ir-

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ir-, Ir- (Deutsch)[Bearbeiten]

Präfix[Bearbeiten]

Alternative Schreibweisen:
Normalform: in-, In-
angeglichen vor l: il-, Il-; angeglichen vor m, b, p: im-, Im-

Worttrennung:
ir-

Aussprache:
IPA: [ɪʁ], [ɪʁ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] in Zusammensetzungen mit Fremdwörtern aus dem Lateinischen, vor r: verneinend, negativ belegend
[2] in Zusammensetzungen mit Fremdwörtern aus dem Lateinischen, vor r: ein-, hinein-

Herkunft:
[1] vom indogermanischen: *en-, über lateinisch: in- → la = un-, nicht[1]
[2] von lateinisch in- → la = ein-, hinein-[2] [3]

Sinnverwandte Wörter:
[1] a-, nicht, nicht-, non-, un-
[2] ein-, hinein-

Beispiele:
[1] Was irregulär ist, entspricht nicht der Regel.
[2] Was irradiiert, strahlt aus.

Wortbildungen:
siehe ausschließlich: Verzeichnis:Deutsch/Wortbildungen/in-, der Ableitungen zu il-, im-, in- und ir- enthält

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Liste lateinischer Präfixe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „in-
[1, 2] canoonet „in“ (Derivation); Canoo, -ir

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 361
  2. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 361
  3. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 437

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: ihr, Ihr, irr