Loch
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Loch (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, n [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Loch | die Löcher |
| Genitiv | des Lochs des Loches |
der Löcher |
| Dativ | dem Loch dem Loche |
den Löchern |
| Akkusativ | das Loch | die Löcher |
Worttrennung:
- Loch, Plural: Lö·cher
Aussprache:
- IPA: [lɔχ], Plural: [ˈlœçɐ]
- Hörbeispiele:
Loch (österreichisch) (Info), Plural: — - Reime: -ɔχ
Bedeutungen:
- [1] Stelle in einer homogenen Masse, an der Substanz fehlt
- [2] abwertend: kleiner, dunkler Wohnraum oder Wohnung
- [3] umgangssprachlich: Justizvollzugsanstalt, Gefängnis
- [4] im Boden, in Bäumen oder Ähnlichem befindlicher Hohlraum oder Senke
- [5] umgangssprachlich, abwertend: für Mund oder auch Vagina
- [6] umgangssprachlich: Bett, Kinderbett
- [7] umgangssprachlich: Tür, Fenster
Herkunft:
- abgeleitet von dem althochdeutschem Verb lûhhan, liohhan (mittelhochdeutsch liechen) „schließen“.
- Das Wort bezeichnete zunächst eine besondere Art des Verschlusses, durch Balken, im weiteren etwas derart Verschlossenes.
Synonyme:
Unterbegriffe:
- [1] Knopfloch, Mauerloch, Ohrloch
- [4] Astloch
- [7] Seelenloch
Beispiele:
- [1] In den Zeiten geringeren Wohlstandes wurden die 'Löcher' in den Socken noch gestopft.
- [2] In dieses Loch ziehe ich nicht ein.
- [3] Und er kam auf direktem Wege wieder ins Loch.
- [4] Die Sandwespen benutzen Löcher in der Uferböschung als Behausung.
- [5, 7] Mach's Loch zu!
- [6] Nun aber ab ins Loch!
Redewendungen:
- aus dem letzten Loch pfeifen
- in ein Loch fallen
- jemandem ein Loch in den Bauch fragen
- jemandem Löcher in den Bauch fragen
- saufen wie ein Loch
- sich ein Loch in den Bauch ärgern
- Löcher in die Luft starren
- Loch in den Kopf bohren
Wortbildungen:
- lochen, Locher, löcherig, löchern, Lochkamera, Lochkarte, Löchlein, Lochmaschine, löchrig, Lochstickerei, Lochstreifen, Lochung, Lochzange
- Funkloch, Sicherheitsloch, Wurmloch
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Loch“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Loch“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Loch“
- [1] canoo.net „Loch“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Loch“
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Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Loch | die Lochs |
| Genitiv | des Lochs | der Lochs |
| Dativ | dem Loch | den Lochs |
| Akkusativ | den Loch | die Lochs |
Worttrennung:
- Loch, Plural: Lochs
Aussprache:
- IPA: [lɔχ], Plural: [lɔχs]
- Hörbeispiele: —
- Reime: -ɔχ
Bedeutungen:
- [1] See in Schottland
Herkunft:
- von gleichbedeutend schottisch loch, dieses von altirisch loch, verwandt mit lateinisch lacus „See“; vergleiche Lagune [1]
Beispiele:
- [1] Loch Ness liegt in Schottland.
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Loch“
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 821.
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