Zwickel

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Zwickel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Zwickel

die Zwickel

Genitiv des Zwickels

der Zwickel

Dativ dem Zwickel

den Zwickeln

Akkusativ den Zwickel

die Zwickel

Worttrennung:

Zwi·ckel, Plural: Zwi·ckel

Aussprache:

IPA: [ˈʦvɪkl̩]
Hörbeispiele:
Reime: -ɪkl̩

Bedeutungen:

[1] Architektur: eine dreiseitig begrenzte, ebene oder sphärische Fläche
[2] Schneiderei: ein keilförmiger Einsatz an Kleidungsstücken
[3] regional: ein sonderbarer oder seltsamer Mensch
[4] regional: spezieller Zapfhahn zur Verprobung des Jungbieres

Synonyme:

[2] Gehre
[3] Sonderling

Beispiele:

[1]
[2] Diese Strumpfhose hat ja einen Zwickel.
[3] Hoffentlich ist dieser komische Zwickel dieses Mal nicht dabei.
[4] „Zwickelbier bezeichnet im Grunde genommen eine Probe des in Reifung befindlichen Jungbieres. Früher zapfte der Braumeister aus den Fässern, in welchen sich das Jungbier befand, mittels des Zwickels (eines dünnen Hahnes, welcher durch ein extra gebohrtes Loch in das Fass getrieben wurde) vereinzelt Kostproben des Bieres ab, um seine Entwicklung beurteilen zu können.“[1]

Wortbildungen:

Zwickelbier, Zwickelerlass, Zwickeltag

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Zwickel
[1–4] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Zwickel
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zwickel
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonZwickel
[*] canoo.net „Zwickel
[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Zwickel“, Seite 1214.
[1–3] Duden online „Zwickel
[2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Zwickel

Quellen:

  1. Udo Meeßen: Hobbybrauer: Ein Leitfaden für Einsteiger, 2015, tredition, ISBN 9783732345625, ohne Seitenangabe