Radium
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Radium (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, n
[Bearbeiten]| Ra | |
| ← Fr | Ac → |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Radium | — |
| Genitiv | des Radiums | — |
| Dativ | dem Radium | — |
| Akkusativ | das Radium | — |
Worttrennung:
- Ra·di·um, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈʁaːdi̯ʊm]
- Hörbeispiele:
Radium (Info),
Radium (Österreich) (Info) - Reime: -aːdi̯ʊm
Bedeutungen:
- [1] Chemie: chemisches Element mit der Ordnungszahl 88, das zur Gruppe der Erdalkalimetalle gehört
Abkürzungen:
- [1] chemisches Zeichen: Ra
Herkunft:
- um 1900 vom neulateinischen radium → la (das Strahlende), einer (Namens-)Bildung (1898) seiner Entdecker, der französischen Physiker Pierre und Marie Curie sowie Gustave Bémont, nach dem französischen radioactivité → fr (Radioaktivität) und dieses zum lateinischen radius → la (Radius, der Strahl)[1][2][3]
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Radium ist radioaktiv.
- [1] „Da Radium über das Zerfallsgleichgewicht an das Uran gekoppelt ist, begleitet es dieses zwangsläufig in seinen Erzen, und wird bei den bergbaulichen Aktivitäten mit umgewälzt (= aus dem geologischen Einschluss herausgelöst).“[4]
- [1] „Er war wie ein Stück Radium, das, selbst unter einem Berg begraben, nicht seine Fähigkeit verliert, Energie abzugeben.“[5]
Wortbildungen:
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] chemisches Element mit der Ordnungszahl 88
- [1] Wikipedia-Artikel „Radium“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Radium“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Radium“
- [1] Duden online „Radium“
Quellen:
- ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Radium“
- ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Radioaktivität“, dort auch mit „Radium“
- ↑ Duden online „Radium“
- ↑ Wikipedia-Artikel „Radium“
- ↑ Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1964 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 161. Englisches Original Paris 1939.

