Ideogramm

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[Bearbeiten] Ideogramm (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, n

Kasus Singular Plural
Nominativ das Ideogramm die Ideogramme
Genitiv des Ideogramms der Ideogramme
Dativ dem Ideogramm den Ideogrammen
Akkusativ das Ideogramm die Ideogramme

Worttrennung:

Ideo·gramm, Plural: Ideo·gram·me

Aussprache:

IPA: [ideoˈɡʀam], Plural: [ideoˈɡʀamə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Zeichen, das symbolisch für einen Begriff steht(, wobei aber die wörtliche Formulierung nicht festliegt)

Sinnverwandte Wörter:

[1] Begriffszeichen

Gegenwörter:

[1] Logogramm, Phonogramm, Piktogramm

Oberbegriffe:

[1] Zeichen, Symbol

Beispiele:

[1] „Entwickelt hat sie sich aus bildhaften Zeichen, Piktogrammen (ikonisch), die mit der Zeit immer stärker stilisiert und abstrahiert wurden, bis sie kaum noch irgendeine Ähnlichkeit mit den Objekten aufwiesen und nur noch allgemeinen Begriffen oder Vorstellungen entsprachen, sogenannten Ideogrammen (symbolisch)...“[1]
[1] „Ideogramme (= Begriffszeichen) sind nur schwer von Piktogrammen zu unterscheiden...Im Unterschied zu den Piktogrammen handelt es sich bei Ideogrammen um solche Darstellungen, die keine bildhaften Assoziationen mehr wecken...“[2]
[1] „Solche konventionalisierten Ideogramme (wie sie z.B. auch als Verkehrszeichen verwendet werden) sind nicht auf einzelsprachliche Verwendung beschränkt, da sie grundsätzlich nicht Zeichen sind, die die Bedeutung sprachlicher Äußerungen systematisch ausdrücken.“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Ideogramm
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ideogramm
[1] canoo.net „Ideogramm

Quellen:

  1. Harro Gross: Einführung in die germanistische Linguistik. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, neu bearbeitet von Klaus Fischer. Iudicium, München 1998, S. 35. ISBN 3-89129-240-6. Piktogrammen und Ideogrammen: fett gedruckt.
  2. Christa Dürscheid: Einführung in die Schriftlinguistik. 3. überarbeitete und ergänzte Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, S. 64. ISBN3-525-26516-6. Ideogramme am Zitatanfang fett gedruckt.
  3. Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Ideographie“. ISBN 3-520-45203-0. Dürscheid nennt als Beispiel für ein Ideogramm das Verkehrsschild, das uns sagt, dass wir in eine bestimmte Straße nicht einfahren dürfen. Die Autorin hält den Begriff Ideogramm für überflüssig.
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