Ombudsmann

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[Bearbeiten] Ombudsmann (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ der Ombudsmann die Ombudsmänner die Ombudsleute
Genitiv des Ombudsmanns
des Ombudsmannes
der Ombudsmänner der Ombudsleute
Dativ dem Ombudsmann den Ombudsmännern den Ombudsleuten
Akkusativ den Ombudsmann die Ombudsmänner die Ombudsleute

Weibliche Wortformen:

[1] Ombudsfrau

Worttrennung:

Om·buds·mann, Plural 1: Om·buds·män·ner, Plural 2: Om·buds·leu·te

Aussprache:

IPA: [ˈɔmbʊʦˌman], Plural 1: [ˈɔmbʊʦˌmɛnɐ], Plural 2: [ˈɔmbʊʦˌlɔɪ̯tə]
Hörbeispiele: —, Plural 1: —, Plural 2:

Bedeutungen:

[1] Vertreter eines Personenkreises in nichtgerichtlichen Streitfällen gegenüber einer Organisation, Firma oder Institution

Herkunft:

Entlehnung aus dem gleichbedeutenden Schwedisch: ombudsman → sv, eigentlich „Sachwalter, Treuhänder“[1][2]

Gegenwörter:

[1] Gegner

Oberbegriffe:

[1] Vertreter

Beispiele:

[1] Der Ombudsmann der Versicherung konnte den Streitfall zur Zufriedenheit des Kunden lösen.
[1] „Der Bonner Juraprofessor Wolfgang Löwer, Sprecher des »Ombudsmanns« der Deutschen Forschungsgemeinschaft, war nach seinen Angaben bereits an vier oder fünf Verfahren beteiligt, an deren Ende die Doktoren keinen Titel mehr hatten.“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch:
  • Bairisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1235
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 960
[1] Wikipedia-Artikel „Ombudsmann
[1] canoo.net „Ombudsmann
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonOmbudsmann

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 960
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1235
  3. Thomas Darnstädt und andere: Doktor der Reserve. In: DER SPIEGEL. Nummer 8, 2011. S. 20-29, Zitat S. 25.
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