europäisch

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europäisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
europäisch europäischer am europäischsten
Alle weiteren Formen: europäisch (Deklination)

Worttrennung:

eu·ro·pä·isch, Komparativ: eu·ro·pä·i·scher, Superlativ: am eu·ro·pä·ischs·ten

Aussprache:

IPA: [ˌɔɪ̯ʀoˈpɛːɪʃ], Komparativ: [ˌɔɪ̯ʀoˈpɛːɪʃɐ], Superlativ: [ˌɔɪ̯ʀoˈpɛːɪʃstn̩]
Hörbeispiele: —, Komparativ: —, Superlativ:
Reime: -ɛːɪʃ

Bedeutungen:

[1] zu Europa gehörig, Europa betreffend

Abkürzungen:

[1] eur., europ.

Herkunft:

Ableitung zum Stamm des Wortes Europa mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -isch und Umlaut

Gegenwörter:

[1] antieuropäisch, außereuropäisch, uneuropäisch

Unterbegriffe:

[1] nordeuropäisch, osteuropäisch, südeuropäisch, westeuropäisch
[1] binneneuropäisch

Beispiele:

[1] Der Europäische Gerichtshof spricht Recht für ganz Europa.
[1] Die Europäische Währungsunion steckt zur Zeit in einer Krise.
[1] Die europäischen Aktienmärkte spielten heute wieder verrückt.
[1] „Von Kulturschock konnte bei mir keine Rede sein, da ich mit der europäischen Kultur, in ihrer französischen Spielart, vertraut war, ...“[1]
[1] „Dieser Mangel steht in einem deutlichen Missverhältnis zu dem immer wieder von nationalen und europäischen Instanzen erklärten Einsatz für die europäische Sprachenvielfalt und die Mehrsprachigkeit der Europäer.“[2]
[1] „Dies war auch für das europäische Festland von Bedeutung, denn die christliche Mission Westeuropas erfolgte in der Nachfolge Patricks durch irische Mönche!“[3]

Wortbildungen:

europäisieren
proeuropäisch

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „europäisch
[1] canoo.net „europäisch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikoneuropäisch

Quellen:

  1. Rafik Schami: Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat und andere seltsame Geschichten. 4. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011, ISBN 978-3-423-14003-3, Zitat: Seite 29.
  2. Gerhard Stickel: Lexikalische Herausforderungen. In: Sprachreport. Nummer Heft 1-2, 2013, Seite 43-44, Zitat Seite 43. IDS: Institut für deutsche Sprache.
  3. Ulrike Peters: Kelten. Ein Schnellkurs. DuMont, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9319-5, Seite 67f.