Nominalisierung

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Nominalisierung (Deutsch) [Bearbeiten]

Substantiv, f [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ die Nominalisierung die Nominalisierungen
Genitiv der Nominalisierung der Nominalisierungen
Dativ der Nominalisierung den Nominalisierungen
Akkusativ die Nominalisierung die Nominalisierungen

Worttrennung:

No·mi·na·li·sie·rung, Plural: No·mi·na·li·sie·run·gen

Aussprache:

IPA: [ˌnominaliˈziːʀʊŋ], Plural: [ˌnominaliˈziːʀʊŋən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik, speziell Wortbildung: Änderung der Wortart eines Wortes in ein Nomen

Herkunft:

Ableitung zum Stamm des Verbs nominalisieren mit dem Derivatem (Suffix) -ung

Synonyme:

[1] Substantivierung

Oberbegriffe:

[1] Wortartwechsel, Wortart, Grammatik

Beispiele:

[1] Das Suffix -ung hat eine Nominalisierung zur Folge.
[1] „Die Nominalisierung gehört zu den auffälligsten Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache; die einzelnen Textsorten haben daran unterschiedlichen Anteil.“[1]

Wortbildungen:

[1] Nominalisierungstransformation

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Nominalisierung
[1] canoo.net „Nominalisierung
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Nominalisierung“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Nominalisierung“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[1] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Aufl. Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Nominalisierung“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Karl-Ernst Sommerfeldt (Hrsg.): Entwicklungstendenzen in der deutschen Gegenwartssprache. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1988, Seite 88. ISBN 3-323-00169-9.