Kabardinisch

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Kabardinisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ (das) Kabardinisch das Kabardinische
Genitiv (des) Kabardinisch
(des) Kabardinischs
des Kabardinischen
Dativ (dem) Kabardinisch dem Kabardinischen
Akkusativ (das) Kabardinisch das Kabardinische

Anmerkung:

Die Form „das Kabardinische“ wird nur mit bestimmtem Artikel verwendet. Die Form „Kabardinisch“ wird sowohl mit als auch ohne bestimmten Artikel verwendet.

Worttrennung:

Ka·bar·di·nisch, Singular 2: das Ka·bar·di·ni·sche, kein Plural

Aussprache:

IPA: [kabaʁˈdiːnɪʃ], [kabaʁˈdiːnɪʃə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] nordwestkaukasische Sprache, die vor allem im Kaukasus von den Tscherkessen gesprochen wird

Abkürzungen:

[1] ISO 639-2/3: kdb

Oberbegriffe:

[1] nordwestkaukasische Sprache

Beispiele:

[1] „Ob es unter jenen nordkaukasischen Sprachen, die das minimale Vokalsystem in der sprachlichen Welt enthalten, einzigartige Sprachen wie Kabardinisch und Abasa gibt, die angeblich keine Vokalgegensätze haben und sich auf ein einziges Vokalphonem beschränken, bleibt eine umstrittene Frage[…].“[1]
[1] „Der Kuban, Abchasisch Kubin genannt, Kabardinisch Psidsche, d. h. Altwasser, entspringt am Elbrus.“[2]
[1] „Bei einem Anteil von etwa 24 % städtischer Bevölkerung kann demnach für das Kabardinische allein statistisch eine relativ günstige Prognose gestellt werden.“[3]
[1] „Die Gesamtzahl der Sprecher des Kabardinischen dürfte sich auf etwa 430 000 belaufen.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kabardinische Sprache

Quellen:

  1. „Die Lautgestalt der Sprache“, Seite 120, Roman Jakobson, Linda R. Waugh, Martha Taylor, Walter de Gruyter, 1986 ISBN 3110109360
  2. „Hydrographie des Russischen Reiches: oder Geographisch-statistisch-technische beschreibung seiner Floss- und Schiffbaren Flüsse und Seen, seiner Küsten, inneren Meere, häfen und anfuhrten …“, Seite 133, Ivan Fedorovich Shtukenberg, 1847
  3. „Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens“, Günther Hödl et al., Wieser, 2002 ISBN 3851295102
  4. „Einführung in die kaukasische Sprachwissenschaft“, Seite 49, Georgij A. Klimov, Buske Verlag, 1994 ISBN 3875480600