verlassen
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[Bearbeiten] verlassen (Deutsch)
[Bearbeiten] Verb
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | verlasse |
| du | verlässt | |
| er, sie, es | verlässt | |
| Präteritum | ich | verließ |
| Partizip II | verlassen | |
| Konjunktiv II | ich | verließe |
| Imperativ | Singular | verlasse! |
| Plural | verlasst! | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: verlassen (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- ver·las·sen, Präteritum: ver·ließ, Partizip II: ver·las·sen
Aussprache:
- IPA: [fɛɐ̯ˈlasn̩], Präteritum: [fɛɐ̯ˈliːs], Partizip II: [fɛɐ̯ˈlasn̩]
- Hörbeispiele:
verlassen (Info), Präteritum: —, Partizip II: —
Bedeutungen:
- [1] einen Ort verlassen: weggehen, sich entfernen
- [2] eine Person verlassen: die Beziehung beenden; jemanden alleine lassen
- [3] reflexiv, sich auf etwas/jemanden verlassen: ein Verhalten, eine Sache als sicher annehmen und darauf vertrauen
Herkunft:
- mittelhochdeutsch: verlâჳen althochdeutsch: far-, fir-, fer-, for-, fur-, verlâჳan, -laჳჳan. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.[1] Strukturell: :Ableitung zu lassen mit dfem Derivatem (Ableitungsmorphem) ver-
Synonyme:
- [1] weggehen
- [2] jemanden fliehen, im Stich lassen
- [3] bauen auf
Beispiele:
- [1] Er verließ das Haus wie jeden Werktag um sieben Uhr.
- [2] Nach fünfjähriger Beziehung hat sie ihn verlassen.
- [2] „Als er zwei Mal mit seiner Pistole betrunken herumgeballert hatte, drohte seine Frau, ihn auf der Stelle zu verlassen.“[2]
- [3] Ich hatte mich auf deine Informationen verlassen!
- [3] Ich verlasse mich darauf, dass du morgen da bist.
Redewendungen:
Charakteristische Wortkombinationen:
- [2] Mann, Frau, Freund, Freundin, Firma verlassen
Wortbildungen:
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1–3] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „verlassen“
- [1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „verlassen“
- [1–3] canoo.net „verlassen“
- [1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „verlassen“
- [1–3] The Free Dictionary „verlassen“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „lassen“.
- ↑ Rafik Schami: Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat und andere seltsame Geschichten. 4. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011, ISBN 978-3-423-14003-3, Zitat: Seite 141.
[Bearbeiten] Adjektiv
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| verlassen | verlassener | verlassensten |
| Alle weiteren Formen: verlassen (Deklination) | ||
Worttrennung:
- ver·las·sen, Komparativ: ver·las·se·ner, Superlativ: am ver·las·sens·ten
Bedeutungen:
Sinnverwandte Wörter:
- [1] mutterseelenallein
- [2] abgelegen
Beispiele:
- [1] Das Kind stand verlassen am Straßenrand.
- [2] Mein Onkel wohnt in einer ziemlich verlassenen Gegend.
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „verlassen“
- [1] canoo.net „verlassen“
- [1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „verlassen“
- [1, 2] The Free Dictionary „verlassen“
[Bearbeiten] Partizip II
Worttrennung:
- ver·las·sen
Aussprache:
- IPA: [fɛɐ̯ˈlasn̩]
- Hörbeispiele: —
Grammatische Merkmale:
- Partizip Perfekt des Verbs verlassen
Ähnliche Wörter: