Unikum

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Unikum (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Unikum

die Unika

Genitiv des Unikums

der Unika

Dativ dem Unikum

den Unika

Akkusativ das Unikum

die Unika

Worttrennung:

Uni·kum, Plural: Uni·ka

Aussprache:

IPA: [ˈuːnikʊm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Unikum (Info)

Bedeutungen:

[1] etwas Einzigartiges
[2] jemand Einzigartiges
[3] Eigenname: ein bekannter ungarischer Likör

Herkunft:

seit dem 19. Jahrhundert als Substantivierung von lateinisch ūnicus → la „einzig(artig), alleinig, außerordentlich, außergewöhnlich“ belegt[1]

Synonyme:

[1] Ausnahme, Ausnahmeerscheinung, Unikat
[2] Kauz, Lebenskünstler, Original, Paradiesvogel

Gegenwörter:

[1] Dutzendware, Massenware
[2] graue Maus, Normalo, Spießbürger, Spießer

Beispiele:

[1] Dieser Roman ist ein Unikum im Science-Fiction-Genre.
[1] „Einem Zufall ist es zu verdanken, dass sich das Duderstädter Unikum erhalten konnte.“[2]
[2] Heinz Erhardt war ein Unikum.
[3] Immer wenn ich traurig bin, trink' ich einen Unikum (frei nach Heinz Erhardt)

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Unikum
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unikum
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Unikum
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalUnikum
[1, 2] The Free Dictionary „Unikum
[1, 2] Duden online „Unikum

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Unikum“, Seite 943.
  2. Dem Vergessen entrissen! Spätmittelalterliche Bücherschätze aus Duderstädter Sammlungen. Von Butterbriefen, Aderlass und Seelenheil. Herausgegeben im Auftrag der Propstei St. Cyriakus Duderstadt, der Stadt Duderstadt und des Heimatvereins Goldene Mark e.V. von Sandra Kästner, Frank-Joachim Stewing, Monika Suchan und Monika Tontsch; Auswahl und Texte Frank-Joachim Stewing. Mecke, Duderstadt 2018, ISBN 978-3-86944-184-9, Seite 52.