Einnahme

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Einnahme (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Einnahme die Einnahmen
Genitiv der Einnahme der Einnahmen
Dativ der Einnahme den Einnahmen
Akkusativ die Einnahme die Einnahmen

Worttrennung:

Ein·nah·me, Plural: Ein·nah·men

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯nˌnaːmə], Plural: [ˈaɪ̯nˌnaːmən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Besetzung, Eroberung gegen Widerstand
[2] Essen oder Trinken eines Medikaments
[3] Bezug oder Entgegennahme von Geld oder anderen Wertgegenständen

Herkunft:

Ableitung des Substantivs zum Stamm des Verbs einnehmen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -e

Sinnverwandte Wörter:

[1] Annexion, Besetzung, Eroberung, Invasion
[2] Verzehr
[3] Einkünfte, Erlös

Gegenwörter:

[3] Ausgabe

Unterbegriffe:

[2] Insulineinnahme
[3] Rekordeinnahme

Beispiele:

[1] Spätestens mit der Einnahme Ostpreußens kündigte sich das Ende des 3. Reiches an.
[1] „Hannibal, so lautet der häufig erhobene Vorwurf, hätte nach dem römischen Debakel den Krieg durch die Einnahme Roms beenden können.“[1]
[1] „Keltische Kriegerscharen fielen, von Gallien kommend, in Italien ein, die Römer stellten sich ihnen in der Schlacht an der Allia und erlitten eine katastrophale Niederlage. Sie hatten den Kelten nun nichts mehr entgegenzusetzen und mußten die Einnahme und Plünderung ihrer Stadt hinnehmen.“[2]
[2] Mancher tut sich schwer mit der Einnahme von Medikamenten.
[3] „Bei den Überweisungen handele es sich um berechtigte Einnahmen der Bahn, damit diese eine Rendite von 14 Prozent erzielen könne.“[3]

Wortbildungen:

[3] Einnahmequelle

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[3] Wikipedia-Artikel „Einnahme
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Einnahme
[1–3] canoo.net „Einnahme
[1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonEinnahme
[1–3] The Free Dictionary „Einnahme

Quellen:

  1. Pedro Barceló: Kleine römische Geschichte. Sonderausgabe, 2., bibliographisch aktualisierte Auflage Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2012, ISBN 978-3534250967, Seite 37.
  2. Martin Jehne: Die Römische Republik. Von der Gründung bis Caesar. 2. Auflage Auflage. C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3406508622, Seite 19.
  3. Peter Müller, Andreas Wassermann: Brüsseler Spitzen. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 13, 2011, Seite 47-48, Zitat Seite 47.