Kerl
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[Bearbeiten] Kerl (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kerl | die Kerle |
| Genitiv | des Kerls | der Kerle |
| Dativ | dem Kerl | den Kerlen |
| Akkusativ | den Kerl | die Kerle |
Worttrennung:
- Kerl, Plural: Ker·le
Aussprache:
- IPA: [kɛʁl], Plural: [ˈkɛʁlə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] eine männliche Person (Dieser Begriff kann sowohl eine positive als auch eine negative Konnotation tragen je nach Eigenschaft der Männlichkeit, die angesprochen wird)
Herkunft:
- aus mittelniederdeutsch: kerle = „freier Mann“; verwandt mit altnordisch: karl = Kerl, Mann, Greis, altenglisch: carl, althochdeutsch: karl; diese aus die indogermanische Wurzel: *gerə- = alt [1] [2], vergleiche Gerontokratie
Beispiele:
- [1] Letztens spricht doch so ein Kerl in der Kneipe meine Freundin an.
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] blöder Kerl
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Kerl“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kerl“
- [1] canoo.net „Kerl“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kerl“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 402.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 484.
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