Schokolade

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2. Wort der Woche.

[Bearbeiten] Schokolade (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

[1] Schokoladenstücke
Kasus Singular Plural
Nominativ die Schokolade die Schokoladen
Genitiv der Schokolade der Schokoladen
Dativ der Schokolade den Schokoladen
Akkusativ die Schokolade die Schokoladen

Silbentrennung:

Scho·ko·la·de, Plural: Scho·ko·la·den

Aussprache:

IPA: [ʃokoˈlaːdə], Plural: [ʃokoˈlaːdən]
Hörbeispiele: Schokolade, Plural: Schokoladen

Bedeutungen:

[1] kakaohaltiges Lebens- und Genussmittel, das in Tafelform, als Block oder zu Figuren gegossen wird
[2] Getränk aus Kakao oder Kakaopulver, das in Milch oder Wasser aufgelöst wird

Kurzformen:

[1] Schoki, Schoko

Herkunft:

Das Wort leitet sich vom Namen des ersten kakaohaltiges Getränkes ab, dem Xocóatl der Azteken. Xócoc = bitter; atl = Wasser: Xocóatl bedeutet also "bitteres Wasser" beziehungsweise "Kakaowasser". Es war eine Mischung aus Wasser, Kakao, Vanille und scharfem Pfeffer. Der Name hierfür entstammt dem Namen der mittelamerikanischen Gottheit Quetzalcoatl, der eine Art Schutzpatron der Kakaopflanze war.

Synonyme:

[2] Trinkschokolade, Kakao, Kakaogetränk, Kakaomilch

Gegenwörter:

Oberbegriffe:

[1] Kakao
[1] Süßigkeit, Lebensmittel, Genussmittel
[2] Getränk, Lebensmittel, Genussmittel

Unterbegriffe:

[1] Bitterschokolade, Blockschokolade, Milchschokolade, Nussschokolade, Praline, Vollmilchschokolade, Weißschokolade

Beispiele:

[1] Schokolade wird durch Fermentierung aus den Bohnen des Kakaobaumes hergestellt. Die zwei Unterarten des Sterkuliengewächses stammen ursprünglich aus den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas.
[1] „Gegen Mitternacht hatte er eine kleine Abwechslung, denn Therese, die ihn öfters mit kleinen Geschenken überraschte, brachte ihm einen großen Apfel und eine Tafel Schokolade.“ (Franz Kafka: Amerika)
[2] „Von meinem imponierenden Aussehen sehr befriedigt, ging ich ins Kaffeehaus, las, während ich meine Schokolade trank, ganz unbefangen die Zeitung und freute mich innerlich, wie ich sah, daß alle Leute sich für mich interessierten, während ich selbst darauf gar nicht zu achten schien.“ (Casanova: Erinnerungen)

Redewendungen:

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] bittere ~, dunkle ~, echte ~,feinste ~, gefüllte ~, geschmolzene ~, ein Riegel ~ , weiße ~, zartbittere ~; mitteldeutsch, süddeutsch als Mengenangabe: x Stück ~, x Tafeln ~; norddeutsch als Mengenangabe meist nur: ~
[1] ~ essen, ~ futtern, in ~ gehüllt, ~ naschen, ~ schmeckt, ~ schmilzt, mit ~ überzogen
[2] heiße ~, flüssige ~; ~ schmeckt, ~ trinken

Abgeleitete Begriffe:

schokoladen, schokoladenbraun, Schokoladenei, Schokoladeneis, Schokoladenfabrik, Schokoladenfarbe, schokoladenfarben, schokoladenfarbig, Schokoladenfigur, Schokoladenfüllung, Schokoladengeschäft, Schokoladenglasur, Schokoladenguß, Schokoladenhase, Schokoladenherstellung, Schokoladenkeks, Schokoladenmasse, Schokoladenproduktion, Schokoladenpudding, Schokoladenpulver, Schokoladenseite, Schokoladenstreusel, Schokoladenriegel, Schokoladensucht, Schokoladentorte, Schokoladenüberzug, Schokoladenweihnachtsmann, schokolieren, Schokoriegel

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch: Schoggi
  • Bayrisch: Schoglad


? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schokolade
[1] canoo.net „Schokolade
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schokolade
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Schokolade
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchokolade

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