Nomen

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Nomen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ das Nomen die Nomina die Nomen
Genitiv des Nomens der Nomina der Nomen
Dativ dem Nomen den Nomina den Nomen
Akkusativ das Nomen die Nomina die Nomen

Anmerkung zur Deklination:

Die am Lateinischen angelehnte Deklination ist veraltet.

Worttrennung:

No·men, Plural 1: No·mi·na, Plural 2: No·men

Aussprache:

IPA: [ˈnoːmən], Plural 1: [ˈnoːmina] Plural 2: [ˈnoːmən]
Hörbeispiele: —, Plural 1:Plural 2:
Reime: -oːmən

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Oberbegriff aller deklinierbaren Wortarten (auch: Oberbegriff für Substantiv und Adjektiv)
[2] Linguistik: Synonym zu Substantiv (Hauptwort)

Herkunft:

Die Herkunftsangaben dieses Eintrags sind unzureichend.
im 20. Jahrhundert von lateinisch nōmen → la „Name, Benennung“ entlehnt[1]

Synonyme:

[1, 2] Nennwort, Namenwort
[2] Substantiv, Dingwort, Gegenstandswort, Hauptwort

Gegenwörter:

[1] Verb, Zeitwort
[2] alle anderen Wortarten, auch: Adjektiv, Pronomen

Oberbegriffe:

[1, 2] Wort; Wortart, Wortklasse, Redeteil; thematisch: Linguistik, Sprachwissenschaft, Sprache
[2] Nomen[1]

Unterbegriffe:

[1] Nomen[2]; Substantiv, Adjektiv, Artikel, Numerale, Pronomen (oder nur: Substantiv und Adjektiv); Prädikatsnomen
[2] Abstraktum, Konkretum; Unterbegriffe von Konkretum: Nomen proprium = Eigenname, Nomen appellativum/Nomen Appellativum/Appellativum/Appellativ = Gattungsname/Gattungsbezeichnung, Kollektivum; Unterbegriffe von Nomen proprium: Nomen Loci/Nomen loci, Nomen gentile/Gentile
[2] Nomen Acti/Nomen acti, Nomen Actionis/Nomen actionis, Nomen Agentis/Nomen agentis, Nomen dubium, Nomen Instrumenti/Nomen instrumenti, Nomen Patientis/Nomen patientis, Nomen postverbale, Nomen Qualitatis/Nomen qualitatis, Wurzelnomen (Wurzelsubstantiv)
[1 (2)] Aptoton, Monoptoton, Diptoton, Triptoton, Tetraptoton, Pentaptoton

Beispiele:

[1] Die Wörter „Auto“ und „gut" sind Nomen.
[1] „Unter einem Nomen (Adjektiv: nominal) verstehen wir ein Substantiv oder Adjektiv (meist ein Substantiv)...“[2]
[1] „Von dem Nomine Substantivo, oder dem Hauptworte.“ (Überschrift) [3]
[1, 2] Das Wort „Auto“ ist ein Nomen.
[2] „Die kritischen Aussagen verweisen meistens auf die Flexion des Nomens und des Adjektivs und monieren implizit die Mißverhältnisse zwischen Formenvielfalt und Leistungen in den Bereichen Genus, Numerus und Kasus.“[4]

Wortbildungen:

nominal, nominell
[1] Nominalabstraktum, Nominalform, Nominalpräfix
Nominaladjektiv, Nominaldefinition, nominalisieren, Nominalisierung, Nominalkomposition, Nominalkompositum, Nominalphrase, Nominalsatz, Nominalstil, Verbalnomen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Nomen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nomen
[2] canoo.net „Nomen
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonNomen
[1, 2] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Nomen“. ISBN 3-520-45203-0.
[1, 2] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Nomen“. Metzler, Stuttgart/Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[1, 2] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Auflage Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Nomen“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Nomen “, Seite 654f.
  2. Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002, S. XXXIV. ISBN 3-11-017472-3. Fett gedruckt: Nomen und nominal.
  3. Abraham Sahlstedt: Schwedische Grammatik nach dem Sprachgebrauch unserer Zeiten. Lübeck und Leipzig, 1796, Seite 259. (bei books.google)
  4. Peter Braun: Tendenzen in der deutschen Gegenwartssprache. Sprachvarietäten. 4. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln 1998, Seite 86. ISBN 3-17-015415-X.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Normen, Omen