grau

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grau (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
grau grauer am grausten
Alle weiteren Formen: grau (Deklination)

Worttrennung:

grau, Komparativ: grau·er, Superlativ: am graus·ten

Aussprache:

IPA: [ɡʀaʊ̯], Komparativ: [ˈɡʀaʊ̯ɐ], Superlativ: [ˈɡʀaʊ̯stn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild grau (Info)
Reime: -aʊ̯

Bedeutungen:

[1] ohne Steigerung: Farbe, Mischung aus schwarz und weiß
[2] übertragen: trist
[3] übertragen: eigenschaftslos

Herkunft:

[1] aus mittelhochdeutsch grā -> althochdeutsch grāo mit der eigentlichen Bedeutung schimmernd, strahlend[1]

Synonyme:

[2] karg, öde
[3] unauffällig, unscheinbar

Gegenwörter:

[3] schillernd

Oberbegriffe:

[1] Farbe

Unterbegriffe:

[1] anthrazit, aschgrau, betongrau, blaugrau, feldgrau, graumeliert, mausgrau, schiefergrau, silbergrau

Beispiele:

[1] Mein Mantel ist grau.
[2] Was für ein grauer Tag heute!
[2] „Der Tag, selbst der grauste, war dagegen erquicklich...“[2]
[3] Mir kam sie immer so etwas grau vor.

Redewendungen:

[3] graue Maus

Sprichwörter:

nachts sind alle Katzen grau (siehe hierzu Wikipedia: Farbe, Abschnitt Farbton, Helligkeit)

Charakteristische Wortkombinationen:

graue Substanz (Gehirn), graue Zellen

Wortbildungen:

graublau, gräulich, Grau

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „grau
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „grau
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „grau
[1] canoo.net „grau:A
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikongrau

Quellen:

  1. Duden-Suche
  2. J.W.v. Goethe: Campagne in Frankreich. In: Goethes Werke Band X, Autobiographische Schriften II. Hrsg. v. Erich Trunz (Hamburger Ausgabe). 10. Auflage. Beck: München 1994, Seite 347. ISBN 3-406-08490-7