Portemonnaie

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18. Wort der Woche.

[Bearbeiten] Portemonnaie (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, n

[1] ein schwarzes Portemonnaie
Kasus Singular Plural
Nominativ das Portemonnaie die Portemonnaies
Genitiv des Portemonnaies der Portemonnaies
Dativ dem Portemonnaie den Portemonnaies
Akkusativ das Portemonnaie die Portemonnaies

Alternative Schreibweisen:

Portmonee

Worttrennung:

Porte·mon·naie, Plural: Porte·mon·naies

Aussprache:

IPA: [pɔʁtmɔˈneː], auch [ˈpɔʁtmɔne], [ˈpɔʁtmɔnɛː], Plural: [pɔʁtmɔˈneːs], auch [ˈpɔʁtmɔnes], [ˈpɔʁtmɔnɛːs]
Hörbeispiele: —, —, —, Plural: —, —, —

Bedeutungen:

[1] Deutschland, Schweiz: kleines Behältnis für das bei sich getragene Geld

Herkunft:

Entlehnung aus dem gleichbedeutenden französischen porte-monnaie → fr; dies ist zusammengesetzt aus porte- → fr „-träger“ und monnaie → frMünze, Kleingeld[1][2]

Synonyme:

[1] veraltend: Börse; Deutschland: Geldbeutel; Österreich: Geldbörse, Geldtasche, Geldtascherl; veraltet: Geldsack; Geldkatze, Geldsäckchen; Geldsäckel

Sinnverwandte Wörter:

[1] Brieftasche

Oberbegriffe:

[1] Behälter, Behältnis

Unterbegriffe:

[1] Damenportemonnaie, Herrenportemonnaie, Lederportemonnaie

Beispiele:

[1] Kannst Du mir zehn Euro leihen? Ich habe mein Portemonnaie daheim liegenlassen.
[1] Mein Portemonnaie ist zerschlissen, ich sollte mir ein neues kaufen.
[1] „In Köln gibt es noch viele französische Wörter aus der Zeit der Besetzung durch Napoleon: Portemonnaie für Geldbörse, Plumeau für Federbettdecke, Trottoir für Bürgersteig.“[3]

Redewendungen:

[1] umgangssprachlich: ein dickes Portemonnaie haben
[1] umgangssprachlich: tief ins Portemonnaie greifen

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein ledernes Portemonnaie, ein zierliches Portemonnaie; sein Portemonnaie ziehen/zücken; sein Portemonnaie verlieren; (Bargeld, Kreditkarte, Wechselgeld) ins Portemonnaie stecken

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1303
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1079
[1] VWDWiktionary:Literaturliste, Seite 584
[1] Wikipedia-Artikel „Portemonnaie
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Portemonnaie
[1] canoo.net „Portemonnaie
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPortemonnaie

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1303
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1079
  3. Tom Buhrow, Sabine Stamer: Mein Deutschland - dein Deutschland. Rowohlt, Reinbek 2010, S. 30. ISBN 978-3-498-00657-0.

Ähnliche Wörter:

Portechaise, Portefeuille, Portepee, Portmanteau-Morphem
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