeichnis[,] Liste der Abkürzungen in Handschriften und auf Ikonen. Dritte, neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Verlag Otto Sagner, München 2003, ISBN 3-87690-871-X, Seite 137.
  28. Nach C[elestino]. Schiaparelli: Vocabulista in Arabico pubblicato per la prima volta sopra un codice della Biblioteca Riccardiana di Firenze. Tipografia dei Successori Le Monnier, Firenze 1871, Seite 78 (Zitiert nach Internet Archive).
  29. Nach C[elestino]. Schiaparelli: Vocabulista in Arabico pubblicato per la prima volta sopra un codice della Biblioteca Riccardiana di Firenze. Tipografia dei Successori Le Monnier, Firenze 1871, Seite 89 (Zitiert nach Internet Archive).
  30. Peter Behnstedt, Manfred Woidich; mit Beiträgen von Mahasin Abu Mansur et al.: Wortatlas der arabischen Dialekte. Band Ⅲ: Verben, Adjektive, Zeit und Zahlen, Brill, Leiden 2014, ISBN 978-90-04-24812-0, DNB 1048735400, Stichwort »97 Esel«, Seite 288–289.
  31. 31,0 31,1 El-Said Badawi, Martin Hinds: A Dictionary of Egyptian Arabic. Arabic-English. Librairie du Liban, Beirut 1986, Stichwort »ﺡﻡﺭ²، حمار‎«, Seite 224–225.
  32. 32,0 32,1 Erich Prokosch: Osmanisches Wortgut im Ägyptisch-Arabischen. Klaus Schwarz Verlag, Berlin 1983 (Islamkundliche Untersuchungen ; Band 78), ISBN 3-922968-23-6, Seite 138 (Zitiert nach Digitalisat der MLU).
  33. 33,0 33,1 The Comprehensive Aramaic Lexicon Project „ḥmrˀ
  34. 34,0 34,1 Nach Steven E. Fassberg: The Jewish Neo-Aramaic Dialect of Challa. Brill, Leiden/Boston 2010, ISBN 978-90-04-17682-9, Seite 304 (Glossary).
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Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen:
Levenshtein-Abstand von 1: Wesel
Anagramme: Lees, lese, Lese, seel


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