Mann

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[Bearbeiten] Mann (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

[1] Mann
Kasus Singular Plural
Nominativ der Mann die Männer
Genitiv des Mann(e)s der Männer
Dativ dem Mann(e) den Männern
Akkusativ den Mann die Männer

Silbentrennung:

Mann, Plural: Män·ner

Aussprache:

Hörbeispiele: Mann, Plural: Männer
IPA: [man], Plural: [ˈmɛnɐ]

Bedeutungen:

[1] erwachsener, männlicher Mensch
[2] Verkürzung von Ehemann
[3] Mitglied einer Mannschaft (Achtung: Hier lautet der Plural dann auf -leute!)
[4] in Zusammensetzungen: Mitglied einer Berufs- oder ähnlichen Gruppe (Achtung: Hier lautet der Plural dann auf -leute!)
[5] Mann als Maßeinheit: militärischer und seemännischer Sprachgebrauch
[6] als Interjektion: Ausruf des Erstaunens oder der Verärgerung
[7] Nebenformen im Plural Mannen: Gefolgschaft

Herkunft:

[1] Mann geht über das indogermanische *manu auf das altindische manu-h zurück. Von Anfang an hatten diese Wörter die Bedeutungen Mann und Mensch, wobei im Deutschen die letztere nicht mehr gebräuchlich ist.[1]

Abkürzungen:

[] M.

Synonyme:

[1] Kerl
[2] (Ehe-)Gatte, Gespons
[3] Spieler
[5] Kopf
[7] Gefolgschaft, Bedienstete

Gegenwörter:

[1] Frau, Weib, Junge, Kind
[2] Ehefrau, Frau, Eheweib, Gattin, Junggeselle
[3] Team
[7] Herrschaft

Oberbegriffe:

[1] Mensch, Primat, Säugetier, Tierreich, Spezies, Lebewesen
[2] Familie, Verwandter
[3] Sport
[4] Handwerk
[5] Militär, Nautik

Unterbegriffe:

[2] Tochtermann

Beispiele:

[1] Er ist ein kluger Mann.
[2] Nach ihrer Hochzeit lebten sie als Mann und Frau bis an ihr Ende. „Darf ich vorstellen? Mein Mann."
[3] Sie ist mein bester Mann.
[4] Fährmann, Feuerwehrmann, Landsmann, Reitersmann, Seemann, Zimmermann (-> Fährleute, Feuerwehrleute, Landsleute, Reitersleute, Seeleute, Zimmerleute)
[5] Alle Mann an Deck! Hundert Mann und ein Befehl.
[6] Er rief seine Mannen zusammen.

Redewendungen:

  • seinen Mann stehen = sich der Aufgabe gewachsen zeigen
  • mit Mann und Maus untergehen = völlig, total, ohne Ausnahme
  • fünf Mann hoch
  • Mann, o(h) Mann! (Ausruf des Erstaunens)
  • das Kind im Manne

Verkleinerungsformen:

Männchen, Männlein, Männeken

Abgeleitete Begriffe:

[1] entmannen, Entmannung, ermannen, mannbar, Mannbarkeit, Männerheilkunde, Manneskraft, mannhaft, männlich, Männlichkeit, Mannloch, Mannsbild, Mannschaft, mannstoll, Mannweib
[2] Ehemann, Exmann
[3] Flügelmann, Hintermann, Manndecker, Manndeckung, Vordermann
[4] (Person als Mitglied einer Gruppe, Plural auf -leute:) Amtmann, Barmann, Bergmann, Bettelmann, Bootsmann, Buschmann, Edelmann, Fachmann, Fahrensmann, Fährmann, Feuerwehrmann, Froschmann, Fuhrmann, Gefolgsmann, Geschäftsmann, Gewährsmann, Hauptmann, Hintermann, Kameramann, Kaufmann, [, Kirchenmann, Lebemann, Lehnsmann
[5] Ausguckmann, bemannen, Bemannung, bemannt, bergmännisch, Biedermann, Blaumann, Blödmann, Buhman, Butzemann, Doofmann, Eiermann, Eismann, Ersatzmann, Flachmann, Frotmann, Gasmann, Gemüsemann, Großmannssucht, Hampelmann, Hausmann, Heiermann, Kapuzenmann, Karrieremann, Kaventsmann, , Klabautermann, Laumann, Leierkastenmann, unbemannt, V-Mann
[6] Zahlwörter, alle Mann, Einmannbetrieb

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Oberdeutsch
    • Alemannisch
      • Hochalemannisch / Schwiizerdüütsch: Ma
      • Schwäbisch: Ma, Mâ, Mô
        • Ostschwäbisch: Mâ, Mâo, Mâu, Mô
    • Bairisch: Mo


? Referenzen und weiterführende Informationen:

Wikipedia-Artikel „Mann
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Mann
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Mann
[1] canoo.net „Mann
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMann

Quellen:

  1. Theo Stemmler: Wie das Eisbein ins Lexikon kam, S. 14f., ISBN 978-3-411-72291-4

Ähnliche Wörter:

man
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