Tulpe

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Tulpe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Tulpe

die Tulpen

Genitiv der Tulpe

der Tulpen

Dativ der Tulpe

den Tulpen

Akkusativ die Tulpe

die Tulpen

[1] Blick auf ein Feld wild wachsender Tulpen (Tulipa suaveolens Roth) auf der zum ukrainischen Nationalpark Azov-Syvaš gehörenden Insel Kuyuk Tuk im Rajon Henitschesk der Oblast Cherson;
Aufnahme von Benutzer Mykyta Peregrym am 20. April 2008
[1] ein Strauß roter Tulpen in einem Blumenkorb;
Aufnahme von Benutzer George E. Koronaios am 6. März 2019
[2] eine Tulpe voll Sekt;
Aufnahme vom 22. September 2005
[2] eine Tulpe voll Bier (Pils);
Aufnahme von Benutzer Flominator am 3. Mai 2006
[4] Mann mit Tulpe im stürmischen New York City;
Aufnahme von Benutzer Jordan Balderas am 29. Oktober 2012

Worttrennung:

Tul·pe, Plural: Tul·pen

Aussprache:

IPA: [ˈtʊlpə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Tulpe (Info)
Reime: -ʊlpə

Bedeutungen:

[1] Botanik: Blütenpflanze (Tulipa) aus der Familie der Liliengewächse (Liliaceae)
[2] übertragen: Stielglas, dessen Form der einer Tulpenblüte ähnelt und aus dem insbesondere Bier (Pils), Wein oder Sekt getrunken wird
[3] übertragen krankenhaussprachlich: Glasgefäß, um den Urin eines (bettlägerigen) Patienten aufzufangen
[4] übertragen landschaftlich veraltend: Regenschirm, der durch heftigen Wind umgestülpt worden ist
[5] salopp: jemand, der eigenartig, merkwürdig, sonderbar, wunderlich und mitunter dümmlich ist
[6] salopp: Mädchen, das unbeständig ist und häufig den Freund wechselt
[7] landschaftlich: (breite und/oder dicke und/oder große) Nase (besonders die gerötet ist), vor allem aber eine Stülpnase
[8] obersächsisch (Leipzig) veraltet, südhessisch verächtlich: oberster Körperteil eines Menschen

Herkunft:

[1] Die Bezeichnung [bestimmter] im 16. Jahrhundert aus dem Vorderen Orient nach Europa eingeführten [Arten der] Blume taucht zuerst in Reiseberichten desselben Jahrhunderts vor allem als Tulipa(n) auf.[1] Die Gartentulpe (Tulipa gesneriana) wird erstmals 1554 in einem Brief von Ogier Ghislain de Busbecq, ein im diplomatischen Dienst der Habsburgermonarchie stehender kaiserlicher Gesandter am Hofe Süleyman Ⅰ., in den neulateinischen Formen Tulipan → la und Tulipanti → la[2] erwähnt.[3] Diese zwischenzeitlich nach Mitteleuropa gebrachte Art wurde von Conrad Gesner in einem Sammelwerk von Valerius Cordus 1561 abgebildet, beschrieben und mit neulateinisch Tulipa → la[4] bezeichnet, die er 1559 im Augsburger Garten des Ratsherrn Heinrich Herwart gesehen hatte.[3] Darin erwähnt Gesner auch, dass der Dresdner Arzt Johannes Kentmann eine andere Art während seiner Studienzeit 1549–1551 in Italien kennengelernt – also noch vor Busbecq – und eine Abbildung an Gesner geschickt habe; auch diese Art führte bereits die neulateinische Benennung tulipa → la, wobei türkische Kommilitonen diesen Namen auf das Perigon (flōs → la) zurückführten, das die Form eines „pileoli Dalmatici“[4], eines ‚dalmatischen Käppchens‘ (pileolus → la), habe (Dalmatien war damals schon größtenteils unter osmanischer Herrschaft).[3] Nun war die Kopfbedeckung vornehmer Osmanen ein ziemlich spitz zulaufendes Käppchen mit einer bauschigen Umwickelung aus feinem, hellen Tuch (Seide, Musselin), passend für den Vergleich mit den spitz zulaufenden Perigonblättern der Gartentulpe.[3] Die Blume heißt zwar im Osmanisch-Türkischen لاله‎ (DMGlālä, lāle; İA: lâle) → ota,[5] die Kopfbedeckung aber دلبند‎ (DMGdülbänd, dülbend; İA: dülbend) → ota[6] (tülbent → tr[7] im modernen Türkisch).[3] Letztere Bezeichnung wurde seit dem 16. Jahrhundert auch in vielfältigen Varianten in fast alle europäische Sprachen[8] übernommen.[3] Im Deutschen ist es erstmals 1572 in der Übersetzung eines Reiseberichts des französischen Geografen Nicolas de Nicolay in der frühneuhochdeutschen Form tulbant belegt und wurde als ‚großer heidnischer Bund‘ umschrieben (vergleiche die Benennung »Türkenbund« für Lilium martagon mit vergleichbarem Perigon).[3] Weitere auf die neulateinischen Benennungen beruhende frühneuhochdeutsche Formen lauteten Tuliban, Tulipan (2. Hälfte des 16. Jahrhunderts) sowie Tulipane (2. Hälfte des 17. Jahrhunderts).[8] Der gleichen neulateinischen Quelle entstammt französisches tulipe → fr, aus dem wiederum niederländisches tulp → nl (älter tulpe → nl) entlehnt ist.[8] Durch niederländische Vermittlung erscheint in der 1. Hälfte[8] des 17. Jahrhunderts die neuhochdeutsche Form Tulpe, die später allgemein üblich wurde.[1]
Das türkische Wort geht auf die persischen Formen دلبند‎ (DMGdulbänd, dolbänd) → fa[9] / دولبند‎ (DMGdūlbänd) → fa[10] und تولبند‎ (DMGtūlbänd) → faTurban[11] zurück,[1] die ihrerseits wohl zu den altindischen Formen तूलम् (IAST: tūlam) → sa[12]Baumwolle‘ und बन्धः (IAST: bandháḥ) → sa[13]Band, Binde‘ zurückführen (vergleiche auch die heute vor allem noch von den Sikhs getragenen, ebenfalls aus einem feinen Tuch bestehenden Turbane).[3]
Unerklärt bleibt nur die Frage, warum die doch großenteils auch in Europa, im Mittelmeerraum und Vorderasien beheimateten wild wachsenden und schon in einer Mailänder Bibelhandschrift um 1100 ornamental abgebildeten Arten keine ältere Benennung haben; auch in persischen Quellen tritt der Name der Tulpe erst bei ʿUmar-i Ḫayyām auf.[3]
[2] Die Bedeutung ist ab 1600, vorwiegend nördlich der Mainlinie, bezeugt und wurde zunächst vor allem auf Biergefäße bezogen.[14]
[3] Das Wort ist in dieser Bedeutung krankenhaussprachlich ab 1940 bezeugt.[14]
[4] Die ab 1840 vor allem in Berlin, Leipzig und Wien bezeugte umgangssprachliche Übertragung fußt auf der Formähnlichkeit des umgestülpten Regenschirms mit einem Tulpenkelch (vergleiche auch für Leipzig bezeugtes RegentulpeRegenschirm[15]).[14]
[5] Diese Bedeutung ist seit dem späten 19. Jahrhundert gemeindeutsch bezeugt und könnte womöglich eine Entstellung von Tölpel darstellen (vergleiche auch veraltetes Tülp/TülpsTölpel‘,[16] südhessisches Tülpes ‚ungeschickter Mensch, Tolpatsch; dummer, frecher, grober Wicht‘[17] und für Leipzig bezeugtes TulpentritschTolpatsch[18]).[14]
[6] Ab 1950 ist diese Bedeutung bezeugt und aus dem Berliner Halbweltjargon in die Umgangssprache eingegangen (vergleiche Tülpchen).[14]
[7] Seit 1840 ist diese Bedeutung bezeugt.[14]

Synonyme:

[1] veraltet, sonst noch landschaftlich: Tulipan, Tulipane
[2] Tulpenglas
[3] Urinflasche, Uringlas
[3] umgangssprachlich: Ente

Sinnverwandte Wörter:

[3] Urinbeutel
[5] Kauz, Sonderling
[5] umgangssprachlich: Nummer, Pflanze, Type, Unikum
[5] landschaftlich: Zwickel

Oberbegriffe:

[1] Blume, Giftpflanze, Liliengewächs, Zwiebelpflanze
[2] Stielglas
[2, 3] Gefäß, Glas
[4] Regenschirm
[5, 6] Mensch, Person
[6] Mädchen
[7, 8] Körperteil
[7] Nase
[8] Kopf

Unterbegriffe:

[1] Albanische Tulpe (Tulipa albanica); Aleppotulpe/Aleppo-Tulpe (Tulipa aleppensis); Armenische Tulpe (Tulipa armena); Bergtulpe/Berg-Tulpe (Tulipa montana); Damentulpe/Damen-Tulpe (Tulipa clusiana); Felsentulpe/Felsen-Tulpe, Kretatulpe/Kreta-Tulpe (Tulipa saxatilis); Feurige Tulpe (Tulipa ingens); Fostertulpe/Foster-Tulpe (Tulipa fosteriana); Gartentulpe/Garten-Tulpe (Tulipa gesneriana); Greigtulpe/Greig-Tulpe (Tulipa greigii); Juliatulpe/Julia-Tulpe (Tulipa julia); Kaufmannstulpe/Kaufmanns-Tulpe, Seerosentulpe/Seerosen-Tulpe (Tulipa kaufmanniana); Kleine Sterntulpe/Kleine Stern-Tulpe (Tulipa dasystemon); Kretatulpe/Kreta-Tulpe (Tulipa cretica); Leinblättrige Tulpe (Tulipa linifolia); Mogoltautulpe/Mogoltau-Tulpe (Tulipa mogoltavica); Niedrige Tulpe (Tulipa humilis); Orphanidestulpe/Orphanides-Tulpe (Tulipa orphanidea); Schrenkstulpe/Schrenks-Tulpe (Tulipa suaveolens); Sonnenaugentulpe/Sonnenaugen-Tulpe (Tulipa agenensis); Sterntulpe/Stern-Tulpe, Tardatulpe/Tarda-Tulpe (Tulipa urumiensis); Turkestanische Tulpe (Tulipa turkestanica); Vierblättrige Tulpe (Tulipa tetraphylla); Vortreffliche Tulpe (Tulipa praestans); Waldtulpe/Wald-Tulpe, Weinbergstulpe/Weinbergs-Tulpe, Wilde Tulpe (Tulipa sylvestris); Wolltulpe/Woll-Tulpe (Tulipa lanata); Zweiblütige Tulpe (Tulipa biflora)
[2] Biertulpe, Pilstulpe, Sekttulpe, Weintulpe
[7] berlinisch: Rotztulpe

Beispiele:

[1] Ein Beet voller Tulpen wurde von den Gärtnern angelegt.
[1] „Bey dieſen Worten oͤffnete der Markeſe die fließpapierne Tuͤte, die er mitgebracht, und mit langſamer Sorgfalt zog er daraus hervor eine wunderſchoͤne Tulpe.[19]
[1] „Und wie Eva nach einer Woche mal mit ihm auf Miezes Grab geht, bekommt ſie gleich Stoff, ſich zu wundern, und merkt, wie es ihm beſſer geht. Nichts von Weinen, bloß eine Handvoll Tulpen legt er hin, ſtreichelt das Kreuz, und ſchon nimmt er Evan untern Arm und ab mit ihr.“[20]
[1] „Im Garten die ersten Krokus und Märzenbecher, das Sprießen und Prangen der Hyazinthen und Tulpen in den Rabatten am Haus freute die Gute zu Tränen.“[21]
[1] „Im Garten duftete es süß nach Flieder, die Tulpen spreizten ihre Flammenkelche, wie üblich pusselte die Mutter tagsüber zwischen den Beeten, harkte und goß, schnitt Rhabarber und sammelte Radieschen.“[22]
[1] „Und wenn das Wetter schön war, setzten sie sich, um weiter über die Weltpolitik zu diskutieren, alle zusammen in den kleinen Garten hinter dem Haus, der nur uns vorbehalten war, aber von Lomi und Brauni bearbeitet wurde, bis auf die Tulpen, die meine Mutter selber setzte.“[23]
[1] „Wir kommen uns vor wie in einem großen, biederen Vorgarten: Auf der Wiese sitzt eine drei Meter große Ente aus Stiefmütterchen, die Parkbänke sind von rechteckigen Beeten umrahmt, rosa Tulpen, lila Tulpen, violette Tulpen.[24]
[2] Zur Tulpe gehört ein Pilsdeckchen.
[2] „‚Knuſämon!‘ ſagte Wordelmann und hob ſeine breite Tulpe zu Schmitzdorff rüber.“[25]
[2] „Für Bordeaux und andere Rotweine: auf niedrigem Stiel eine gerade Tulpe, so groß, daß man den Wein bequem darin kreisen lassen kann, um seine Duftstoffe herauszulocken, und so weit nach innen gebogen, daß eben diese Stoffe nicht entfliehen.“[26]
[2] „Pils würde aus zylindrischen Gläsern besser schmecken als aus den gewohnten Tulpen, obergärige Sorten wie Weißbier dagegen sollten in Schalen genossen werden.“[27]
[2] «Denn - und so etwas darf man als Laie denken und sogar laut sagen: Ein guter Wein schmeckt auch, wenn man ihn aus einem giftgrünen Glas trinkt, und ein schlechter wird in der perfekten Tulpe nicht besser; ein Roter bleibt im blauen Glas rot, und ein Weisser bleibt weiss und wird nicht weisser.»[28]
[3]
[4] „Unfähig, mich zu vertheidigen gegen die Angriffe des Sturmes, da links Madame Spindelbein meinen Arm feſtgenommen hatte, rechts ich die Parapluie-Tulpe hielt, und zum Ueberfluſſe noch an meinem Rock-Schlepptaue das weinende Kind nachzuziehen hatte, riß ein zweiter Windſtoß mir den Hut vom Kopfe, und jagte ihn im vollen Fluge davon.“[29]
[5] „Dieser Ingenieur Kroysing war eine komische Tulpe.[30]
[6] „Ach, ehrwuͤrdiger Herr! glauben Sie nur nicht, daß ich ſo klug ſey wie ich ausſehe, es fehlt mir durchaus nicht an Religion, ich bin keine Tulpe, bey Leibe keine Tulpe, nur um des Himmels Willen keine Tulpe, ich will lieber alles glauben!“[31]
[7] südhessisch: „Ui guck emōl, was der e T[ulb]. hodd!“[32]
[7] südhessisch:De Siffer kennd mer an seiner D[ulb].[32]
[8] obersächsisch (Leipzig): „Ich geb der eens of de Tulpe.[15]

Redewendungen:

[5] umgangssprachlich veraltend: Tulpe tun/berlinisch: tun wie ’ne Tulpe
[5, 7] umgangssprachlich veraltet: trübe Tulpe

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] blühende, frische, holländische, wilde Tulpen; geflammte, gelbe, orangefarbene, rote, weiße Tulpen; ein Strauß (frischer, gelber) Tulpen, ein Strauß aus, mit Tulpen; Tulpen blühen, pflanzen
[5] eine komische, seltsame Tulpe

Wortbildungen:

[1] tulpenförmig
[1] Tulpenbaum, Tulpenbeet, Tulpenblüte, Tulpenfeld, Tulpenkelch, Tulpenliebhaber, Tulpenrondell, Tulpenstengel, Tulpenzucht, Tulpenzwiebel
[2] Tulpenglas
[6] Tülpchen
[7] südhessisch: Tulpennase

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Tulpen
[2] Wikipedia-Artikel „Pilstulpe
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Tulpe
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Tulpe
[1] The Free Dictionary „Tulpe
[1–3] Duden online „Tulpe
[1] wissen.de – Wörterbuch „Tulpe
[1, 2] Wahrig Fremdwörterlexikon „Tulpe“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Tulpe
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Tulpe
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTulpe
[1–4, 7, 8] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Tulpe
[1, 2, 4, 7] Hans Brendicke: Berliner Wortſchatz zu den Zeiten Kaiſer Wilhelms I. In: Schriften des Vereins für die Geſchichte Berlins. Heft ⅩⅩⅩⅢ, Berlin 1897, Stichwort »Tulpe«, Seite 185 (URL: PDF 4,06 MB).
[4, 7] Hans Meyer: Der Richtige Berliner in Wörtern und Redensarten. Fünfte Auflage. Druck und Verlag von H. S. Hermann, Berlin 1904, Stichwort »Tulpe«, Seite 121 (Internet Archive).
[4, 7] Hans Meyer: Der Richtige Berliner in Wörtern und Redensarten. Sechſte Auflage. Druck und Verlag von H. S. Hermann, Berlin 1904, Stichwort »Tulpe«, Seite 124.
[8] Karl Müller-Fraureuth: Wörterbuch der oberſächſiſchen und erzgebirgiſchen Mundarten. Band Ⅰ, A bis J, Verlag von Wilhelm Baenſch, Dresden 1911, Stichwort »Tulpe«, Seite 260.
[7, 8] Friedrich Maurer (Begründer); nach den vorarbeiten von Friedrich Maurer, Friedrich Stroh und Rudolf Mulch bearbeitet von Rudolf Mulch: Südhessisches Wörterbuch. Band Ⅰ: A—D, N. G. Elwert Verlag, Marburg 1965–1968, ISBN 978-3-7708-0388-0, Stichwort »Tulpe«, Spalte 1814, DNB 955861691 (Digitalisat des LAGIS).
[1, 2, 7] Ernst Christmann (Begründer), fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post; unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer: Pfälzisches Wörterbuch. 6 Bände und ein Beiheft. Stuttgart 1965–1998, Stichwort „Tulpe“.
[1, 7] Josef Müller (Bearbeiter und Herausgeber), ab Band Ⅶ herausgegeben von Karl Meisen, Heinrich Dittmaier und Matthias Zender: Rheinisches Wörterbuch. 9 Bände. Bonn und Berlin 1928–1971, Stichwort „Tulpe“.
[1–3] Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »Tulpe«.
[2–7] Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »Tulpe«.
[1–3] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 9. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-411-05509-8, Stichwort »Tulpe«, Seite 1828.

Quellen:

  1. 1,0 1,1 1,2 Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 5., neu bearbeitete Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort »Tulpe«, Seite 874.
  2. Siehe AUGERII GISLENII BVSBEQVIID: LEGATIONIS TVRCICÆ Epiſtolæ quatuor. QVARVM PRIORES DVÆ ante aliquot annos in lucem prodierunt ſub nomine Itinerum Conſtantinopolitani & Amaſiani. ADIECTÆ SVNT DVÆ ALTERÆ. Eiuſdem dere militari contra Turcam inſtituenda conſilium. Cum INDICE omnium locupletiſſimo. Apud heredes Andreæ Wecheli, Claud. Marnium & Ioann. Aubrium, FRANCOFURTI Ⅿ. Ⅾ. ⅩⅭⅤ. [1595], Epiſtola prima, Seite 33 (Digitalisat des CAMENA, abgerufen am 1. Januar 2020).
               „[…] per hæc loca tranſeuntibus ingens vbique florum copia offerebatur , Narciſſorum , Hyacinthorum & eorum quos Turcæ Tulipan vocant ; […]. […] ; Tulipanti aut nullus aut exiguus eſt odor ; […].“
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 3,8 Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser Verlag, Basel/Berlin/Boston 1996, ISBN 3-7643-2390-6, DNB 945490496, Stichwort »Túlipa«, Seite 663–664.
  4. 4,0 4,1 Conradus Geſnerus: Caſpari Collino Pharmocopœo peritißimo Seduni apud Valleſios. DE TVLIPA TVRCARVM. In: IN HOC VOLVMINE CONTINENTVR VALERII CORDI SImeſuſij Annotationes in Pedacij Dioſcoridis Anazarbei de Medica materia libros Ⅴ. longe aliæ quam ante hac ſunt euulgatæ. Cum Gratia & Priuilegio Cæſareo ad annos octo, Ⅿ. Ⅾ. ⅬⅪ. [1561], Seite 213 (Digitalisat, abgerufen am 1. Januar 2020).
  5. 5,0 5,1 Ferit Devellioğlu: Osmanlıca-Türkçe Ansiklopedik Lûgat. Eski ve yeni harflerle. Aydın Kitabevi, Ankara 1986, Stichwort »lâle لاله‎«, Seite 647.
  6. Ferit Devellioğlu: Osmanlıca-Türkçe Ansiklopedik Lûgat. Eski ve yeni harflerle. Aydın Kitabevi, Ankara 1986, Stichwort »dülbend دلبند‎«, Seite 228.
  7. Türk Dil Kurumu, Güncel Türkçe Sözlük:tülbent
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „Tulpe“.
  9. Francis Joseph Steingass: A Comprehensive Persian-English dictionary, including the Arabic words and phrases to be met with in Persian literature. Routledge & K. Paul, London 1892. Stichwort „دلبند“.
    Sulayman Hayyim: New Persian-English dictionary, complete and modern, designed to give the English meanings of over 50,000 words, terms, idioms, and proverbs in the Persian language, as well as the transliteration of the words in English characters. Together with a sufficient treatment of all the grammatical features of the Persian Language. Librairie-Imprimerie Beroukhim, Teheran 1934-1936. Stichwort „دلبند“.
  10. Heinrich F. J. Junker, Bozorg Alavi: Persisch–Deutsch Wörterbuch. 9., unveränderte Auflage. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2002, ISBN 978-3-447-04561-2, Stichwort »دولبند‎«, Seite 333.
  11. Heinrich F. J. Junker, Bozorg Alavi: Persisch–Deutsch Wörterbuch. 9., unveränderte Auflage. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2002, ISBN 978-3-447-04561-2, Stichwort »تولبند‎«, Seite 197.
  12. Gérard Huet: The Sanskrit Heritage Dictionary „tūla“.
  13. Gérard Huet: The Sanskrit Heritage Dictionary „bandha“.
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »Tulpe«.
  15. 15,0 15,1 Karl Müller-Fraureuth: Wörterbuch der oberſächſiſchen und erzgebirgiſchen Mundarten. Band Ⅰ, A bis J, Verlag von Wilhelm Baenſch, Dresden 1911, Stichwort »Tulpe«, Seite 260.
  16. Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Tülps
  17. Friedrich Maurer (Begründer); nach den vorarbeiten von Friedrich Maurer, Friedrich Stroh und Rudolf Mulch bearbeitet von Rudolf Mulch: Südhessisches Wörterbuch. Band Ⅰ: A—D, N. G. Elwert Verlag, Marburg 1965–1968, ISBN 978-3-7708-0388-0, Stichwort »Tülpes«, Spalte 1814, DNB 955861691 (Digitalisat des LAGIS).
  18. Karl Müller-Fraureuth: Wörterbuch der oberſächſiſchen und erzgebirgiſchen Mundarten. Band Ⅰ, A bis J, Verlag von Wilhelm Baenſch, Dresden 1911, Stichwort »Tulpentritſch«, Seite 260.
  19. H[einrich]. Heine: Reiſebilder. Dritter Theil, bey Hoffmann und Campe, Hamburg 1830, Seite 231 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv).
  20. Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz. S. Fischer Verlag, Berlin 1930, Seite 524 (Zitiert nach Google Books; Erstveröffentlichung 1929).
  21. Thomas Mann: Die Betrogene. Erzählung. 16.–20. Tausend, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1954, Seite 17 (Erstveröffentlichung 1953).
  22. Erik Neutsch: Spur der Steine. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1964, Seite 54.
  23. Barbara Honigmann: Ein Kapitel aus meinem Leben. 1. Auflage. Carl Hanser Verlag, München/Wien 2004, ISBN 3-446-20531-4, Seite 121.
  24. Julius Schophoff: Ranunkeln an Steuerbord. In: DIE ZEIT. Nummer 21, 21. Mai 2015, ISSN 0044-2070, Seite 55 (DIE ZEIT Archiv-URL, abgerufen am 1. Januar 2020).
  25. Georg Hermann: Grenadier Wordelmann. Ein Roman aus friderizianiſcher Zeit. Im Verlag Ullſtein, Berlin 1930, Seite 153 (Zitiert nach Google Books).
  26. Peter-Paul Schwarz; [u]nter Mitarbeit von Dieter Kellermann, Irene Koch und Christine Schönherr (Herausgeber): Welches Glas für welchen Wein? In: Gepflegte Gastlichkeit. Ein praktisches Handbuch für die Gestaltung gelungener Stunden mit Gästen. Falken-Verlag Sicker, Wiesbaden 1967, Seite 140.
  27. [Titel nicht einsehbar]. In: Süddeutsche Zeitung. Nummer 141, 22. Juni 1995, ISSN 0174-4917, Seite 56.
  28. Weinrot und Königsblau. In: NZZ am Sonntag. 16. November 2008, Seite 94.
  29. Ferd. Großkopf: Briefe des Herrn Hilarius aus Wien an ſeine Couſine in der Provinz. In: Der Telegraph. [Ö]sterreichisches Conversationsblatt für Kunſt, Literatur, geſelliges Leben, Theater, Tagesbegebenheiten, Induſtrie und Fabrikweſen. Nummer 122, 7. Oktober 1836, Seite 489 (Zitiert nach Google Books).
  30. Arnold Zweig: Erziehung vor Verdun. Roman. Querido Verlag, Amsterdam 1935, Seite 527 (Zitiert nach Google Books).
  31. H[einrich]. Heine: Nachtraͤge zu den Reiſebildern. 1. Auflage. Bey Hoffmann und Campe, Hambubrg 1831, Seite 89–90 (Zitiert nach Deutsches Textarchiv).
  32. 32,0 32,1 32,2 32,3 32,4 32,5 32,6 Nach Friedrich Maurer (Begründer); nach den vorarbeiten von Friedrich Maurer, Friedrich Stroh und Rudolf Mulch bearbeitet von Rudolf Mulch: Südhessisches Wörterbuch. Band Ⅰ: A—D, N. G. Elwert Verlag, Marburg 1965–1968, ISBN 978-3-7708-0388-0, Stichwort »Tulpe«, Spalte 1814, DNB 955861691 (Digitalisat des LAGIS).
  33. 33,0 33,1 Nach H[ans]. H. Spoer, E. Nasrallah Haddad: Maunal of Palestinean Arabic for Self-Instruction. [sine editio], Jerusalem 1909, Seite 192 (Zitiert nach Internet Archive).
  34. 34,0 34,1 34,2 Nach Leonhard Bauer, unter Mitwirkung von Anton Spitaler (Herausgeber): Deutsch-arabisches Wörterbuch der Umgangssprache in Palästina und im Libanon. Wörterbuch der arabischen Umgangssprache. Deutsch - Arabisch. 2., erweiterte und verbesserte Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1957, DNB 450262200, Stichwort »Tulpe«, Seite 307.
  35. Alle Übersetzungen nach ROMLEX Lexical Database der Universität Graz.
  36. Nach Josef Müller (Bearbeiter und Herausgeber), ab Band Ⅶ herausgegeben von Karl Meisen, Heinrich Dittmaier und Matthias Zender: Rheinisches Wörterbuch. 9 Bände. Bonn und Berlin 1928–1971, Stichwort „Tulpe“.
  37. Friedrich Maurer (Begründer); nach den vorarbeiten von Friedrich Maurer, Friedrich Stroh und Rudolf Mulch bearbeitet von Rudolf Mulch: Südhessisches Wörterbuch. Band Ⅰ: A—D, N. G. Elwert Verlag, Marburg 1965–1968, ISBN 978-3-7708-0388-0, Stichwort »Dulle Ⅱ, Tulle«, Spalte 1811–1812, DNB 955861691 (Digitalisat des LAGIS).
  38. 38,0 38,1 38,2 Nach Ernst Christmann (Begründer), fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post; unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer: Pfälzisches Wörterbuch. 6 Bände und ein Beiheft. Stuttgart 1965–1998, Stichwort „Tulpe“.
  39. Ernst Christmann (Begründer), fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post; unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer: Pfälzisches Wörterbuch. 6 Bände und ein Beiheft. Stuttgart 1965–1998, Stichwort „Dulle“.
    Ernst Christmann (Begründer), fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post; unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer: Pfälzisches Wörterbuch. 6 Bände und ein Beiheft. Stuttgart 1965–1998, Stichwort „Tulpe“.
  40. Nach Marcus Bachmann Lambert: A Dictionary of the Non-English Words of the Pennsylvania-German Dialect. With an Appendix. Lancaster Press, Incorporated, Lancaster, PA ©1924, Stichwort »dullebân, dollebân«, Seite 46 (Digitalisat der HathiTrust Digital Library).
    Nach A Pennsylvania-Dutch Dictionary. Pennsylvania Dutch Words Translated into English. 2. Auflage. Meredith Publishing Co., Quakertown (PA) [1949], Stichwort »dulabawn«, Seite 15 (Digitalisat der HathiTrust Digital Library).
  41. 41,0 41,1 41,2 41,3 41,4 Nach Hermann Fischer, Wilhelm Pfleiderer: Schwäbisches Wörterbuch. In 6 Bänden. Laupp, Tübingen 1904–1936, DNB 560474512, Band 2, Stichwort »Tulipaⁿe«, Spalte 447.
  42. Nach Walter Friedrich: Oberfränkisch. Auch ein Wörterbuch der Bad Rodacher Mundart. Königshausen & Neumann, Würzburg 2001, ISBN 3-8260-2192-4, Stichwort »Tulpm«, Seite 375 (Zitiert nach Google Books).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen:
Levenshtein-Abstand von 1: Nulpe, Pulpe, Stulpe, Zulpe