Stulpe

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Stulpe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Stulpe die Stulpen
Genitiv der Stulpe der Stulpen
Dativ der Stulpe den Stulpen
Akkusativ die Stulpe die Stulpen

Worttrennung:

Stul·pe, Plural: Stul·pen

Aussprache:

IPA: [ˈʃtʊlpə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Stulpe (Info)
Reime: -ʊlpə

Bedeutungen:

[1] umgedrehter Streifen an Kleidungsstücken

Herkunft:

Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.[1]

Unterbegriffe:

[1] Hosenumschlag

Beispiele:

[1] „Wer eingestünde, dass er in den 1980ern mit Jeans und Stulpen auf der Piste war, diskreditierte sich im Grunde als Betrachter des Buches ‚The Stylish Life Skiing‘.“[2]
[1] „Eine Kugel prallt auf dem Stulpen seines Stiefels auf, und der Dichter kommt noch ziemlich billig mit einer leichten Prellung davon.“[3]

Wortbildungen:

Stulpärmel/Stulpenärmel, Stulpenhandschuh/Stulphandschuh, Stulpenstiefel/Stulpstiefel

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Stulpe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Stulpe
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Stulpe
[1] Duden online „Stulpe

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Stulpe
  2. Monika Maier-Albang: Eis mit Stil. In: sueddeutsche.de. 13. Januar 2016, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 14. Juli 2017).
  3. Gabrielle Wittkop-Ménardeau: E. T. A. Hoffmann in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1966, ISBN 3-499-50113-9, Seite 89. Hier taucht das Maskulinum "Stulpen" auf, das regional vorkommt (Pfälzer Wörterbuch).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: pulest, pulset, pulste, Pultes, Pustel, spulet, spulte, Tupels