Stimmung

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Stimmung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Stimmung die Stimmungen
Genitiv der Stimmung der Stimmungen
Dativ der Stimmung den Stimmungen
Akkusativ die Stimmung die Stimmungen

Worttrennung:

Stim·mung, Plural: Stim·mun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈʃtɪmʊŋ], Plural: [ˈʃtɪmʊŋən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɪmʊŋ

Bedeutungen:

[1] Gefühlszustand eines Menschen
[2] Musik: die verbindliche Festlegung eines Instrumentes hinsichtlich seiner Tonhöhe
[3] Musik: das Gestimmt- oder Verstimmtsein eines Instrumentes

Synonyme:

[1] Laune, Gemüt

Unterbegriffe:

[1] Bombenstimmung, Börsenstimmung, Endzeitstimmung, Goldgräberstimmung, Katerstimmung, Weltuntergangsstimmung

Beispiele:

[1] Er ist in einer guten Stimmung.
[1] „Explosive Stimmung herrschte im Kieler Landtag.“[1]
[1] „Die fremdenfeindliche Stimmung im Land entsprang aus der Mitte der Gesellschaft.“[2]
[2] Die Stimmung des Klaviers soll von einem Spezialisten gemacht werden.
[3] Die Stimmung des Klaviers klingt ein bisschen zu niedrig.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] da kommt Stimmung auf, gute/negative/positive/schlechte/tolle Stimmung

Wortbildungen:

[1] stimmungsanfällig, stimmungsaufhellend, Stimmungsaufheller, Stimmungsbarometer, Stimmungsbild, Stimmungskanone, Stimmungskiller, Stimmungslage, Stimmungsmache

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 3] Wikipedia-Artikel „Stimmung
[1–3] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Stimmung
[1, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Stimmung
[1] canoo.net „Stimmung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonStimmung
[1] The Free Dictionary „Stimmung

Quellen:

  1. Alexander Dahl: Von Antreibern und Getriebenen. In: Eichsfelder Tageblatt. Nummer 204, 31. August 2012, Seite 2.
  2. Mehmet Gürcan Daimagüler: Kein schönes Land in dieser Zeit. Das Märchen von der gescheiterten Integration. Goldmann, München 2013, ISBN 978-3-442-15737-2, Seite 219.