doch

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doch (Deutsch)[Bearbeiten]

Modalpartikel, Antwortpartikel, Konjunktion, Konjunktionaladverb, Subjunktion[Bearbeiten]

Worttrennung:

doch

Aussprache:

IPA: [dɔχ]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɔχ

Anmerkung:

Wortart: Im Gegensatz zum Konjunktionaladverb doch (7) steht die gleichbedeutende Konjunktion doch (6) nicht im Vorfeld, sondern außerhalb des Satzes. Dies äußert sich beispielsweise darin, dass dem Konjunktionaladverb doch direkt das finite Verb folgt. In diesem Fall ist es auch durch allerdings, nicht durch aber ersetzbar. Eine Gegenüberstellung und Veranschaulichung dessen können Sie den Beispielen [6] und [7] entnehmen (s. unten).

Bedeutungen:

Modalpartikel:

[1] betont die Unabänderlichkeit eines Sachverhalts, der dem Zuhörer / Adressaten schon bekannt sein sollte
[2] macht aus einem Befehlssatz einen Wunsch, häufig in Verbindung mit ach
[3] macht aus einem Befehlsatz einen Vorschlag
[4] macht aus einem Befehlssatz die nicht ernst gemeinte Aufforderung, eine Absicht mit negativen Konsequenzen wahrzumachen

Antwortpartikel:

[5] drückt bei der Beantwortung von Entscheidungsfragen, die eine Negation enthalten, einen Widerspruch aus (Bejahung des in der Frage verneinten Sachverhalts)

Adversative Konjunktion:

[6] aber; betont einen Gegensatz

Adversatives Konjunktionaladverb:

[7] allerdings, jedoch; betont einen Gegensatz

Konzessive Subjunktion:

[8] in der Wendung „wenn auch – (so) doch“: (im Sinne von:) "obwohl / obschontrotzdem / dennoch" (mit anderer Wortstellung)

Herkunft:

althochdeutsch: doh, mittelhochdeutsch: doch. Das Wort geht zurück auf germanisch *þau-h. [Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] schließlich
[4] nur, schon
[5] oh ja!
[6] jedoch, aber
[7] jedoch, allerdings, hingegen

Beispiele:

[1] Ich würde ja gerne kommen, aber ich habe doch eine Verabredung.
[2] Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei!
[3] Bring doch gleich etwas zu trinken mit!
[4] Schlag doch zu!
[4] Mach doch was du willst!
[5] „Du willst ihn aber nicht heiraten?“ – „Doch.
[6] Ich lud ihn ein, doch er wollte nicht kommen.
[6] Er wollte nach Paris, doch seine Freundin wollte nach Rom.
[7] Er wollte nach Paris, doch wollte seine Freundin nach Rom.
[8] Wenn deine Entscheidung auch schlecht war, so zog sie doch Positives nach sich.
[8] Auch wenn das Essen von gestern ist, (so) hat es mir doch gut geschmeckt.

Redewendungen:

ja doch! (ungeduldige Beschwichtigung)
nicht doch! (Ausdruck des Abwehrens, Ablehnens)
Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! (Ausdruck des Erstaunens)

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „doch
[1] Goethe-Wörterbuch „doch
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „doch
[1] canoo.net „doch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikondoch
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Ähnliche Wörter:

Docht, Dock, noch