Waise

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Waise (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f, m[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ die Waise der Waise die Waisen
Genitiv der Waise(n) des Waisen der Waisen
Dativ der Waise(n) dem Waisen den Waisen
Akkusativ die Waise den Waisen die Waisen

Anmerkung zum Genus:

Zeitgenössische Wörterbücher geben als einziges Genus das Femininum an[1][2][3], während Waise in früherer Zeit auch als Maskulinum gebräuchlich war[4].

Worttrennung:

Wai·se, Plural: Wai·sen

Aussprache:

IPA: [ˈvaɪ̯zə], Plural: [ˈvaɪ̯zn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -aɪ̯zə

Bedeutungen:

[1] elternloses Kind
[2] Kind mit nur einem Elternteil

Synonyme:

[1] Vollwaise, Waisenkind
[2] Halbwaise, Waisenkind

Unterbegriffe:

[2] Kriegswaise

Beispiele:

[1] Er ist eine Waise.
[1] noch nicht wieder zulässig: „Offenbar will der Waise nicht mehr länger ein ‚Waldjunge‘ sein.“[5]
[2] Seit der Vater umgekommen ist, ist sie Waise und hat einen Vormund bekommen.

Wortbildungen:

Waisengeld, Waisenhaus, Waisenkind, Waisenknabe, Waisenrente, verwaisen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Waise
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Waise
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Waise
[1, 2] The Free Dictionary „Waise
[1] canoo.net „Waise
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWaise

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Waise“, Seite 1157
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Waise
  3. The Free Dictionary „Waise
  4. Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Waise
  5. Andreas Groth in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15. Juni 2012, Seite 8

Ähnliche Wörter:

Weise, weise