Verzweiflung

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Verzweiflung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Verzweiflung die Verzweiflungen
Genitiv der Verzweiflung der Verzweiflungen
Dativ der Verzweiflung den Verzweiflungen
Akkusativ die Verzweiflung die Verzweiflungen

Worttrennung:

Ver·zweif·lung, Plural: Ver·zweif·lun·gen

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈʦvaɪ̯flʊŋ], Plural: [fɛɐ̯ˈʦvaɪ̯flʊŋən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] der Zustand, in dem jemand keine Hoffnung mehr hat

Herkunft:

Ableitung von verzweifeln mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[1] Hoffnungslosigkeit, Ausweglosigkeit, Aussichtslosigkeit

Beispiele:

[1] Man konnte ihm die Verzweiflung am Gesicht ablesen.
[1] „Der Leser kann sich auch so vorstellen, welche Verzweiflung und Wut mich erfaßten, als man mich gefesselt ins Gefängnis zurückbrachte und in eine Zelle einschloß.“[1]

Redewendungen:

sich aus/vor Verzweiflung das Leben nehmen

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] aus Verzweiflung, in seiner Verzweiflung etwas tun
[1] in Verzweiflung geraten, (ver-)fallen
[1] ausweglose, grenzenlose, maßlose, rabenschwarze, rasende, völlige Verzweiflung

Wortbildungen:

Verzweiflungsakt, Verzweiflungstat; Verzweiflungsschrei

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Verzweiflung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verzweiflung
[1] canoo.net „Verzweiflung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonVerzweiflung

Quellen:

  1. John Goldsmith: Die Rückkehr zur Schatzinsel. vgs verlagsgesellschaft, Köln 1987, ISBN 3-8025-5046-3, Seite 205. Englisches Original „Return to Treasure Island“ 1985.