Ackermann
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Inhaltsverzeichnis |
Ackermann (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural 1 | Plural 2 |
|---|---|---|---|
| Nominativ | der Ackermann | die Ackermänner | die Ackerleute |
| Genitiv | des Ackermanns | der Ackermänner | der Ackerleute |
| Dativ | dem Ackermann | den Ackermännern | den Ackerleuten |
| Akkusativ | den Ackermann | die Ackermänner | die Ackerleute |
Nebenformen:
Worttrennung:
- Acker·mann, Plural 1: Acker·män·ner, Plural 2: Acker·leu·te
Aussprache:
- IPA: [ˈakɐˌman], Plural 1: [ˈakɐˌmɛnɐ], Plural 2: [ˈakɐˌlɔɪ̯tə]
- Hörbeispiele:
Ackermann (Info), Plural 1:
Ackermänner (Info), Plural 2:
Ackerleute (Info)
Bedeutungen:
- [1] veraltet: Bauer
Herkunft:
- Übersetzung von lateinisch agricola über althochdeutsch ackarman
Synonyme:
Beispiele:
- [1] Bald sei ein Zwergweiblein gegangen kommen und habe den Ackermann um sein Brot angesprochen[1]
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Ackermann“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Ackermann“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ackermann“
- [1] canoo.net „Ackermann“
Nachname [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der / die Ackermann | die Ackermanns |
| Genitiv | des Ackermanns/ der Ackermann | der Ackermanns |
| Dativ | dem / der Ackermann | den Ackermanns |
| Akkusativ | den / die Ackermann | die Ackermanns |
Anmerkung:
- Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
- Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Ackermann“ – für männliche Einzelpersonen, die „Ackermann“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Ackermann“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Ackermann“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.
Worttrennung:
- Acker·mann
Aussprache:
- IPA: [ˈakɐˌman], Plural: [ˈakɐˌmans]
- Hörbeispiele:
Ackermann (Info), Plural:
Ackermanns (Info)
Bedeutungen:
- [1] deutschsprachiger Nachname, Familienname, in Deutschland (fast flächendeckend, mit dem Schwerpunkt Westmitteldeutschland), in Österreich (Schwerpunkt Wien) und der Schweiz vorkommend
Namensvarianten:
Herkunft:
- [1] Berufsname zu Ackermann (mittelhochdeutsch ackerman „Ackerbauer“), einem Bauern der nicht den eigenen Grund bewirtschaftet[2][3]
Beispiele:
- [1] Professor Ackermann hat für die Fragen seiner Studenten immer ein offenes Ohr.
- [1] Bei Ackermanns wird immer ordentlich gefeiert.
- [1] Der Ackermann ist nicht so aufgeschlossen, die Ackermann ist da völlig anders.
Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)
- [1] Josef Ackermann, Schweizer Bankmanager
- [1] Wilhelm Ackermann, deutscher Mathematiker
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] „Ackermann“ bei Geogen Onlinedienst
- [1] Wikipedia-Artikel „Ackermann“
- [1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, Seite 28
- [1] Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 2000, ISBN 3-423-03234-0, Seite 30 f.
- [1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4, Seite 76
- [1] Anton Feinig, Tatjana Feinig: Familiennamen in Kärnten und den benachbarten Regionen. Hermagoras, Klagenfurt-Ljubljana-Wien 2005, ISBN 3-7086-0104-1, Seite 15
- [1] Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4, Seite 81 (Acker)
- [1] Albert Heintze; Paul Cascorbi (Hrsg.): Die Deutschen Familiennamen. geschichtlich, geographisch, sprachlich. 4. Auflage. Buchhandlung des Waisenhauses, Halle a. d. S. 1914, Seite 100
- [1] Hubert Klausmann: Atlas der Familiennamen von Bayern. Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0225-2, Seite 83
- [1] Kaspar Linnartz: Unsere Familiennamen. Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 1. Auflage. Band 1, Ferdinand Dümmler Verlag, Bonn und Berlin 1936, Seite 20 (Ackerer)
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Ackermann“
Quellen:
- ↑ „Zwerge leihen Brot“, Deutsche Sagen, von Brüder Grimm, 1816
- ↑ Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4
- ↑ Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4
Ähnliche Wörter: