Sanskrit

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Sanskrit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Sanskrit
Genitiv (des Sanskrit)
(des Sanskrits)
Sanskrits
Dativ (dem) Sanskrit
Akkusativ (das) Sanskrit
[1] das Wort "Sanskrit" in Sanskrit

Worttrennung:

Sans·k·rit, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈzanskʀɪt], [zansˈkʀɪt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sanskrit (Info)
Reime: -ɪt

Bedeutungen:

[1] eine alte indogermanische Sprache; Sprache der indischen Brahmanen

Abkürzungen:

[1] Skr.
[1] ISO 639-1: sa, ISO 639-2/3: san

Herkunft:

von gleichbedeutend sanskritisch samskrtá entlehnt[1]
indoarisch, संस्कृत, "zusammengefügt"
Die Herkunftsangaben dieses Eintrags sind unzureichend. — Kommentar: präzisieren, formatieren (Link)

Oberbegriffe:

[1] indoarische Sprache

Beispiele:

[1] Sanskrit ist heute ebenso wie Latein eine weitgehend „tote“ Sprache.
[1] „Als die aufgeklärte Anthropologie um 1800 entdeckte, dass es sich bei den ›Zigeunern‹ um ein aus Indien stammendes Volk mit einer eigenen, aus dem Sanskrit entwickelten Sprache handelt, setzten zwei gegenläufige Tendenzen ein, die sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Ethnographie kreuzten.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] vedisches Sanskrit

Wortbildungen:

sanskritisch, Sanskritist, Sanskritwort

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Sanskrit
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sanskrit
[1] Duden online „Sanskrit
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Sanskrit“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Sanskrit
[1] wissen.de – Wörterbuch „Sanskrit
[*] canoo.net „Sanskrit
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSanskrit

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Sanskrit“.
  2. Klaus-Michael Bogdal: Europa erfindet die Zigeuner. Eine Geschichte von Faszination und Verachtung. Suhrkamp, Berlin 2011, ISBN 978-3-518-42263-2, Zitat Seite 13.