Instrumental
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[Bearbeiten] Instrumental (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Instrumental | die Instrumentale |
| Genitiv | des Instrumentals | der Instrumentale |
| Dativ | dem Instrumental | den Instrumentalen |
| Akkusativ | den Instrumental | die Instrumentale |
Worttrennung:
- In·stru·men·tal, Plural: In·stru·men·ta·le
Aussprache:
- IPA: [ɪnstʀumɛnˈtaːl], Plural: [ɪnstʀumɛnˈtaːlə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: in etlichen Sprachen ein Fall (Kasus) mit eigener Flexionsendung, der das Mittel/ Werkzeug benennt, mit dem die Handlung, die im Satz behandelt wird, erfolgt
- [2] Linguistik, speziell Kasusgrammatik: ein Fall (Kasus) der Tiefenstruktur, der das Mittel/ Werkzeug benennt
Herkunft:
- [1] von lateinisch: instrumentum → la = Instrument, Werkzeug
Synonyme:
- [1] Instrumentalis
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
- [1] Fall, Kasus, Deklination, Flexion, Grammatik
Beispiele:
- [1] Im Deutschen gibt es keinen Instrumental. In dem Satz „Er schlägt den Nagel mit dem Hammer ein“ ist „mit dem Hammer“ eine adverbiale Bestimmung, die die Funktion eines Instrumentals ausübt.
- [1] Russisch ist eine Sprache, die einen Instrumental mit eigenen Flexionsendungen hat.
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Instrumental“
- [1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Instrumental“. ISBN 3-520-45203-0.
- [1, 2] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Instrumental“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
- [1, 2] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Aufl. Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Instrumental“. ISBN 3-494-02050-7.
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